Weißblaue Geschichten

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Seriendaten
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch, Bairisch
Episoden über 50
Musik Norbert Jürgen Schneider
Erstausstrahlung 1984 auf ZDF

Weißblaue Geschichten ist der Titel einer deutschen Fernsehserie mit bayerischem Flair.

Verschiedene Drehbuchautoren schreiben die heiteren, in sich abgeschlossenen Geschichten (eine bis vier je Sendung) der über 50 Episoden. Jede der von ZDF und ORF gemeinsam produzierten Sendungen dauert zwischen 45 und 60 Minuten. Die 1. Episode (Der Kurpfuscher / Der Seemann / Der Kraftprotz) wurde am 4. November 1984 (19.30-20.15 Uhr), im ZDF ausgestrahlt. Die 2. Folge (Der Schlaumeier / Der Tandler / Das Gspusi[1]) wurde dann zwar für den 18. November 1984 angekündigt, aber wegen des Volkstrauertages erst am 20. November 1984 (20.30-21.15 Uhr) gesendet. Die dann wieder am 2. Dezember 1984 (20.15-21.15 Uhr) als 3. Folge ausgestrahlte Sendung mit erstmals 4 Geschichten (Der Freund / Der Vater / Der Heilige / Der Retter) wurde jedoch eigentlich als allererste produziert, da am Ende des Abspanns deutlich 1983 zu lesen ist, statt 1984, wie bei den zuvor gesendeten 2 Folgen.

Im Jahr 1987 wurde erstmals ein Special der Serie unter dem Titel Weißblaue Weihnachten produziert und nach dem Tode von Schauspieler Gustl Bayrhammer ab 1994 ein eigenständiger Ableger unter dem Titel Weißblaue Wintergeschichten gesendet. Hiervon entstanden jedes Jahr 1-2 Sendungen, die erstmalig während der Weihnachtszeit ausgestrahlt wurden.

Im Mittelpunkt der unterhaltsamen Geschichten stehen unterschiedliche Charaktere, die bis zu seinem Tod 1993 meist von Schauspieler Gustl Bayrhammer verkörpert wurden. Seitdem werden die Hauptfiguren von verschiedenen Schauspielern dargestellt.

Während der 90er Jahre übernahmen bekannte Fernsehschauspieler mit bayerischem Hintergrund wechselnde Rollen in den meist augenzwinkernden Episoden. Regelmäßige Auftritte hatten vor allem Willy Harlander, Toni Berger, Christiane Blumhoff, Gerd Deutschmann und der des Bairischen mächtige Hans Clarin.

Ab Mitte der 90er Jahre wurden viele Episoden in österreichischen Gebirgslandschaften gedreht (vor allem Tirol, Salzburg). Nach dem Tod der meisten Hauptdarsteller wurden um die Jahrtausendwende vermehrt Episoden mit bekannten Gastdarstellern wie Wolfgang Fierek, Harald Krassnitzer, Christine Neubauer, Karin Kienzer und Christian Wolff produziert.

[Bearbeiten] Fußnoten

  1. Gspusi (n.) ist das bayerisch-österreichische Wort für Techtelmechtel.
  2. Gspusi (n.) ist das bayerisch-österreichische Wort für Techtelmechtel.

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