Weißenbach bei Liezen

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Weißenbach bei Liezen
Wappen von Weißenbach bei Liezen
Weißenbach bei Liezen (Österreich)
Weißenbach bei Liezen
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Liezen
Kfz-Kennzeichen: LI
Fläche: 35,83 km²
Koordinaten: 47° 34′ N, 14° 12′ O47.57138888888914.201944444444654Koordinaten: 47° 34′ 17″ N, 14° 12′ 7″ O
Höhe: 654 m ü. A.
Einwohner: 1.117 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 31 Einw. pro km²
Postleitzahl: 8940
Vorwahl: 03612
Gemeindekennziffer: 6 12 49
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Am Dorfplatz 400
8940 Weißenbach bei Liezen
Website: www.weissenbach.at
Politik
Bürgermeister: Rudolf Pollhammer (ÖVP)
Gemeinderat: (2010)
(15 Mitglieder)
11
2
2
11 
Von 15 Sitzen entfallen auf:
Lage der Gemeinde Weißenbach bei Liezen im Bezirk Liezen
Admont Aigen im Ennstal Altenmarkt bei Sankt Gallen Ardning Donnersbach Donnersbachwald Gaishorn am See Gams bei Hieflau Hall Irdning Johnsbach Landl Lassing Liezen Oppenberg Palfau Pürgg-Trautenfels Rottenmann Sankt Gallen Selzthal Stainach Tauplitz Treglwang Trieben Weißenbach an der Enns Weißenbach bei Liezen Weng im Gesäuse Wildalpen Wörschach Steiermark Bezirk LiezenLage der Gemeinde Weißenbach bei Liezen im Bezirk Liezen (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Weißenbach bei Liezen ist eine Gemeinde mit 1117 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) in der Steiermark im Gerichtsbezirk bzw. Bezirk Liezen im Ennstal, ca. drei Kilometer westlich der Bezirkshauptstadt Liezen. Im Rahmen der Gemeindestrukturreform in der Steiermark ist Weißenbach ab 2015 mit der Gemeinde Liezen zusammengeschlossen,[1] die neue Gemeinde wird den Namen Stadtgemeinde Liezen weiterführen. Grundlage dafür ist das Steiermärkische Gemeindestrukturreformgesetz - StGsrG.[2]

Geografie[Bearbeiten]

Die Gemeinde Weißenbach bei Liezen ist im Osten durch die Gemeinde Liezen, im Süden durch Lassing und Aigen im Ennstal, im Westen durch Wörschach und im Norden durch Hinterstoder abgegrenzt.

Geschichte[Bearbeiten]

1145 wurde der Ort erstmals als Wiezenbach erwähnt. 1696 kam es zu einem Aufstand der Bauern gegen den „Feld-Zehent“. 1738 wurde das Sensenwerk von Veit Moser als Nagelschmiede gegründet. 1830 wurde in Weißenbach erstmals Schulunterricht erteilt. Die Aufhebung der Grundherrschaften erfolgte 1848. Die Ortsgemeinde als autonome Körperschaft entstand 1850. 1914 war das Gründungsjahr der Freiwilligen Feuerwehr Weißenbach. 1934 wurde beim Putschversuch der Nationalsozialisten ein vermeintlicher Attentäter bei der Bahnbrücke Weißenbach erschossen. Nach der Annexion Österreichs 1938 kam die Gemeinde zum Reichsgau Steiermark, ein Reichsarbeitslager wurde auf den Bachergründen errichtet. 1945 bis 1955 war die Gemeinde Teil der englischen Besatzungszone in Österreich. 1962 fanden auf der Kunstrodelbahn die Europameisterschaften statt. 1968 erfolgte die Weihe der neuerbauten Kirche in Weißenbach.

Politik[Bearbeiten]

Bevölkerung
Datum Einwohner
1869 465
1880 459
1890 468
1900 416
1910 378
1923 382
1934 418
1939 648
1951 684
1961 709
1971 836
1981 965
1991 1.047
2001 1.158
2007 1.149
2011 1.116

Bürgermeister ist Rudolf Pollhammer (ÖVP).

Der Gemeinderat besteht aus 15 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl 2010 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen: 11 Mandate hält die ÖVP und stellt den Bürgermeister und Vizebürgermeister, 2 Mandate die SPÖ und 2 Mandate die Listefranz.

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen wurde 1975 erhalten und stellt zwei Hammer mit Sensen dar, die an die früher in der Gemeinde vorhandene Eisenschmiede erinnert. Im Hintergrund ist das Wahrzeichen der Gemeinde, die Weißenbacher Wände, zu sehen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Weißenbach bei Liezen

Bauwerke[Bearbeiten]

Sport und Freizeit[Bearbeiten]

In der Gemeinde befinden sich ein Golfplatz, ein Badesee, Wanderwege, ein kleiner Schilift, Loipen, zwei Tennisplätze sowie ein Beachvolleyball- und ein Fußballplatz.

Bekannte ansässige Unternehmen[Bearbeiten]


Bildung[Bearbeiten]

  • Volksschule Weißenbach
  • Kindergarten Weißenbach

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Der deutsche Afrikaforscher Hermann von Wissmann (1853–1905) verbrachte seine letzten Lebensjahre auf seinem Landsitz in Weißenbach in Liezen. Der Politiker Odo Wöhry (* 1956) war von 1993 bis 2001 Vizebürgermeister der Gemeinde.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Weißenbach bei Liezen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Steiermärkische Gemeindestrukturreform.
  2. § 3 Abs. 6 Z 3 des Gesetzes vom 17. Dezember 2013 über die Neugliederung der Gemeinden des Landes Steiermark (Steiermärkisches Gemeindestrukturreformgesetz – StGsrG). Landesgesetzblatt für die Steiermark vom 2. April 2014. Nr. 31, Jahrgang 2014. ZDB-ID 705127-x. S. 3.