Weichering
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberbayern | |
| Landkreis: | Neuburg-Schrobenhausen | |
| Höhe: | 374 m ü. NN | |
| Fläche: | 24,6 km² | |
| Einwohner: | 2327 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 95 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 86706 | |
| Vorwahl: | 08454 | |
| Kfz-Kennzeichen: | ND | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 1 85 168 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Kapellenplatz 3 86706 Weichering |
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| Webpräsenz: | ||
| Erster Bürgermeister: | Thomas Mack (CSU) | |
| Lage der Gemeinde Weichering im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen | ||
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Weichering ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Neuburg-Schrobenhausen.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Lage
Der Ort liegt in der Planungsregion Ingolstadt an der Bundesstraße 16 zwischen Neuburg an der Donau und Ingolstadt und verfügt auch über einen Bahnhof an der Bahnstrecke zwischen diesen beiden Städten.
Zwei Kilometer nördlich von Weichering verläuft die Donau, an deren Südufer sich hier eine bewaldete Auen- und Moorlandschaft anschließt. Auch im Süden von Weichering befindet sich ein Waldgebiet, in dem sich der Weicheringer See befindet. Durch den Ort fließt die Sandrach, die das südlich gelegene Donaumoos entwässert.
[Bearbeiten] Geschichte
Funde auf dem Gebiet der Gemarkung reichen zurück bis zur Zeit der Glockenbecher-Kultur 2000 v. Chr. Es folgte die Besiedelung durch die Kelten, die im nahen Manching ein wichtiges Oppidum erbauten, sowie ab 15 v. Chr. die Eroberung durch die Römer, die die Gegend der Provinz Raetia eingliederten. Nach 500 begann die bairische Landnahme, in deren Zuge auch die in den Urkunden zunächst Weyering genannte Gemeinde entstand. Der örtliche Adel baute hier ein stark befestigtes Schloss (mit hoher Mauer und mehreren Wassergräben); es gelangte später in den Besitz der Mufflinger-Dynastie. Als Folge des Ersten Bayerischen Erbfolgekrieges wurde 1505 das Herzogtum Neuburg geschaffen, dem die Weicheringer fortan lehnspflichtig waren. In der Folgezeit hatte der Ort unter den wiederholten Kriegen zu leiden, insbesondere der Dreißigjährige Krieg forderte hier viele Opfer; das älteste Wirtshaus des Ortes, der "Obere Wirt", überstand diese Kriegswirren allerdings bis heute. Der aktuelle Kirchenbau stammt allerdings erst aus dem Jahr 1901. Nach dem Zweiten Weltkrieg verzeichnete Weichering durch Flüchtlinge aus dem Osten einen starken Bevölkerungszuwachs und erreichte die 1.000-Einwohner-Marke.
[Bearbeiten] Ortsteile
Neben der Kerngemeinde Weichering gehört seit der Gemeindereform von 1978 auch die 3 km südöstlich gelegene Ortschaft Lichtenau zur Gemeinde Weichering.
[Bearbeiten] Politik
Der Gemeinderat umfasst 15 Mitglieder, die aktuell folgenden Parteien/Wählergemeinschaften angehören:
- Freie Wähler Lichtenau: 5
- Dorfgemeinschaft Weichering: 4
- SPD: 3
- CSU: 3
Erster Bürgermeister ist Thomas Mack (CSU)
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
Zentraler Platz des Ortes ist der Kapellenplatz. Hier befindet sich neben der St.-Vitus-Kirche des Ortes der so genannte Pfarrstadl und, direkt am Ufer der Ach, das Rathaus der Gemeinde. In Lichtenau befindet sich die Kirche St.-Johannes-Baptist.
[Bearbeiten] Einrichtungen
- Grundschule
- 2 Kindergärten
- 1 Arzt, 1 Tierärztin
- Filiale der Raiffeisenbank
- Filiale der Sparkasse
[Bearbeiten] Vereine
Von den zahlreichen Vereinen sind besonders zu nennen:
- Sportverein 1947 e. V. (Fußball, Gymnastik, Tennis)
- Schützenverein Bavaria Weichering 1885 e. V.
- Obst- und Gartenbauverein
- Freiwillige Feuerwehr Weichering
- Kirchenchor St. Vitus
- Männergesangsverein "Liederkranz"
- Bayerisches Rotes Kreuz Weichering
- CSU-Ortsgruppe
- SPD-Ortsgruppe
- UniHockey
Theater Gruppe Lichtenau e. V.
[Bearbeiten] Weblinks
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