Weihenzell
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Mittelfranken | |
| Landkreis: | Ansbach | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Weihenzell | |
| Höhe: | 387 m ü. NN | |
| Fläche: | 45,18 km² | |
| Einwohner: |
2.836 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 63 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 91629 | |
| Vorwahlen: | 09802, 0981 (Schönbronn, Wernsbach bei Ansbach), 09824 (Beutellohe, Petersdorf, Thierbach), 09828 (Haasgang, Moratneustetten, Neubronn) | |
| Kfz-Kennzeichen: | AN | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 5 71 217 | |
| Gemeindegliederung: | 22 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Ansbacher Str. 15 91629 Weihenzell |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Hans Emmert (CSU/Freie Bürgerliste) | |
| Lage der Gemeinde Weihenzell im Landkreis Ansbach | ||
Weihenzell (umgangssprachlich: Waiətsél[2]) ist eine Gemeinde im mittelfränkischen Landkreis Ansbach und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Weihenzell.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Geografische Lage
Die Gemeinde liegt 7 km nordöstlich von Ansbach im Naturpark Frankenhöhe.
[Bearbeiten] Nachbargemeinden
Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Rügland, Dietenhofen, Bruckberg, Petersaurach, Ansbach und Lehrberg.
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Die politische Gemeinde Weihenzell hat 22 amtlich benannte Ortsteile[3]:
[Bearbeiten] Klima
-
Niederschlagsdiagramm für Weihenzell (blaue Kurve) vor den Mittelwerten (Quantilen) für Deutschland (grau)
In Weihenzell beträgt die durchschnittliche Niederschlagsmenge im Jahr 687 mm.
[Bearbeiten] Geschichte
Die erste urkundliche Erwähnung ist in einer Lehensurkunde des Bischof Manegold zu Würzburg vom 29. März 1299 nachgewiesen. Die Kirche St. Gumbertus (Ansbach) gilt als Gründer des Ortes Weihenzell und war bedeutender Grundherr im Gemeindegebiet. Der Ort gehörte zum 1792 von Preußen erworbenen Fürstentum Ansbach. Als Teil des Fürstentums fiel er im Vertrag von Paris (Februar 1806) durch Tausch an Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.
Am 15. Juli 1964 stürzt zwischen den Ortschaften Forst und Petersdorf eine Boeing 720 der deutschen Lufthansa ab. Während eines Trainingsfluges zerbrach die Maschine, bedingt durch Überbelastung, in der Luft. Die Besatzung hatte zuvor eine Rolle geflogen. Beim zweiten Versuch kam es zur Katastrophe, bei der drei Besatzungsmitglieder starben. Einer von ihnen war der frühere Jagdflieger Werner Baake[4].
[Bearbeiten] Eingemeindungen
| Gemeinde | Einwohner (1970) |
Eingemeindungs- datum |
Bemerkungen |
|---|---|---|---|
| Forst[5] | 246 | 1. Juli 1971 | |
| Grüb | 161 | 1. Januar 1974 | |
| Haasgang[5] | 345 | 1. Juli 1972 | Eingliederung von 212 der 345 Einwohner, Umgliederung der anderen Einwohner nach Dietenhofen |
| Vestenberg | 547 | 1. Mai 1978 | Eingliederung von 69 der 547 Einwohner, Umgliederung der anderen Einwohner nach Petersaurach |
| Wernsbach bei Ansbach | 315 | 1. Januar 1974 |
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
Gemeinde Weihenzell mit eingemeindeten Ortsteilen:
- 1939: 1.353 Einwohner
- 1950: 1.982 Einwohner
- 1961: 1.636 Einwohner
- 1979: 1.754 Einwohner
- 2004: 2.849 Einwohner
- 2007: 2.834 Einwohner
Gemeinde Weihenzell ohne eingemeindete Ortsteile:
- 1910: 487 Einwohner[6]
- 1933: 485 Einwohner
- 1939: 445 Einwohner[7]
- 1961: 605 Einwohner
- 1963: 618 Einwohner
- 1970: 650 Einwohner
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Gemeinderat Weihenzell hat 15 Mitglieder einschließlich des Bürgermeisters.
| Freie Wähler Weihenzell | FWG - Umland | Gesamt | |
| 2008 | 9 | 5 | 15 Sitze |
(Stand: Kommunalwahl am 2. März 2008)
[Bearbeiten] Wappen
Die Wappenbeschreibung lautet: In Silber auf grünem Dreiberg, der mit einer silbernen Wellenspitze belegt ist, eine grüne Kleepflanze mit fünf Blättern, der Stängel belegt mit einem blauen Schild, darin eine goldene heraldische Lilie.
[Bearbeiten] Städtepartnerschaft
Saint Laurent sur Gorre in Frankreich (Limousin) ist seit 1986 Partnergemeinde.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Bauwerke
Die evangelische Pfarrkirche aus dem Jahre 1490 ist dem Heiligen Jakobus geweiht.
[Bearbeiten] Regelmäßige Veranstaltungen
Kirchweih wird jedes Jahr am Jakobisonntag (4. Sonntag im Juli) gefeiert.
[Bearbeiten] Literatur
- Fechter, Elisabeth: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. Erlangen 1955, S. 195ff., DNB 480570132.
- Fehring, Günter P.: Stadt und Landkreis Ansbach. In: Bayerische Kunstdemkmale, Bd. 2. Deutscher Kunstverlag, München 1958, S. 150f., DNB 451224701.
- Rosenhauer, Konrad u.a. (Hrsg.): Der Landkreis Ansbach. Vergangenheit und Gegenwart. Verl. f. Behörden u. Wirtschaft Hoeppner, Aßling-Pörsdorf/Obb. 1964, S. 205f., DNB 450093387.
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ E. Fechter, S. 195.
- ↑ http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20120222/220905&attr=OBJ&val=1368
- ↑ www.luftwaffe.cz/baake.html
- ↑ a b Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7., Seite 421
- ↑ http://www.ulischubert.de/geografie/gem1900/gem1900.htm?mittelfranken/ansbach.htm
- ↑ http://geschichte-on-demand.de/bay_ansbach.html
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