Weißenhorn

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Weißenhorn
Weißenhorn
Deutschlandkarte, Position der Stadt Weißenhorn hervorgehoben
48.310.166666666667501Koordinaten: 48° 18′ N, 10° 10′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Neu-Ulm
Höhe: 501 m ü. NHN
Fläche: 53,69 km²
Einwohner: 13.228 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 246 Einwohner je km²
Postleitzahl: 89264
Vorwahlen: 07309, 07306 (Emershofen)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: NU, ILL
Gemeindeschlüssel: 09 7 75 164
Stadtgliederung: 10 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Kirchplatz 5
89264 Weißenhorn
Webpräsenz: www.weissenhorn.de
Bürgermeister: Dr. Wolfgang Fendt (parteilos)
Lage der Stadt Weißenhorn im Landkreis Neu-Ulm
Baden-Württemberg Landkreis Dillingen an der Donau Landkreis Günzburg Landkreis Unterallgäu Auwald (gemeindefreies Gebiet) Oberroggenburger Wald Stoffenrieder Forst Unterroggenburger Wald Altenstadt (Iller) Bellenberg Buch (Schwaben) Elchingen Holzheim (bei Neu-Ulm) Illertissen Kellmünz an der Iller Nersingen Neu-Ulm Oberroth Osterberg Pfaffenhofen an der Roth Roggenburg (Bayern) Senden (Bayern) Unterroth Vöhringen (Iller) WeißenhornKarte
Über dieses Bild

Weißenhorn ist eine Stadt im schwäbischen Landkreis Neu-Ulm in Bayern.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Die Stadt liegt rund 22 Kilometer südöstlich von Ulm und 35 Kilometer nördlich von Memmingen an der Roth. Sie gehört zur Region Donau-Iller in Mittelschwaben. Weitere Flüsse im Stadtgebiet sind die Biber und die Leibi.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Weißenhorn grenzt an folgende Gemeinden (im Uhrzeigersinn, im Südosten beginnend): Roggenburg, Buch, Illertissen, Bellenberg, Vöhringen, Senden, Pfaffenhofen und das gemeindefreie Gebiet Stoffenrieder Forst, an das sich östlich die Gemeinden Waldstetten und Ellzee im Landkreis Günzburg anschließen.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Die Stadt gliedert sich in folgende Stadtteile (in Klammern die Einwohnerzahlen, Stand: 1. März 2013 [2]):

  • Attenhofen (970)
  • Biberachzell mit Asch (675)
  • Bubenhausen (641)
  • Emershofen (146)
  • Grafertshofen (493)
  • Hegelhofen (393)
  • Oberhausen (379)
  • Ober- und Unterreichenbach (347)
  • Wallenhausen (531)
  • Weißenhorn mit Eschach (8.749)

Geschichte[Bearbeiten]

Archäologische Funde belegen, dass es auf dem heutigen Stadtgebiet von Weißenhorn in den verschiedensten Kulturepochen Siedlungen gegeben haben muss. Neben alemannischen weisen auch römische und sogar steinzeitliche Siedlungsfunde auf eine stetige Besiedlung der Region um Weißenhorn hin.

Weißenhorn wurde erstmals 1160 als „villa Wizzenhorn“ urkundlich erwähnt. Ab dem 13. Jahrhundert war es Sitz einer Linie der Herren von Neuffen. Als diese 1342 erlosch, kam es in den Besitz der Herzöge von Bayern, die die Stadt fast ständig beliehen und an andere verpfändeten. 1473 hielt Herzog Ludwig der Reiche jedoch Hof in Weißenhorn. Im Landshuter Erbfolgekrieg kam es in den Besitz von Kaiser Maximilian I. und wurde 1504 vorderösterreichische Provinzialstadt im Bezirksamt Burgau. Maximilian übertrug den Besitz 1507 an Jakob Fugger, wegen der überlieferten und erneut bestätigten Privilegien Weißenhorns blieben die Hoheitsrechte jedoch bei Österreich. Die Fugger, die die Herrschaft in der Stadt über Jahrhunderte innehatten, unterstützten die lokale Barchentweberei und machten Weißenhorn zu einer blühenden Handelsstadt. Neben Augsburg ist Weißenhorn die einzige Stadt, die noch die Bezeichnung „Fuggerstadt“ führen darf.

Im Deutschen Bauernkrieg wurde die Stadt am 1. April 1525 unter der Führung des Ingstetter Bauern Jörg Ebner von rund 12.000 Mann angegriffen. Wegen der erfolgreichen Verteidigung durch die Bürger konnte sie nicht erobern werden. Die Bauern zogen ab und griffen das benachbarte Kloster Roggenburg an.

Auch der Räuber und Mörder Matthias Klostermayr, der „bayerische Hiasl“, der im 18. Jahrhundert sein Unwesen trieb, machte Station in Weißenhorn und entging verwundet nur knapp der Verhaftung durch die Gendarmen des Landgerichts Roggenburg.

Nach dem Pressburger Frieden 1805 wurde Weißenhorn wieder bayerisch.

Kircheneinsturz 1859

Am 22. Februar 1859 stürzte die gotische barockisierte Kirche ein, elf Menschen kamen dabei ums Leben. Ursache war ein zu schweres Weihwasserbecken an einer tragenden Hauptsäule des Kirchenschiffs. Die Diskussion über einen Kirchenneubau dauerte bis 1864 an. Auf Empfehlung des bayerischen Königs Ludwig II. erhielt der Münchner Stadtbaurat August von Voit den Entwurfsauftrag. Die große Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt wurde bis 1872 im Stil der Neoromanik errichtet. Dafür wurden die restliche Stadtmauer und der Pfaffenturm abgebrochen.

1862 wurden mit der Errichtung des Bezirksamtes Illertissen das Landgericht Roggenburg und der zugehörige Gendarmerieposten nach Weißenhorn verlegt. Dies stärkte Weißenhorns zentrale Stellung als einzige Stadt im Rothtal. Mit der Eröffnung der Bahnlinie nach Senden im Jahr 1878 setzte eine rege bauliche und wirtschaftliche Entwicklung ein.

Vom Zweiten Weltkrieg blieb Weißenhorn bis auf zwei Luftangriffe auf das im Eschach-Wald gelegene Wehrmachtsdepot unversehrt. Es entging der Zerstörung durch die amerikanischen Streitkräfte aufgrund der nicht mit der Wehrmacht abgesprochenen Kapitulation, die Oskar Mareis mit dem Hissen einer weißen Fahne am Kirchturm der Stadtpfarrkirche einleitete.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1970 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Oberreichenbach eingegliedert. Am 1. Oktober 1970 kamen Biberachzell und Bubenhausen hinzu. Emershofen, Oberhausen und Wallenhausen folgten am 1. Oktober 1971, Attenhofen und Grafertshofen am 1. Juli 1972.[3] Die Reihe der Eingemeindungen wurde mit der Eingliederung von Hegelhofen am 1. Mai 1978 abgeschlossen.[4]

Religionen[Bearbeiten]

Politik[Bearbeiten]

Stadtrat und Kreistag[Bearbeiten]

Der Stadtrat umfasst 24 Sitze. Nach der Kommunalwahl vom 16. März 2014 verteilen sich diese auf die Parteien und Wählervereinigungen wie folgt:

  • CSU: 9 Sitze
  • SPD: 6 Sitze
  • Weißenhorner überparteiliche Wähler (WüW): 5 Sitze
  • Grüne: 2 Sitze
  • ÖDP: 2 Sitze

Seit 2006 ist Dr. Wolfgang Fendt (parteilos) Bürgermeister der Stadt Weißenhorn. Er wird von SPD und WüW unterstützt. Am 17. Juni 2012 wurde Fendt mit 97,8 % der Stimmen wiedergewählt. [6]

Im Kreistag des Landkreises Neu-Ulm ist Weißenhorn mit 3 Räten der CSU, 2 Räten der SPD, 1 Rat der Freien Wähler und 1 Rätin der Grünen vertreten.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Weißenhorn pflegt außerdem über die Partnerschaft des Landkreis Neu-Ulm gute Kontakte zur Marktgemeinde Prad am Stilfser Joch/Südtirol.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Theater[Bearbeiten]

Im Stadttheater

Das Historische Stadttheater wurde 1876 durch Umbau eines Zehntstadels aus dem 16. Jahrhundert errichtet. Es wurde 1922 und 1979 renoviert und ist eines der wenigen gut erhaltenen kleinstädtischen Bürgertheater aus dem 19. Jahrhundert. Mit etwa 150 Plätzen ist es das kleinste in historischem Zustand erhaltene Theater in Bayern und wird von Laiengruppen und von der Süddeutschen Kammeroper Weißenhorn genutzt. Es diente zu früheren Zeiten unter anderem als Zehentstadel, Feuerrequisiten-Lager, Werkstatt des Segelfliegervereins sowie als Standort für den gemeindlichen Leichenwagen.

Tourismus und Freizeit[Bearbeiten]

Der Waldseilgarten Wallenhausen bietet im Hochseilgarten Klettervergnügen für alle.

Jakobsleiter im Waldseilgarten Wallenhausen

Museen[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Hauptstraße
Neuffen- und Fuggerschloss, seit 14. Oktober 2013 Sitz der Stadtverwaltung
Oberes Tor, altes Rathaus und die Stadtpfarrkirche vom Hauptplatz aus gesehen
Fachwerkhaus in der Altstadt

Die Altstadt ist weitgehend in historischem Zustand erhalten. Mittelalterliche Bürgerhäuser, teilweise in Fachwerkbauweise, stattliche Wirtshäuser und Bauten des 19. Jahrhunderts zeugen von der Tradition als Handelsstadt. Die mittelalterliche Stadtbefestigung wurde bis 1837 abgetragen, das Obere Tor, das Untere Tor und der Prügelturm blieben jedoch erhalten. Der Verlauf der Stadtmauer ist an der Östlichen Promenade und am Stadtgraben noch erkennbar. Vor den Schlössern wurde ein Stück Mauer samt Graben rekonstruiert.

  • Weitere sehenswerte Bauwerke sind:
    • Schranne (Altes Rathaus), erbaut um 1390, erweitert 1584
    • Heilig-Geist-Kirche, erbaut um 1470, um 1720-1730 barockisiert, mit Zwiebelturm von 1729
    • Unteres Tor, erbaut um 1470
    • Prügelturm, ehemals Bestandteil der Stadtmauer; erbaut zwischen 1470 und 1500; diente als Stadtgefängnis bei kleineren Delikten
    • Fugger'sches Woll- und Waaghaus, 1534 erbaut (beherbergt das Heimatmuseum)
    • St. Bartholomäus, im Jahr 1727 errichtete Friedhofskirche mit Fugger'schen Grabdenkmälern
    • Fugger'sches Gartenschlösschen

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

  • Stiftungsklinik Weißenhorn
  • Städtisches Freibad
  • Städtische Kleinschwimmhalle
  • Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt (katholische Pfarrkirche)
  • Christophorus-Haus (katholisches Gemeindezentrum)
  • Katholischer Kindergarten,
  • Kreuz-Christi-Kirche(evangelische Kirche)
  • Augustana-Zentrum (evangelisches Gemeindezentrum)
  • Evangelisches Montessori-Kinderhaus (evangelischer Kindergarten)

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Das wirtschaftliche Leben war bis nach 1945 von einer kleinstädtischen handwerklichen Struktur geprägt. Erst nach 1945 siedelten sich große Industriebetriebe an. Der größte Arbeitgeber ist die 1969 gegründete PERI GmbH, Weltmarktführer im Bereich Schalungen und Gerüste. Neben PERI und dem Aluminiumschmelzwerk Oetinger gibt es viele mittelständische und kleine Unternehmen.

Verkehr[Bearbeiten]

Weißenhorn liegt an der A 7 (Anschlussstelle 123 Vöhringen).

Die Nebenbahn Weißenhorn–Senden (Länge: 9,6 km) wurde am 15. September 1878 eröffnet und bindet Weißenhorn in Senden an die Hauptstrecke Ulm–Memmingen an. Der seit Anfang der 1960er Jahre ausgedünnte Personenverkehr wurde 1966 eingestellt. Seitdem wurde die Strecke nur im Güterverkehr bedient. Nachdem die DB Netz AG die Strecke eigentlich verkaufen oder stilllegen wollte, gelang es den Stadtwerken Ulm/Neu-Ulm (SWU), einen Pachtvertrag abzuschließen.[9]

Nach Sanierung durch die SWU nahm der Regionalverkehr Alb-Bodensee am 15. Dezember 2013 den Personenverkehr auf der Strecke wieder in Betrieb. Seitdem verkehren direkte Züge im Stundentakt zwischen Weißenhorn und Ulm. In Weißenhorn wurde am Bahnhof ein Busknoten aufgebaut.[10] Die Omnibuslinien binden Weißenhorn an Vöhringen und weitere Orte der Region an. Das gesamte ÖPNV-Angebot ist Teil des Donau-Iller-Nahverkehrsverbunds (DING).

Der Flugplatz Weißenhorn mit einer Graspiste, geeignet für Motorflugzeuge bis 5,7 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht, Motorsegler, Hubschrauber und Segelflugzeuge liegt zwei Kilometer südwestlich vom Stadtzentrum.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

  • PERI GmbH, Hersteller von Schalungen und Gerüsten
  • Oetinger, Aluminiumschmelzwerk
Das Claretiner-Kolleg im Jahr 1983

Bildungseinrichtungen[Bearbeiten]

Ämter und Behörden[Bearbeiten]

  • Stadtverwaltung Weißenhorn
  • Außenstelle des Landwirtschaftsamtes Krumbach/Schwaben
  • Forstamt Weißenhorn (Bayrische Staatsforstverwaltung), zuständig für die Kreise Neu-Ulm, Günzburg, Dillingen
  • Polizeiinspektion Weißenhorn
  • Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Neu-Ulm
  • Freiwillige Feuerwehr Weißenhorn: Stützpunktfeuerwehr für den östlichen Landkreis Neu-Ulm, Standort des Gefahrgutzuges des Landkreises Neu-Ulm

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Erich Mennel, Wolfgang Ott (Hrsg.): Weißenhorner Profile 1160–2010. Beiträge und Untersuchungen zur Stadtgeschichte (Kataloge und Schriften des Weißenhorner Heimatmuseums 5), Weißenhorn 2010
  • Joseph Holl: Geschichte der Stadt Weissenhorn. Kempten 1904. Nachdruck: Konrad, Weißenhorn 1983, ISBN 3-87437-208-1
  • Hans Burkhardt: Geschichte der Stadt Weissenhorn und ihrer Stadtteile. Weißenhorn 1988.
  • Wolfgang Ott, Monika Kolb: Weissenhorn 1945 bis 1965, Die Reihe Archivbilder Erfurt 2006, Sutton Verlad GmbH, ISBN 3-89702-972-3
  • Nicolaus Thoman: Weißenhorner Historie. Neudruck. Weißenhorn 1969 (Teilreprint der Ausgabe von Franz Ludwig Baumann (Hrsg.): Quellen zur Geschichte des Bauernkrieges in Oberschwaben. Stuttgart 1876 mit Ergänzungen sowie Nachworten von Horst Gaiser und Anton K. Konrad)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Weißenhorn – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.weissenhorn.de/staticsite/staticsite.php?menuid=353&topmenu=5&keepmenu=inactive
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 540.
  4.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 790.
  5. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung: Kommunalwahlen in Bayern
  6. http://www.augsburger-allgemeine.de/neu-ulm/Wolfgang-Fendt-bleibt-Buergermeister-id20619606.html
  7. Städtepartnerschaft auf www.weissenhorn.de (Zugriff am 19. April 2014)
  8.  Martin Kluger: Die Fugger um Augsburg, München und Ulm. Adel, Schlösser und Kirchen. 1 Auflage. Context Verlag Augsburg, Augsburg 2012, ISBN 978-3-939645-43-6.
  9. Vgl. Bahn-Report, Heft 2/2010, S. 70, Herausgeber: Interessengemeinschaft Schienenverkehr e. V., Rohr, ISSN 0178-4528
  10. Südwestpresse Ulm: Bahnstrecke Ulm-Weißenhorn eröffnet., abgerufen am 16. Dezember 2013