Weißrussische Fußballnationalmannschaft

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Dieser Artikel befasst sich mit der Weißrussischen Fußballnationalmannschaft der Herren. Für das Team der Frauen, siehe Weißrussische Fußballnationalmannschaft der Frauen.


Republik Weißrussland
Respublika Belarus
Logo der Nationalmannschaft
Verband Belaruskaja Federazyja Futbola
(Беларуская Федэрацыя Футбола)
Konföderation UEFA
Technischer Sponsor adidas
Trainer Heorhij Kandrazjeu
Kapitän Juryj Schaunou
Rekordtorschütze Maksim Ramaschtschanka (19)
Rekordspieler Aljaksandr Kultschyj (98)
Heimstadion Dinamo-Stadion
FIFA-Code BLR
FIFA-Rang 69. (502 Punkte)
(Stand: 9. Mai 2013)[1]
Trikotfarben
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Erstes Trikot
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Zweites Trikot
Statistik
Erstes Länderspiel
LitauenLitauen Litauen 1:1 Weißrussland Weissrussland 1991Weißrussland
(Vilnius, Litauen; 20. Juli 1992)
Höchster Sieg
WeissrusslandWeißrussland Weißrussland 5:0 Litauen LitauenLitauen
(Minsk, Weißrussland; 8. Juni 1998)
Höchste Niederlage
OsterreichÖsterreich Österreich 5:0 Weißrussland WeissrusslandWeißrussland
(Innsbruck, Österreich; 11. Juni 2003)
(Stand: 7. Juni 2012)

Die weißrussische Fußballnationalmannschaft ist die Vertretung Weißrusslands im Fußball und wird vom weißrussischen Fußballverband Belaruskaja Federazyja Futbola organisiert. Sie trägt alle ihre Spiele im Stadion des FK Dinamo Minsk aus.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte [Bearbeiten]

Bis 1992 war die Mannschaft Teil der sowjetischen Fußballnationalmannschaft.

Der Verband wurde am 22. Dezember 1989 gegründet, aber erst 1992 als selbständig anerkannt und nimmt seitdem auch an den Qualifikationen zu Welt- und Europameisterschaften teil.

Erstmals Beachtung fand die weißrussische Nationalmannschaft als sie im Juni 1995 gleich bei ihrer ersten Teilnahme an einer EM-Qualifikationsrunde die Niederlande mit 1:0 bezwingen konnte.

Am nächsten kamen die Weißrussen der Teilnahme an einem großen Turnier während der Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft 2002. Damals gewannen sie vier ihrer fünf Heimspiele, unter anderem gegen die hoch eingeschätzten Norweger und Polen. Am letzten Spieltag hatten sie es somit selbst in der Hand die Relegation zu erreichen. Allerdings ging das letzte Gruppenspiel in Wales verloren, dadurch wurde Weißrussland nur Dritter.

Die erste Partie gegen die deutsche Fußballnationalmannschaft fand am 27. Mai 2008 in Kaiserslautern statt und endete mit 2:2 nach einem 0:2-Pausenrückstand.

Dank eines 1:0-Sieges gegen Tschechien der U-21 Nationalmannschaft bei der U-21-Fußball-Europameisterschaft 2011 war Weißrussland erstmals beim Olympischen Fußballturnier 2012 vertreten.

Teilnahmen an Fußball-Weltmeisterschaften [Bearbeiten]

In der Qualifikation für die WM 2014 trifft Weißrussland auf Titelverteidiger Spanien sowie Finland, Frankreich und Georgien.

Teilnahmen an Fußball-Europameisterschaften [Bearbeiten]

Weißrussland nahm als Teil der UdSSR bzw. der GUS an den Europameisterschaften 1960 bis 1992 teil. In der sowjetischen Nationalmannschaft spielten weissrusssische Spieler aber keine große Rolle. 1988 standen mit Sergei Aleinikow und Sergei Gozmanow aber zwei weißrussische Spieler von FK Dinamo Minsk im Kader des Vizeeuropameisters. Nach der Auflösung der Sowjetunion in mehrere selbständige Staaten nahm Weißrussland erstmals an der Qualifikation zur EM 1996 teil, konnte sich aber bisher nie qualifizieren und kam nie über den vierten Platz der Qualifikationsgruppe hinaus.

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzte(r) Gegner Ergebnis Bemerkungen und Besonderheiten
1996 England nicht qualifiziert In der Qualifikation am späteren Vizeeuropameister Tschechien und den Niederlanden gescheitert.
2000 Niederlande und Belgien nicht qualifiziert In der Qualifikation am späteren Vizeeuropameister Frankreich und Dänemark gescheitert.
2004 Portugal nicht qualifiziert In der Qualifikation erneut an Tschechien und den Niederlanden gescheitert.
2008 Österreich und Schweiz nicht qualifiziert In der Qualifikation an Rumänien und wieder an den Niederlanden gescheitert.
2012 Polen und Ukraine nicht qualifiziert In der Qualifikation an Frankreich und Bosnien und Herzegowina gescheitert.

Teilnahmen an den Olympischen Spielen [Bearbeiten]

1924–1992 siehe UdSSR/GUS
1996–2008 nicht qualifiziert
2012 in London  In der Vorrunde ausgeschieden

Bekannte Spieler [Bearbeiten]

Alle Spieler

Trainerchronik [Bearbeiten]

Name Amtszeit Spiele Siege Remis Niederl. Tore Erfolge
Weissrussland 1991Weißrussland Michail Werhejenka 28. Oktober 1992
bis 25. Mai 1994
WeissrusslandWeißrussland Sjarhej Barouski 17. August 1994
bis 9. Oktober 1996
WeissrusslandWeißrussland Michail Werhejenka 5. Januar 1997
bis 8. September 1999
WeissrusslandWeißrussland Sjarhej Barouski 9. Oktober 1999
bis 4. Juni 2000
RusslandRussland Eduard Malofejew 16. August 2000
bis 12. Juni 2003
22 10 5 7 31:31
WeissrusslandWeißrussland Waler Stralzou (Interim) 7. September 2002 1 0 0 3 0:3
RusslandRussland Anatoli Baidatschny 8. August 2003
bis 10. Dezember 2005
22 10 4 8 34:29
WeissrusslandWeißrussland Juryj Puntus 24. Februar 2006
bis 21. Juni 2007
14 3 4 7 19:26
DeutschlandDeutschland Bernd Stange 31. Juli 2007
bis 2011
49 17 14 18 65:54
WeissrusslandWeißrussland Heorhij Kandrazjeu 2011
bis
7 2 2 3 6:10

Spiele gegen deutschsprachige Nationalmannschaften [Bearbeiten]

Spiele gegen Deutschland [Bearbeiten]

Datum Ort Ergebnis Anlass
27. Mai 2008 Kaiserslautern 2:2 Freundschaftsspiel

Spiele gegen Österreich [Bearbeiten]

Datum Ort Ergebnis Anlass
10. September 1997 Minsk 0:1 WM-Qualifikation
11. Oktober 1997 Wien 0:4 WM-Qualifikation
12. Oktober 2002 Minsk 0:2 EM-Qualifikation
11. Juni 2003 Innsbruck 0:5 EM-Qualifikation

Spiele gegen die Schweiz [Bearbeiten]

Datum Ort Ergebnis Anlass
27. März 1999 Minsk 0:1 EM-Qualifikation
8. September 1999 Lausanne 0:2 EM-Qualifikation

Spiele gegen Liechtenstein [Bearbeiten]

Bisher keine Begegnungen

Weblinks [Bearbeiten]

 Commons: Weißrussische Fußballnationalmannschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste. In: fifa.com, Mai 2013. Abgerufen am 9. Mai 2013

Hinweis: Die deutschsprachige Wikipedia bezieht sich bei der Umschreibung der kyrillischen Schrift auf die vom Duden vorgegebene deutsche Transkription (siehe Wikipedia:Namenskonventionen/Kyrillisch). Beim Verfassen von Artikeln zu den einzelnen Spielern ist es allerdings erwünscht, dass eine Weiterleitung mit der englischen Transkription angelegt wird.