Weil (Fluss)

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Weil
Die Quelle der Weil am Kleinen Feldberg

Die Quelle der Weil am Kleinen FeldbergVorlage:Infobox Fluss/KARTE_fehlt

Daten
Gewässerkennzahl DE: 2586
Lage Hessen, Deutschland
Flusssystem RheinVorlage:Infobox Fluss/FLUSSSYSTEM_falsch
Abfluss über Lahn → Rhein → Nordsee
Quelle Zwischen Großem- und Kleinem Feldberg in der Gemeinde Glashütten
50° 13′ 36″ N, 8° 26′ 52″ O50.2265368.447692745
Quellhöhe 745 m ü. NN [1]Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mündung Bei Weilburg in die Lahn50.4739328.263929128Koordinaten: 50° 28′ 26″ N, 8° 15′ 50″ O
50° 28′ 26″ N, 8° 15′ 50″ O50.4739328.263929128
Mündungshöhe 128 m ü. NN [1]Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Höhenunterschied 617 m
Länge 46,6 km[2]dep1Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Einzugsgebiet 247,9 km²[2]dep1Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
AbflussVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen MNQ
MQ
261 l/s[2]dep1
2317 l/s[2]dep1
Rechte Nebenflüsse Lauterbach, Aubach, Laubach, Wiesbach, Kuhbach, Ohmbach [1]
Linke Nebenflüsse Niedgesbach, Riedelbach, Cratzenbach, Langenbach, Bleidenbach, Weinbach [1]
Kleinstädte Weilburg

Die Weil im Taunus ist ein 46,6 km langer, linker bzw. südlicher Zufluss der Lahn in Hessen. Sie durchfließt den Hochtaunuskreis und den Landkreis Limburg-Weilburg.

Die Weil ist, bezogen auf den Messwert MQ, der wasserreichste Fluss im Taunus. Zugleich hat sie nach der Aar den zweitlängsten Flusslauf und sie legt den größten Höhenunterschied von der Quelle bis zur Mündung zurück.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Flusslauf

Ehemaliger Gedenkstein für die erstmalige Fassung der Weilquelle durch den Taunusklub
trockengefallene Weil

Die Weil entspringt am Kleinen Feldberg im Hohen Taunus, oberhalb eines römischen Kastells, dem Feldbergkastell, und erreicht nach kurzem Lauf Niederreifenberg. Von hier bis zur Mündung in die Lahn bei Guntersau ist das Weiltal meist sehr eng und von steilen Talhängen begleitet.[1]

Die Weil gab vielen Ortschaften im Tal ihren Namen. Dies gilt zunächst für Dorfweil, dann für drei Ortsteile von Weilrod, nämlich Altweilnau, Neuweilnau und Rod an der Weil, und schließlich für Weilmünster, die größte Ortschaft im Weiltal. Die Stadt Weilburg liegt nicht an der Weil, sondern nur in der Nähe der Weilmündung.

Über die Weil existieren gewässerökologische Studien, ebenso wird seit langem untersucht, aus welchen Gründen die Weil im Sommer abschnittweise völlig trockenfällt. Ein Sanierungsprogramm soll Auf- und Abstiegshindernisse vor allem für wandernde Fischarten beseitigen.

[Bearbeiten] Name

Der Name ist wahrscheinlich vom lateinischen Wort villa (= Dorf) abgeleitet[3], da sich im Quellgebiet das Kastell Feldberg befand, dessen Spuren noch sichtbar sind.

[Bearbeiten] Verkehr

Die Orte im Weiltal werden von der Quelle bis zur Mündung, von Niederreifenberg bis Guntersau, durch die Landesstraße L 3025 miteinander verbunden. Zwischen Weilburg und Weilmünster verkehrte die im Jahr 1969 stillgelegte und inzwischen abgebaute eingleisige Weiltalbahn, die ab Weilmünster das Weiltal in Richtung Grävenwiesbach verließ.

[Bearbeiten] Tourismus

Das Weiltal ist für Wanderer, Fahrradfahrer und Motorradfahrer ein beliebtes Ausflugsziel.

Entlang des Flusses verläuft der Weiltalweg, eine Rad- und Wanderroute, die die Gebiete der Gemeinden Schmitten, Weilrod, Grävenwiesbach (alle Hochtaunuskreis), Weilmünster, Weinbach und Weilburg (alle Landkreis Limburg-Weilburg) berührt. Sie wurde vom Umlandverband Frankfurt (jetzt Planungsverband Frankfurt) eingerichtet und wird vom Naturpark Hochtaunus unterhalten.

Der Weiltalbus befördert die Radfahrer und ihre Fahrräder von Oberursel-Hohemark auf den Großen Feldberg und zu verschiedenen Zielen im Weiltal. Dadurch ersparen sich die Radfahrer den steilen Anstieg.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. a b c d e Topografische Karte 1:25.000
  2. a b c d WRRL Hessen - in neuem Fenster öffnen!
  3. Homepage Gemeinde Weilrod

[Bearbeiten] Weblinks

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