Weidenbach (Eifel)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Weidenbach
Weidenbach (Eifel)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Weidenbach hervorgehoben
50.1287416666676.7094027777778475Koordinaten: 50° 8′ N, 6° 43′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Vulkaneifel
Verbandsgemeinde: Daun
Höhe: 475 m ü. NHN
Fläche: 10,73 km²
Einwohner: 265 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 25 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54570
Vorwahl: 06599
Kfz-Kennzeichen: DAU
Gemeindeschlüssel: 07 2 33 081
Adresse der Verbandsverwaltung: Leopoldstraße 29
54550 Daun
Ortsbürgermeister: Herbert Theisen
Lage der Ortsgemeinde Weidenbach im Landkreis Vulkaneifel
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Über dieses Bild

Weidenbach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Daun an. In Weidenbach wird moselfränkisch gesprochen.

Geographie[Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im Naturpark Vulkaneifel sowie teilweise im Landschaftsschutzgebiet „Zwischen Uess und Kyll“.

Zu Weidenbach gehören auch die Wohnplätze Mirscheiderhof, Sonnenhof, Waldhof und Wiesental.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste Erwähnung des Ortes unter dem Namen „Witenbuoch“ findet sich ein einer Urkunde des Kaisers Heinrich II. vom 17. Oktober 1016, in der er dem Prümer Abt Urold Besitzungen in Weidenbach („Witenbuoch“), Stadtfeld („Stadefelt“) und Ließem („Liudesheim“) bestätigt. Die Besitzungen dienten zum Unterhalt der von Urold im Jahr 1016 gestifteten Kollegiatskirche zu Prüm.[3][4]

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Weidenbach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[5]

Jahr Einwohner
1815 265
1835 399
1871 428
1905 336
1939 370
Jahr Einwohner
1950 392
1961 354
1970 371
1987 343
2005 284

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Weidenbach besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden. Bis 2009 gehörten dem Gemeinderat acht Ratsmitglieder an.[6]

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: „Unter rotem Schildhaupt, darin ein goldener Zickzackbalken, in Silber ein erniedrigter blauer Wellenbalken, überdeckt von einem Weidenbaum mit schwarzem Stamm und grünen Blättern“.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

In Weidenbach befinden sich einige unter Denkmalschutz gestellte Kulturdenkmäler:[7]

  • Die Katholische Pfarrkirche St. Johannes der Täufer, ein vierachsiger Saalbau aus dem Jahr 1830
  • Zwei Quereinhäuser aus dem 19. Jahrhundert (Auf Horstert und In der Hohl)
  • Ein Wegekreuz (Schaftkreuz) aus dem Jahre 1793

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Weidenbach

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Weidenbach (Eifel) – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile, Seite 71 (PDF; 2,3 MB)
  3. Erste urkundliche Erwähnung Weidenbachs: Homepage der Ortsgemeinde
  4. Heinrich Beyer: Urkundenbuch zur Geschichte der mittelrheinischen Territorien: Vom Jahre 1169 bis 1212, Band 2, Coblenz: Hölscher, 1865, S. 641 (Online)
  5. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  6. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  7. Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler, Kreis Vulkaneifel, Seite 30 (PDF; 1,3 MB)