Weichholzaue

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Reiner Grauerlenbestand in Weichholzaue am Lech (NSG Litzauer Schleife)
Reiner Grauerlenbestand in Weichholzaue am Lech (NSG Litzauer Schleife)

Die Weichholzaue ist ein direkt an ein Flussufer grenzender, überwiegend aus Weichhölzern gebildeter Auwald, der häufig überschwemmt wird. Dort sind die Pflanzen regelmäßig mechanischen Belastungen durch Strömung und Eisgang ausgesetzt. In Mitteleuropa wird diese Waldform hauptsächlich von verschiedenen Weiden (z. B. Silberweide, Bruchweide), Erlen (z. B. Grauerle) und Pappeln (z. B. Schwarz-Pappel) gebildet. In weniger häufig überschwemmten Bereichen grenzen Hartholzauen an.

Siehe auch: Bruchwald, Waldgesellschaften Mitteleuropas

[Bearbeiten] Literatur

  • Heinz Ellenberg: Vegetation Mitteleuropas mit den Alpen in ökologischer, dynamischer und historischer Sicht. Eugen Ulmer Verlag, Stuttgart 1996 (1095 S.)
  • Eduard Strasburger: Lehrbuch der Botanik. Berlin, Spektrum, Akademischer Verlag, Berlin 1999 (1007 S.)
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