Weilerswist

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Weilerswist
Weilerswist
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Weilerswist hervorgehoben
50.75256.8377777777778120Koordinaten: 50° 45′ N, 6° 50′ O
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Köln
Kreis: Euskirchen
Höhe: 120 m ü. NHN
Fläche: 57,17 km²
Einwohner: 15.824 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 277 Einwohner je km²
Postleitzahl: 53919
Vorwahlen: 02254 und 02251 (Teile von Lommersum)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: EU, SLE
Gemeindeschlüssel: 05 3 66 040
Gemeindegliederung: 14 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Bonner Str. 29
53919 Weilerswist
Webpräsenz: www.weilerswist.de
Bürgermeister: Peter Schlösser (SPD)
Lage der Gemeinde Weilerswist im Kreis Euskirchen
Belgien Rheinland-Pfalz Kreis Düren Rhein-Erft-Kreis Rhein-Sieg-Kreis Städteregion Aachen Bad Münstereifel Blankenheim (Ahr) Dahlem (Nordeifel) Euskirchen Hellenthal Kall Mechernich Nettersheim Schleiden Weilerswist ZülpichKarte
Über dieses Bild

Weilerswist ist eine Gemeinde im Kreis Euskirchen im Bundesland Nordrhein-Westfalen und liegt am südwestlichen Rand der Ville.

Geografie[Bearbeiten]

Weilerswist liegt westlich des Vorgebirges im nördlichen Teil des Kreises Euskirchen. Die Gemeinde grenzt im Norden an die Städte Brühl und Erftstadt (beide im Rhein-Erft-Kreis), im Süden an die Stadt Euskirchen, im Westen an die Stadt Zülpich (Kreis Euskirchen) und im Osten an die Stadt Bornheim sowie die Gemeinde Swisttal (beide im Rhein-Sieg-Kreis). Durch das Gemeindegebiet fließen die im Westen die Erft und im Osten die Swist.

Die korrekte Silbentrennung der Gemeinde lautet Wei|ler|swist und resultiert aus dem historischen Zusammenschluss der Dörfer Weiler und Swist.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde besteht aus sechs statistischen Ortschaften mit insgesamt 15 Ortsteilen.

Ortschaften Ortsteile
Weilerswist Weilerswist und Neuheim
Vernich Großvernich, Kleinvernich und Horchheim
Metternich Metternich
Müggenhausen Müggenhausen, Schwarzmaar und Neukirchen
Lommersum Lommersum und Bodenheim
Hausweiler-Derkum Hausweiler, Derkum, Ottenheim und Schneppenheim

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gemeinde Weilerswist entstand am 1. Juli 1969 durch das Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Euskirchen, durch das die Gemeinden Lommersum, Metternich, Müggenhausen, Vernich und Weilerswist des ehemaligen Amtes Weilerswist-Lommersum zur Gemeinde Weilerswist zusammengeschlossen wurden.[2]

In der fruchtbaren Börde rund um die Erft und die Swist fanden bereits seit Jahrhunderten Menschen ausreichend Nahrung und siedelten sich dort an. So gibt es Siedlungsspuren von Menschen des Jungpaläolithikums, der Bandkeramiker, der Urnenfelderleute und Siedlungen aus der Latènezeit.

Kelten und Germanen, vor allem aber Römer hinterließen ihre Spuren. Zahlreiche Siedlungen und Einzelhöfe (Villae Rusticae) bestanden, auf die Ortsbezeichnungen wie Weiler, Vernich und Metternich hinweisen und bei Ausgrabungen gefundene Fundamente, Artefakte, Reihengräber und Sarkophage belegen. Ein Kultzentrum befand sich auf dem Swister Berg. Bei den im Jahr 1933 von Peter Anton Tholen durchgeführten Grabungen wurden Reste eines größeren Tempelbezirkes entdeckt. Dort wurden Matronen verehrt, aber auch der Göttin Diana war ein Weihestein gesetzt worden. Ebenfalls befand sich dort an der vom Kastell Bonn zum Kastell Neuss über den Swister Berg führenden Heerstraße eine Jupitersäule, deren oberer Teil ebenfalls aufgefunden wurde.

Als die Franken das Gebiet übernahmen, wurden neue Siedlungen gegründet. Dörfer wie Lommersum (Lommundesheim), Derkum (Dedinchheim), Bodenheim, Ottenheim und Schneppenheim, die auf „heim“ enden, verweisen auf eine Gründung durch einen fränkischen Sippenführer.

Seit karolingischer Zeit sind Urkunden aus Orten der Gemeinde Weilerswist überliefert. Die Ersterwähnung des Ortes Weilerswist als „Wilrezwist“ stammt vom 9. Juli 1310.[3][4]

Die Herrschaft Weilerswist, die 1303 von Dietrich Luf von Kleve und dessen Ehefrau Lisa an den Kölner Erzbischof Wikbold von Holte verpfändet worden war, gelangte nach nicht erfolgter Einlösung in den Besitz des Kölner Erzstiftes.

Weilerswist gehörte zum kurkölnischen Amt Brühl, besaß jedoch ein eigenes Gericht ohne Hochgerichtsrechte. Diese wurden vom Gericht Brühl ausgeübt. Innerhalb des Gerichtsbezirkes Weilerswist lagen mehrere Hofesverbände mit Hofgerichten. Es waren die des Stiftes Sankt Andreas in Köln in Oberswist, des Stiftes Sankt Gereon in Köln in Swist und die das Hauses Kühlseggen, zu dem auch der Kaulenhofesverband gehörte. Die Hochgerichtsrechte, die sowohl Sankt Gereon als auch Haus Kühlseggen besaßen, gingen im Laufe der Jahrhunderte verloren. Im 17. Jahrhundert besaß der Landesherr, der Kurfürst von Köln, alle Hochgerichtsrechte in Weilerswist. Diese Rechtsverhältnisse blieben bis zur Neuordnung der Gebiete mit Verwaltungs- und Gerichtsreform unter französischer Herrschaft im Jahr 1798 unverändert.

Lommersum gehörte zur Herrschaft Kerpen-Lommersum und wurde im Jahr 1710 von Graf Friedrich von Schaesberg übernommen.[3]

Bei der Schaffung neuer Verwaltungsbezirke nach französischem Vorbild unter Napoleon im Jahr 1800 wurden Weilerswist und Lommersum Mairien im Kanton Lechenich. Durch die Säkularisation der kirchlichen Güter im Jahr 1802 und dem in den folgenden Jahren erfolgten Verkauf änderten sich die Besitzverhältnisse in Weilerswist und Lommersum grundlegend.

Die Mairien blieben in preußischer Zeit als Bürgermeistereien und seit 1927 als Ämter auch nach Gründung des Landes Nordrhein-Westfalen im Jahr 1946 bestehen. 1951 entstand das Amt Weilerswist-Lommersum, das bis 1969 bestand.[3]

Kirchliche Verhältnisse[Bearbeiten]

Die katholische Pfarrkirche ist dem heiligen Mauritius geweiht. Sie wurde erstmals im Liber valoris 1308 genannt. Die bei dem großen Dorfbrand im Jahr 1757 zerstörte und anschließend abgebrochene Kirche wurde durch einen Neubau ersetzt, der 1771, der Kirchturm 1772 fertiggestellt wurde. Die barocke geschweifte achtseitige Haube mit geschlossener Laterne und geschweiftem Kuppeldach, die auf hohem Balusterschaft Kugel und Kreuz trägt,[5] ist ein prägendes Merkmal von Weilerswist.

In den Jahren 1938/39 erfolgte eine Erweiterung der Kirche, 1964/65 eine gründliche Renovierung und eine weitere 1996. Die ursprünglich barocke Einrichtung, die Ende des 19. Jahrhunderts durch eine neugotische ersetzt worden war, wurde 1964 entfernt und die Kirche erhielt wieder eine barocke Ausstattung. Die heutige Orgel wurde in der Orgelbauwerkstatt Johannes Klais Orgelbau in Bonn hergestellt. Sie ersetzt die Orgel aus dem ehemaligen Franziskanerkloster in Lechenich, die an die Kirche St. Maria von den Engeln in Brühl abgegeben wurde.

Eine weitere Kirche ist die evangelische Martin-Luther-Kirche. Bis zum Zweiten Weltkrieg lebten nur wenige evangelische Christen in Weilerswist. Erst nach 1945 vergrößerte sich die Anzahl durch Heimatvertriebene. Sie gehörten zunächst zur Kirchengemeinde Brühl, nach 1948 zur Kirchengemeinde Liblar. 1967 erhielt die Weilerswister Gemeinde eine eigene Kirche und 1973 einen eigenen Pfarrer.

Der Swister Turm auf dem Swister Berg ist der Turm einer ehemaligen Pfarr- und Wallfahrtskirche des Dorfes Swist oder Niederswist. Die Kirche, die den heiligen Jungfrauen Fides, Spes und Caritas geweiht war, wurde nach Untersuchungen der Grundmauern, deren Steine mit Kalkmörtel verbunden waren, von Peter Anton Tholen in karolingischer Zeit gebaut. Der 8 m lange und 10 m breite Bau mit vorgelegtem Chorraum hatte nur 50 cm breite Mauern, woraus Tholen auf einen mit Holz gedeckten Bau schloss. Der dreigeschossige Turm, dessen Mörtel sich von dem der Kirche unterschied, datierte Tholen in das 11./12. Jahrhundert. Damit wurde die Annahme Clemens über das Alter des Turmes bestätigt. Es ist davon auszugehen, dass zusammen mit dem Turm eine steinerne Kirche errichtet wurde, die 1308 im Liber valoris als Pfarrkirche genannt wurde. Die im truchsessischen Krieg stark beschädigte Kirche wurde anschließend nicht wieder restauriert. Nachdem sie ihren Status als Pfarrkirche verloren hatte, blieb sie Wallfahrtskirche bis ins 19. Jahrhundert.[6] 1829 wurde die Kirche abgerissen, es blieb nur der Turm stehen, der 1853 ein neues Dach und im Innern eine kleine Kapelle erhielt, in der Gottesdienst stattfinden konnte. Nachdem 2002 der Swister Turm von der Zivilgemeinde in den Besitz der katholischen Kirchengemeinde in Weilerswist gelangt war, wurde der Verein Swister Turm gegründet, der Denkmalschutz und Denkmalpflege des Swister Turmes unterstützt. Auch finden regelmäßige Veranstaltungen auf dem Swister Berg statt wie die Wallfahrt am Pfingstmontag und die Messe zu Ehren der heiligen drei Jungfrauen.[3]

Politik[Bearbeiten]

Kommunalwahl 2009[7]
Wahlbeteiligung: 58,2 % (2004: 56,7 %)
 %
50
40
30
20
10
0
42,8 %
29,8 %
15,1 %
10,0 %
2,2 %
n. k.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2004
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-9,0 %p
+1,7 %p
+4,6 %p
+1,4 %p
+2,2 %p
-0,9 %p

Bei der Kommunalwahl am 30. August 2009 ergab sich folgende Verteilung der 34 Sitze im Gemeinderat:

  • CDU: 15 Sitze (–3)
  • SPD: 10 Sitze (+1)
  • FDP: 5 Sitze (+1)
  • GRÜNE: 3 Sitze (±0)
  • LINKE: 1 Sitz (+1)

Wappen und Banner[Bearbeiten]

Der Gemeinde ist mit Urkunde des Regierungspräsidenten in Köln vom 4. Mai 1972 das Recht zur Führung eines Wappens und einer Flagge (Banner) verliehen worden.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „Gespalten; vorne in Schwarz ein mit einem Kreuz besteckter, zweifenstriger silberner (weißer) Turm, hinten in Silber (weiß) ein schwarzer Adler.“

Das Wappen verbindet die Symbole der ehemaligen Bürgermeistereien Weilerswist und Lommersum. Der Turm symbolisiert das „Swister Türmchen“, das Wahrzeichen von Weilerswist, der Adler entstammt dem Lommersumer Gerichtssiegel von 1675. Da die ursprünglichen Farben nicht mehr zu ermitteln waren, wurden Schwarz und Silber, die Farben des Kurfürstentums Köln verwendet, dem Weilerswist seit 1303 angehörte.

[Bearbeiten]

Beschreibung des Banners: „Weiß-Schwarz im Verhältnis 1 : 1 längsgestreift mit dem Wappen der Gemeinde etwas oberhalb der Mitte.“

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten]

Die Gemeinde Weilerswist unterhält zwei Gemeindepartnerschaften: Seit 1978 besteht eine Partnerschaft mit der französischen Gemeinde Carqueiranne und seit 1989 mit der mittelenglischen Gemeinde Whitnash.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Weithin sichtbar ist der Swister Turm auf dem Swisterberg, ein unter Denkmalschutz stehender Turm aus dem 11./12. Jahrhundert und Wahrzeichen von Weilerswist.

Bei Weilerswist jenseits der Autobahn liegt die eindrucksvolle Wasserburg Burg Kühlseggen, ehemals Besitz der Kölner Jesuiten jetzt der Freiherrn von Eltz-Rübenach, während sich im Ortsteil Bodenheim die gleichnamige Burg, der letzte erhaltene Adelssitz der ehemaligen Herrschaft Kerpen-Lommersum, befindet.

Im Ortsteil Metternich stehen wiederum die Burg Metternich und Reste der Burganlage von Haus Velbrück. Sie sind Stammsitze der Familien von Metternich. Beide Häuser sind wohl ursprünglich bereits römisch besiedelt, urkundlich jedoch erst seit dem Mittelalter nachweisbar. Zwischen den beiden Häusern, deren Hofbereiche aneinander grenzen, verläuft in Ost-West Richtung der Swistbach und in Süd-Nord Richtung die Römerstraße von Trier an den Rhein bei Wesseling. Auf Burg Metternich, einer zweiflügligen Anlage, die ihre jetzigen Gestalt im 17. Jahrhundert erhielt, wurde Anfang des 19. Jahrhunderts der Gesellschaftsvertrag der Firma Friedrich Krupp zu Essen geschlossen. Der rheinisch-französische Jurist und spätere preußische Staatsrat Heinrich Gottfried Wilhelm Daniels hat dort den Code Civil ins Deutsche übersetzt und so die Grundlage für das Rheinische Zivilgesetz gegeben. Burg Metternich wird heute von den Freiherren Spies von Büllesheim bewohnt. Auf Haus Velbrück sind die Nachfahren der Familie Hallbach ansässig. In der Hofanlage befindet sich der Sitz einer Buchhandlung und des Verlages Velbrück Wissenschaft.

Im Ortsteil Klein-Vernich steht der Antoniterhof, ein Vierkanthof aus Backstein, der nach dem Brand der ursprünglich von einem Wassergraben umgebenen Hofanlage aus dem Jahre 1405 im Jahre 1781 wieder neu aufgebaut wurde. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts ist das Gut Antoniterhof im Besitz der Familie Friedrich Schmitt, Ehrenbürger der Gemeinde Weilerswist. Der Vierkanthof aus Backstein zählt zu den ältesten, denkmalgeschützten Hofanlagen des Ortes und wurde in die Liste der Baudenkmäler in Weilerswist aufgenommen.

Museen[Bearbeiten]

Gut versteckt, im Herzen der Gemeinde ist das Adler-Zweiradmuseum Weilerswist zu finden.

Zudem findet man noch das Druckereimuseum des Verlages Landpresse von Ralf Liebe an der Hauptstraße.

Darüber hinaus gibt es im Ortsteil Groß-Vernich das Handwerk- und Heimatmuseum, welches vom Dorfverschönerungsverein unterhalten wird. Es befindet sich in der alten Schule in Groß-Vernich und ist aufgegliedert in Bereiche des traditionellen Handwerks und des täglichen dörflichen Lebens einschließlich religiöser Elemente und der Landwirtschaft.

Verkehr[Bearbeiten]

Schienenverkehr[Bearbeiten]

Bahnhof Weilerswist

Der Bahnhof Weilerswist, der heute unter Denkmalschutz steht und von Hermann Schmalenbach errichtet wurde, liegt an der Eifelstrecke (KölnEuskirchenGerolsteinTrier), auf der im Schienenpersonennahverkehr

verkehren.

Bahnhof Derkum

Ein weiterer Bahnhof liegt im Ortsteil Ottenheim, welcher allerdings den Namen des benachbarten Ortsteils Derkum trägt. Grund hierfür ist, dass es bei der Eröffnung der Bahnstrecke 1871 noch keinen Ort Ottenheim gab, sondern nur ein gleichnamiges Gut. Der Bf. Derkum wird nur von der RB24 (Eifel-Bahn) täglich stündlich bedient.

Durchgeführt wird der Schienenpersonennahverkehr

  • von der DB Regio Südwest, die für den Eifel-Mosel-Express zweiteilige Dieseltriebwagen der Baureihe 628 in Ein- bis Dreifachtraktion für Geschwindigkeiten bis zu 120 km/h einsetzt.

Bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2009 wurdenWendezüge aus fünf n-Wagen mit Vorspann Diesel-Lok der DB-Baureihe 218 für Geschwindigkeiten bis zu 140 km/h einsetzt.

Für den gesamten Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gilt der Tarif des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg und tarifraumüberschreitend der NRW-Tarif.

Eine zweite Bahnlinie, die sogenannte „Ruhr-Mosel-Strecke“, auch „Strategische Bahn“ genannt, wurde im Zuge des Vertrages von Versailles vor ihrer Fertigstellung wieder abgebaut, sie kreuzte in Weilerswist die Strecke Köln–Trier und sollte an die Ahr führen und in die dortige Bahnlinie einmünden. In Weilerswist-Metternich, nähe „Am blauen Stein“ war ein Bahnhof geplant. Der Trassenverlauf im Gemeindegebiet entspricht fast vollständig der heutigen Bundesautobahn 61.

Straßen[Bearbeiten]

Es besteht eine Anbindung an die Bundesautobahnen 1, 61 und 553.

Zwischen Weilerswist und Vernich befindet sich ein Kreisverkehr, welcher auf die Umgehungsstraße L163 zum neuen Autobahnanschluss zur A1 führt. Über diese Umgehungsstraße kann man seit 2009 auch auf die K11 nach Erftstadt wechseln.

Radwege[Bearbeiten]

Die Gemeinde ist an mehrere Radwanderwege angeschlossen:

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.
  • Armand Conan, geb. 1920, ehemaliger Bürgermeister der südfranzösischen Partnergemeinde Carqueiranne.
  • Josef Esser, 24 Jahre lang Amts- und Gemeindedirektor (1922–2009).
  • Josef Schaeben, langjähriger Bürgermeister des Kernortes Weilerswist (1898–1966), nach ihm ist die Gemeinschaftsgrundschule des Ortes Weilerswist benannt.
  • Peter Vey, langjähriger Bürgermeister der Ortsteile Großvernich, Kleinvernich und Horchheim, langjähriger SPD-Abgeordneter im Kreistag Euskirchen, (1892–1967), nach ihm ist die Peter-Vey-Straße im Ortsteil Großvernich benannt.
  • Jakob Brock, Bürgermeister des Ortsteiles Metternich von 1945–1969 , (1899–1984), nach ihm ist die Jakob-Brock-Straße im Ortsteil Metternich benannt.
  • Karl Josef Schmitz, +1924, Pfarrer an Heilig Kreuz in Vernich. Er gilt als Ehrenbürger von Vernich, obwohl es weder Ratsbeschluss noch Verleihungsurkunde gibt. Die Vermutung liegt nahe, dass bei einer öffentlichen Veranstaltung die Ehrenbürgerwürde von der Gemeinschaft der Dorfvereine verliehen wurde.
  • Friedrich Schmitt, Gut Antoniterhof, erster Bürgermeister der Großgemeinde Weilerswist (1969–1979, CDU).[8] Träger des Verdienstkreuzes am Bande,[9] Träger des goldenen Ehrenrings[10]der Gemeinde Weilerswist und Ehrenbürger der französischen Partnergemeinde Carqueiranne.[11]

Persönlichkeiten mit Bezug zu Weilerswist[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Paul Clemen: Die Kunstdenkmäler des Kreises Euskirchen. Düsseldorf 1900
  • Peter Simons: Weilerswist. Geschichte der kurkölnischen Herrlichkeit von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart. Euskirchen 1939. Neudruck in: Weilerswister Heimatblätter 12/1993
  • Dorfgemeinschaft Weilerswist (Hrsg.): Weilerswist 700 Jahre 1310 - 2010, Verlag Ralf Liebe, ISBN 978-3-941037-53-3

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Weilerswist – Sammlung von Bildern
 Wiktionary: Weilerswist – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wiktionary: Turmkapelle – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wiktionary: Swist – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerungszahlen auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 31. Juli 2013. (Hilfe dazu)
  2.  Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 88.
  3. a b c d Peter Kraut: Weilerswist. 700 Jahre 1310–2010. Weilerswist 2010. S. 22–42 Abbildung der Urkunde des Kölner Stiftes St. Gereon mit weiteren Angaben auf S. 30, S. 70–84 und S. 222–230
  4. Die geschichtliche Entwicklung (Version vom 28. September 2007 im Internet Archive)
  5. Paul Clemen in: Die Kunstdenkmäler des Kreises Euskirchen. Düsseldorf 1900. Seite 730–732
  6. Peter Simons: Weilerswist. Geschichte der kurkölnischen Herrlichkeit von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart. Euskirchen 1939. Neudruck in: Weilerswister Heimatblätter 12/1993.S. 55–60
  7. Kommunalwahlen am 30.08.2009 - Wahl der Räte der kreisangehörigen Gemeinden - Weilerswist. Endgültiges Ergebnis. Die Landeswahlleiterin des Landes Nordrhein-Westfalen, abgerufen am 15. April 2014.
  8. http://www.ortszeitungen.de/rmp/DxMLW?Template=./Templates/idx.tpl&Ort=24&Rubrik=1000002&Art=1304519
  9. Original – Verleihungsurkunde „Das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland“, vom 7. Juli 1978 durch Bundespräsident Scheel
  10. Original – Verleihungsteller anlässlich der Verleihung des goldenen Ehrenrings der Gemeinde Weilerswist im Dezember 1982
  11. Originalurkunde der Gemeinde Carqueiranne „Diplome conferent le titre de Citoyen d'Honneur“ vom 6. Oktober 1998