Weinheim

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Dieser Artikel behandelt die Stadt Weinheim in Baden-Württemberg. Zu weiteren Bedeutungen siehe Weinheim (Begriffsklärung).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Weinheim
Weinheim
Deutschlandkarte, Position der Stadt Weinheim hervorgehoben
49.5561111111118.6697222222222135Koordinaten: 49° 33′ N, 8° 40′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Karlsruhe
Landkreis: Rhein-Neckar-Kreis
Höhe: 135 m ü. NHN
Fläche: 58,11 km²
Einwohner: 43.624 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 751 Einwohner je km²
Postleitzahl: 69469
Vorwahl: 06201
Kfz-Kennzeichen: HD
Gemeindeschlüssel: 08 2 26 096
Stadtgliederung: Kernstadt und 10 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Obertorstraße 9
69469 Weinheim
Webpräsenz: www.weinheim.de
Oberbürgermeister: Heiner Bernhard (SPD)
Lage der Stadt Weinheim im Rhein-Neckar-Kreis
Bayern Hessen Rheinland-Pfalz Heidelberg Heilbronn Landkreis Heilbronn Landkreis Karlsruhe Mannheim Neckar-Odenwald-Kreis Eberbach Altlußheim Angelbachtal Bammental Brühl (Baden) Dielheim Dossenheim Eberbach Eberbach Eberbach Edingen-Neckarhausen Edingen-Neckarhausen Epfenbach Eppelheim Eschelbronn Gaiberg Heddesbach Heddesheim Heiligkreuzsteinach Helmstadt-Bargen Hemsbach Hirschberg an der Bergstraße Hockenheim Ilvesheim Ketsch Ladenburg Laudenbach (Bergstraße) Leimen (Baden) Leimen (Baden) Lobbach Malsch (bei Wiesloch) Mauer (Baden) Meckesheim Mühlhausen (Kraichgau) Neckarbischofsheim Neckargemünd Neidenstein Neulußheim Nußloch Oftersheim Plankstadt Rauenberg Reichartshausen Reilingen Sandhausen St. Leon-Rot Schönau (Odenwald) Schönbrunn (Baden) Schriesheim Schwetzingen Schwetzingen Sinsheim Spechbach Waibstadt Walldorf (Baden) Weinheim Weinheim Wiesenbach (Baden) Wiesloch Wilhelmsfeld ZuzenhausenKarte
Über dieses Bild

Weinheim (kurpfälzisch: Woinem[2]) ist eine Stadt im Nordwesten Baden-Württembergs. Sie liegt etwa 18 km nördlich von Heidelberg und etwa 15 km nordöstlich von Mannheim an der Bergstraße in der Rhein-Neckar-Region. Weinheim ist die größte Stadt des Rhein-Neckar-Kreises und seit 1. April 1956 Große Kreisstadt. Wegen ihrer beiden Wahrzeichen, der Ruine Windeck und der Wachenburg, trägt sie den Beinamen „Zwei-Burgen-Stadt“.

Luftbild von Westen aus

Geographie[Bearbeiten]

Marktplatz

Lage und Naturraum[Bearbeiten]

Weinheim liegt an der Bergstraße, am Westrand des an die Oberrheinische Tiefebene stoßenden Odenwaldes in einer Einbuchtung des Mittelgebirges. Der alte Ortskern entstand am Austritt der Weschnitz und die Neustadt am Tal des Grundelbaches. Neuere Stadtteile entwickelten sich über den Schlossberg hinweg, entlang der Bergstraße und hinaus in die Rheinebene.

Zwischen dem Weschnitztal und dem Grundelbachtal erhebt sich der 400 Meter hohe Wachenberg, nördlich davon der 346 Meter hohe Hirschkopf und der 348 Meter hohe Saukopf und südlich davon der 340 Meter hohe Geiersberg. Die höchste Erhebung ist mit 526 Metern der Eichelberg im Stadtteil Oberflockenbach.

Durch die Lage an der Bergstraße herrscht in Weinheim ein mildes Klima, das häufig in einer für Deutschland sehr frühen Mandelbaumblüte sichtbar wird.

Die Gemarkung erstreckt sich über 5811 Hektar. Davon sind 24,2 Prozent Siedlungs- und Verkehrsfläche, 42,9 Prozent werden landwirtschaftlich genutzt und 30,0 Prozent sind bewaldet.[3]

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Weinheim. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Osten genannt:

Birkenau und Gorxheimertal (beide Kreis Bergstraße in Hessen), Heiligkreuzsteinach, Wilhelmsfeld (über eine Exklave), Schriesheim, Hirschberg an der Bergstraße und Heddesheim (alle Rhein-Neckar-Kreis), Viernheim (Kreis Bergstraße) sowie Hemsbach (Rhein-Neckar-Kreis).

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Die Stadt Weinheim besteht aus der Kernstadt und den zehn Stadtteilen Hohensachsen, Lützelsachsen, Oberflockenbach, Steinklingen, Wünschmichelbach, Rippenweier, Rittenweier, Heiligkreuz, Ritschweier und Sulzbach. Die Stadtteile bilden sechs Ortschaften im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung mit jeweils eigenem Ortschaftsrat und Ortsvorsteher als dessen Vorsitzender, wobei die Stadtteile Oberflockenbach, Steinklingen und Wünschmichelbach zur Ortschaft Oberflockenbach und die Stadtteile Rippenweier, Rittenweier und Heiligkreuz zur Ortschaft Rippenweier zusammengefasst werden. Das gesamte Stadtgebiet wird zudem in sechs Wohnbezirke im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung gegliedert, wobei die Ortschaften Hohensachsen und Ritschweier zusammen einen Wohnbezirk bilden. Die restlichen Ortschaften sowie die Kernstadt bilden je einen Wohnbezirk.[4]

Zur Ortschaft Hohensachsen (2.477 Einwohner am 30. Juni 2008[5]) gehört die Siedlung im Ritschweier Tal. Zur Ortschaft Lützelsachsen (4.594 Einwohner am 31. März 2009) gehört das Haus Kinder- u. Jugendheim Pilgerhaus. Zur Ortschaft Oberflockenbach (2.183 Einwohner) gehören der Weiler Steinklingen, das Dorf Wünschmichelbach und das Haus Daummühle. Zur Ortschaft Rippenweier (1.075 Einwohner) gehören der Weiler Rittenweier, die Orte Heiligkreuz und Hohert (Ferienheim) und das Haus Deisenklinge. Zur Ortschaft Ritschweier (303 Einwohner) gehört der Weiler Oberkunzenbach. Zur Ortschaft Sulzbach (2.750 Einwohner) gehört das Gehöft Sulzbacherhof. Zur Kernstadt Weinheim (29.624 Einwohner) gehören die Weiler Bertleinsbrücke und Weid und die Orte Nächstenbach, Nächstenbacher Berg, Ofling und Waid. Im Gebiet der Ortschaft Lützelsachsen liegt die Wüstung Hege.[6]

Raumplanung[Bearbeiten]

Weinheim ist ein Mittelzentrum im Bereich der Oberzentren Mannheim und Heidelberg. Zum Mittelbereich Weinheim gehören neben Weinheim die Städte und Gemeinden Hemsbach, Hirschberg an der Bergstraße und Laudenbach.

Geschichte[Bearbeiten]

Stich von 1645
Heute als Altstadt bezeichnete mittelalterliche Neustadt
Schloss, Laurentiuskirche und ehemaliges Karmeliterkloster

755 n. Chr. war die erste urkundliche Erwähnung Winenheims im Lorscher Codex, dem Urkundenbuch des Klosters Lorsch.[7] Der Name Weinheim kommt nicht vom Wein, der in der Gegend angebaut wird, sondern von Winos Heim.

1000 n. Chr. verlieh Kaiser Otto III. das Marktrecht für Weinheim, dem 1065 das Münzrecht folgte. Oberhalb des Ortes erbaute das Kloster Lorsch zur Sicherung seiner Besitzungen die Burg Windeck. Als Lorscher Vogt erhob Pfalzgraf Konrad Ansprüche auf Weinheim und die Burg. Nachdem 1232 das Lorscher Kloster dem Mainzer Bischof unterstellt worden war, kam es zu längeren Streitigkeiten zwischen Mainz und der Pfalz.

Um 1250 legte der Pfalzgraf neben der Altstadt als Gegengründung zu Mainz die Neustadt an. In einem Schiedsspruch erhielt 1264 die Pfalz die Neustadt und die Burg Windeck zugesprochen. Hierbei wurde die Neustadt zum ersten Mal als „Stadt“ bezeichnet, die näheren Umstände der Stadtrechtserhebung sind nicht überliefert. 1308 ging auch die Altstadt auf die Pfalz über. Ab 1368 gehörte Weinheim zum unabtrennbaren Kerngebiet der Kurpfalz und unterstand seit Ende des 14. Jahrhunderts dem Oberamt Heidelberg. 1454 wurden die bis dahin verwaltungstechnisch immer noch getrennten Gebiete der Altstadt und der Neustadt zu einer Stadt vereinigt.

Im 17. Jahrhundert wurde Weinheim im Dreißigjährigen Krieg, im Holländischen Krieg und im Pfälzischen Erbfolgekrieg mehrfach von fremden Truppen erobert und die Burg Windeck zerstört.

1698 verlegte Kurfürst Johann Wilhelm für zwei Jahre seinen Hof, die Heidelberger Universität und die kurfürstliche Münzstätte und Druckerei nach Weinheim. Die Pläne, die einen großzügigen Ausbau des Weinheimer Schlosses vorsahen, wurden allerdings nicht verwirklicht.

1803 wurde die Kurpfalz aufgelöst und Weinheim gelangte zu Baden, wo es Sitz eines Bezirksamtes wurde. Während der Badischen Revolution 1848 unterbrachen Weinheimer Radikale die Eisenbahnstrecke und brachten damit einen Zug zum Entgleisen, der für den Truppentransport bestimmt war, um den Struve-Putsch niederzuschlagen. 33 Weinheimer wurden daraufhin angeklagt.

Politisch waren seit der Reichsgründung 1871 die Nationalliberalen die stärkste Strömung, ehe sie Anfang des 20. Jahrhunderts von den Sozialdemokraten abgelöst wurden. Bei der Reichstagswahl 1912 erzielte der sozialdemokratische Kandidat 49,7 Prozent in der Stadt.

In der Weimarer Republik blieb die SPD zunächst stärkste Partei, musste jedoch bald Stimmeneinbußen hinnehmen: Im Januar 1919 entschieden sich 59,2 Prozent der Wähler für die Sozialdemokraten; im Juni 1920 waren es 33,2 Prozent.[8] Der KPD gelang es im Juli 1932, mit 19,5 Prozent mehr Stimmen als die SPD (19,3 Prozent) zu erzielen. Die KPD konnte im Gegensatz zu anderen Orten in Weinheim eine kontinuierlich arbeitende Führung aufbauen.[9] Das Ortskartell des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes war 1927 eines der wenigen in Baden, das von Kommunisten dominiert wurde. Eine Ortsgruppe der Nationalsozialisten bestand bereits vor Oktober 1923. Nach dem vorübergehenden Verbot der NSDAP wurde die Ortsgruppe im Juni 1925 neu gegründet und entwickelte sich unter Führung des späteren badischen Ministerpräsidenten Walter Köhler zur drittgrößten Ortsgruppe in Baden.[10] 1928 gehörten 250 von gut 2400 badischen Nationalsozialisten der Weinheimer Ortsgruppe an. Bei Wahlen erzielte die NSDAP stets überdurchschnittliche Ergebnisse und wurde bei den Landtagswahlen 1929 mit 26,7 Prozent (Land Baden 7 Prozent) erstmals stärkste Partei.[11] Nach der nationalsozialistischen „Machtergreifung“ erhielt die NSDAP im März 1933 46,2 und die KPD 19,1 Prozent der Stimmen.

1936 wurde das Bezirksamt Weinheim aufgelöst und mit dem Bezirksamt Mannheim vereinigt, woraus 1938 der Landkreis Mannheim entstand, bevor dieser zum 1. Januar 1973 im Rahmen der Kreisreform aufgelöst und Bestandteil des Rhein-Neckar-Kreises wurde.

Die Einwohnerzahl der Stadt Weinheim überschritt 1943 die 20.000-Grenze. Daher wurde Weinheim bereits mit Inkrafttreten der baden-württembergischen Gemeindeordnung am 1. April 1956 kraft Gesetzes zur Großen Kreisstadt erklärt.

In den „Wirtschaftswunder“jahren der Nachkriegszeit veränderte sich das Gesicht der Stadt durch Erschließung neuer Wohngebiete, das Aufkommen neuer Industriezweige und Eingemeindung umliegender Ortschaften. Politisch wechselten sich die beiden Volksparteien CDU und SPD in der Dominanz ab, die SPD war entsprechend der linken und sozialdemokratischen Tradition der Stadt fast immer stärker als im baden-württembergischen Durchschnitt. Auch die FDP erzielte oft überdurchschnittliche Wahlergebnisse.[12]

Religionen[Bearbeiten]

Weinheim gehörte zunächst zum Bistum Worms und war Sitz eines Dekanats. Wie in der gesamten Kurpfalz, so wurde auch in Weinheim die Reformation eingeführt, allerdings erst spät ab 1565. Zunächst gab es nur reformierte Gemeindeglieder. Ab 1689 wurde auch eine lutherische Gemeinde gegründet. Da die Kurpfalz ab 1685 auch wieder katholische Herrscher hatte, konnten auch die Katholiken in Weinheim wieder Fuß fassen. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung betrug 1689 etwa zwei Siebtel.

Nach dem Übergang an das Großherzogtum Baden 1806 erfolgte 1821 die Vereinigung beider protestantischen Gemeinden zu einer unierten Gemeinde. Weinheim wurde Sitz eines Dekanats. Der zugehörige Kirchenbezirk heißt heute Ladenburg-Weinheim und umfasst 22 Kirchengemeinden, darunter folgende Kirchengemeinden im Stadtgebiet Weinheims: Kirchengemeinde Weinheim (bestehend aus den Pfarrgemeinden Johannis, Lukas, Markus und Peterskirche), Kirchengemeinde Lützelsachsen, Kirchengemeinde Hohensachsen, Kirchengemeinde Heiligkreuz-Oberflockenbach und Paul-Gerhardt-Gemeinde Sulzbach.

Die katholische Gemeinde gehörte zunächst weiterhin zum Bistum Worms, nach dessen Auflösung zum Generalvikariat Bruchsal, bevor sie 1821/27 Teil des neu gegründeten Erzbistums Freiburg wurde. Weinheim wurde wieder Sitz eines Dekanats. 2008 fusionierte es mit Heidelberg zum Dekanat Heidelberg-Weinheim.[13] Die Pfarrgemeinden Weinheims St. Laurentius, St. Marien, Herz Jesu (mit Filiale Sulzbach), und St. Jakobus Hohensachsen bilden zusammen mit der Pfarrgemeinde St. Johannes Baptist im benachbarten Leutershausen (Gemeinde Hirschberg an der Bergstraße) mit der Filialgemeinde Herz Jesu Oberflockenbach-Rippenweier mit der Herz Jesu Kirche die Seelsorgeeinheit Weinheim.

Seit 1298 gab es immer wieder vereinzelt Juden in Weinheim. Im 19. Jahrhundert bildete sich eine größere Gemeinde heraus, insbesondere durch den Zuzug aus kleineren Landgemeinden in die Stadt, die ihren Höhepunkt 1905 mit 192 Mitgliedern erreichte. Die Mehrzahl der 168 Juden, die 1933 in Weinheim lebten, wanderte aufgrund der nationalsozialistischen Verfolgungen rasch aus, insbesondere in die USA, oder zog in Großstädte. Die Synagoge wurde 1938 von der SA demoliert und kurz darauf gesprengt. Eine Gedenktafel in der Ehret-Straße erinnert an dieses Geschehen.[14] Die verbliebenen 47 Weinheimer Juden wurden 1940 im Rahmen der Wagner-Bürckel-Aktion nach Gurs verschleppt. Viele starben dort oder wurden später im Auschwitz ermordet.[15] 2007/2008 wurde durch den Förderkreis des Museums Weinheim e. V. eine Online-Datenbank „Jüdische Spuren in Weinheim“ aufgebaut und im November 2008 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Neben den beiden großen Kirchen gibt es in Weinheim heute auch Freikirchen und Gemeinden, darunter eine Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten), die Liebenzeller Gemeinde Weinheim, eine Gemeinde der Siebenten-Tags-Adventisten (Adventgemeinde). Auch die Zeugen Jehovas und die Neuapostolische Kirche sind in Weinheim vertreten. Muslimische Vereine und Gruppen unterhalten die Türkiyem Mevlana-Moschee.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Folgende Gemeinden wurden nach Weinheim eingegliedert:

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind Schätzungen, Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter (nur Hauptwohnsitze).

Jahr / Datum Einwohner
1439 1.780
1774 1.774
1812 4.039
1830 5.000
1. Dezember 1871 6.350
1. Dezember 1880 ¹ 7.159
1. Dezember 1890 ¹ 8.243
1. Dezember 1900 ¹ 11.167
1. Dezember 1910 ¹ 14.170
8. Oktober 1919 ¹ 14.550
16. Juni 1925 ¹ 15.793
16. Juni 1933 ¹ 17.486
17. Mai 1939 ¹ 18.561
Jahr / Datum Einwohner
Dezember 1945 ¹ 19.944
13. September 1950 ¹ 25.199
6. Juni 1961 ¹ 27.859
27. Mai 1970 ¹ 29.670
31. Dezember 1975 41.005
31. Dezember 1980 41.654
27. Mai 1987 ¹ 41.934
31. Dezember 1990 42.241
31. Dezember 1995 42.812
31. Dezember 2000 42.520
31. Dezember 2005 43.417
31. Dezember 2010 43.682

¹ Volkszählungsergebnis

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat der Stadt Weinheim hat 38 Mitglieder, die für fünf Jahre direkt gewählt werden und den Titel „Stadtrat“ führen. Hinzu kommt der Oberbürgermeister als Gemeinderatsvorsitzender. Die Kommunalwahl 2014 führte zu folgendem Ergebnis:[16]

Partei / Liste Prozent
CDU 23,66
SPD 19,61
Freie Wähler Weinheim 19,19
Grüne/Alternative Liste 16,32
Weinheimer Liste 10,30
FDP 5,02
Die Linke 4,89

Bürgermeister[Bearbeiten]

An der Spitze der Stadt steht der Bürgermeister, seit 1. April 1956 Oberbürgermeister, der von der Bevölkerung auf acht Jahre direkt gewählt wird. Sein ständiger Vertreter ist der „Erste Beigeordnete“ mit der Amtsbezeichnung „Erster Bürgermeister“.

  • 1805–1807: Alexander Büchler
  • 1807–1817: Adam Leist
  • 1817–1829: Johann Gottlieb Leisering
  • 1829–1838: Albert Ludewig Grimm
  • 1838–1844: Philipp Kraft
  • 1844–1870: Friedrich Daniel Weisbrod
  • 1870–1872: Georg Peter Köhler II
  • 1872–1881: Johann Heinrich Fild
  • 1881–1885: Hermann Haas
  • 1885–1912: Heinrich Ehret

Wappen[Bearbeiten]

Die Blasonierung des Wappens lautet: „Durch eine eingebogene goldene Spitze, darin eine rote Weinleiter (Raste), geteilt, vorn in Schwarz ein linksgewendeter rot bewehrter, rot bezungter und rot gekrönter goldener Löwe, hinten von Silber und Blau schräggerautet.“

Die rote Weinleiter erscheint bereits im ältesten Stadtsiegel, von dem ein Abdruck aus dem Jahre 1337 erhalten ist. Die Weinleiter spielt als sogenanntes redendes Bild auf den ersten Teil des Ortsnamens Weinheim an, obwohl sich der Ortsname nicht von Wein, sondern vom fränkischen Personennamen Wino, Freund, herleitet. Der Pfälzer Löwe und die Wittelsbacher Rauten erinnern an die 550jährige Zugehörigkeit Weinheims zur Kurpfalz. Die heute übliche Form und Farbgebung des Wappens wurde 1899 festgelegt.[17]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Weinheim unterhält mit folgenden Städten Städtepartnerschaften:

In den 1970er Jahren wurden Partnerschaften zwischen französischen Gemeinden und zwei ehemals selbständigen Stadtteilen geschlossen: Lützelsachsen wurde Partnergemeinde von Varces Allières et Risset in der Region Rhône-Alpes und Hohensachsen wurde Partnergemeinde von Anet (Eure-et-Loir).

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Wappen von Franz Ludwig von der Pfalz-Neuburg am Deutschordenshaus
Typische Gasse in der Weinheimer Altstadt
Libanonzeder im Schlosspark von 1720
Blick von Sulzbach auf den Weinheimer Steinbruch
Der sogenannte Blaue Hut, ein zur ehemaligen Stadtbefestigung gehöriger Turm aus der Zeit um 1300

Museum[Bearbeiten]

Das Museum der Stadt Weinheim im ehemaligen Amtshaus des Deutschen Ordens zeigt Exponate aus Weinheim und Umgebung: Archäologie aus vorgeschichtlicher bis in die Merowinger-Zeit mit dem sogenannten Nächstenbacher Bronzefund aus 76 Alltagsgegenständen aus der Urnenfelderzeit als Höhepunkt, mittelalterliche Siedlungs- und neuzeitliche Sozialgeschichte Weinheims sowie zeitgenössische Werke regionaler Künstler.

Musik[Bearbeiten]

Weinheim hat einen über die Region hinaus bekannten Jazz Club. Seit 1984 besteht „Muddy´s Club“ Blues und Jazzclub Weinheim. Der Club hat sein Domizil unter der Stadtbibliothek. Im Club spielten u. a. Willie Littlefield, Art Farmer, Silvia Droste, Rose Nabinger und Angela Brown.

Man findet nur wenige Meter entfernt in einem alten Schulgebäude das "Café Central", welches es seit 1996 gibt. Dort finden mehrmals pro Woche Konzerte statt, unter anderem wird jedes Jahr ein Newcomer Wettbewerb abgehalten. Auch viele bekannte Künstler aus den Bereichen Rock, Heavy Metal, Hiphop und Reggae haben hier schon gespielt, darunter Die Ärzte, Silbermond, K.I.Z. und Cro (Rapper).

Bauwerke[Bearbeiten]

Am steil abfallenden historischen Marktplatz sind das Alte Rathaus von 1557, der Marktbrunnen und die Löwenapotheke vom Beginn des 17. Jahrhunderts besonders sehenswert.

Hier befindet sich auch die evangelische Stadtkirche von 1731 und die 1913 erbaute katholische St.-Laurentius-Kirche. Die evangelische Peterskirche an der Weschnitz von 1912 ist in neoromanischem Jugendstil erbaut und ersetzte einen Vorgängerbau an derselben Stelle. In der Weststadt steht die Markuskirche von 1957 mit großflächigen Bildglaswänden.

Von der ehemaligen Stadtbefestigung sind noch größere Teile der Stadtmauer, das Obertor sowie von den Befestigungstürmen der Blaue Hut, der Hexenturm und der Rote Turm erhalten.

Die zwei Burgen, die Burgruine Windeck und die Wachenburg, letztere erbaut vom Weinheimer Senioren-Convent (Grundsteinlegung 1907, Bauzeit bis 1928), sind die Wahrzeichen der Stadt.

Das kurpfälzische Schloss (1537) beherbergt heute das Rathaus, das ehemalige Amtshaus des Deutschen Ordens von 1710 das Stadtmuseum.

Das Gerberbachviertel im Tal des Grundelbachs stellt ein weitgehend geschlossenes und umsichtig restauriertes spätmittelalterliches Handwerkerviertel dar, das mit seinen fränkischen Fachwerkhäusern an gewundenen Gassen zahlreiche romantische Winkel und bau- wie sozialgeschichtlich interessante Aspekte bietet.

Ferner sind zahlreiche Einzelgebäude sehenswert, z. B. die Ulnersche Kapelle, der Büdinger Hof, das Kerwehaus im Gerberbachviertel und das Molitor'sche Haus.

Die 1957 im Stil des Brutalismus erbaute Markuskirche steht seit 1998 unter Denkmalschutz.

Im Ortsteil Oberflockenbach steht die Herz-Jesu-Kirche, die 1957 vom Kirchenarchitekten Albert Boßlet als achteckiger Zentralbau mit Campanile errichtet worden ist, und 2007 zum Kulturdenkmal ernannt wurde. Das Chorbild und die Fenster stammen vom Maler Curd Lessig.[18]

Parks[Bearbeiten]

Der Exotenwald, ein Arboretum mit einer Fläche von rund 60 Hektar und 170 Baumarten, wurde von Freiherr Christian von Berckheim ab 1860 angelegt. Aufgrund des milden Klimas können hier u. a. Götterbäume, japanische Sicheltannen oder auch Atlaszedern gedeihen. Der Exotenwald ist besonders für seinen Bestand an Mammutbäumen bekannt, die bis zu 60 Meter Höhe erreichen. Der Exotenpark ist an der Bergstraße gelegen und schließt sich an den Schlosspark an, wo eine der größten und ältesten Zedern Deutschlands zu finden ist.[19] Es handelt sich hierbei um eine Libanon-Zeder, die etwa um 1720 gepflanzt wurde und mittlerweile eine Höhe von 23 Meter, einen Kronendurchmesser von 27 Meter und einen Stammumfang von etwa 5,20 Meter besitzt.[20] Auch einige außerordentlich hohe und alte Ginkgobäume können dort besichtigt werden.

Sechs-Mühlen-Tal[Bearbeiten]

Weinheim hat das Sechs-Mühlen-Tal mit den Mühlen:

  • Carlebachmühle
  • Kinscherf’sche Mühle
  • Obere Fuchs’sche Mühle
  • Untere Fuchs’sche Mühle
  • Hildebrand’sche Obere Mühle
  • Hildebrand’sche Untere Mühle

Weitere Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Freizeit- und Sportanlagen[Bearbeiten]

  • Hector-Sport-Centrum (Kindersportschule der TSG Weinheim)
  • Sepp-Herberger-Stadion
  • Hallenbad Weinheim - HAWEI (Stadtwerke Weinheim GmbH)
  • Waldschwimmbad (auch TSG Turnerbad)
  • Strandbad Waidsee
  • Freizeitbad Miramar
  • Sport- und Bewegungszentrum (mit Hallenbad, TSG-Halle, Beachvolleyball)
  • Hallenbad Hohensachsen
  • Athletik Club Sportpark
  • Segelflugplatz in der Altau
  • TSG Waldstadion
  • Reitanlage des RuF Weinheim
  • Schießsportanlage des Sportschützenverein Weinheim

Sport[Bearbeiten]

Mit dem AC Weinheim und der TSG Weinheim, zu der das American-Football-Team Weinheim Longhorns gehört, sind hier die beiden mitgliederstärksten Sportvereine Nordbadens beheimatet. Außerdem ist Weinheim die Heimat des Radsportteams Team Bergstraße, des Faustballvereins TV 1920 Wünschmichelbach, des Motorsportclubs MSC-Oberflockenbach sowie des Sportschützenvereins Weinheim. Des Weiteren ist auf dem Segelflugplatz Weinheim in der Altau etwa fünf Kilometer nordwestlich des Stadtzentrums der Luftsportverein Weinheim 1932 e. V. ansässig. Bundesweit bekannt wurde Weinheim, als der FV 09 Weinheim am 4. August 1990 den Fußball-Rekordmeister FC Bayern München mit einem 1:0-Sieg aus der ersten DFB-Pokalrunde warf.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Marktplatz während der Weinheimtagung der Corpsstudenten
  • März: Sommertagszug
  • Mai/Juni (am Himmelfahrtswochenende): Tagung des Weinheimer Senioren-Convents
  • Juni-August: Weinheimer Kultursommer
  • Juni: Scheuerfest in Ritschweier
  • Juli: Weinheimer Abendkriterium
  • Mai-September: Kerwe in Rippenweier, Sulzbach, Lützelsachsen, Oberflockenbach und Hohensachsen
  • August (zweites Augustwochenende): Weinheimer Kerwe (Freitag bis Montag)
  • Oktober: Bergsträßer Winzerfest in Lützelsachsen

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Weinheim liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, welche die siebtstärkste Wirtschaftsregion in Deutschland ist.

Die Stadt ist Hauptsitz der Freudenberg Gruppe, ein Zulieferer verschiedener Branchen, wie der Automobil-, der Maschinenbau-, Textil-, Bau- und Telekommunikationsindustrie. Allgemein bekannte Produkte sind die Vileda-Reinigungsartikel und der Simmerring. Weitere Unternehmen, deren Hauptsitz in Weinheim ist, sind nora systems, der Fachverlag Wiley-VCH, die international tätige Naturin Viscofan GmbH und die Logistikgruppe trans-o-flex.

Verkehr[Bearbeiten]

Straßenverkehr[Bearbeiten]

Weinheim liegt verkehrsgünstig an der Bundesautobahn 5 Frankfurt–Karlsruhe, bei der am Weinheimer Kreuz die A 659 nach Viernheim und Mannheim beginnt. Weiterhin führen die Bundesstraßen 3 und 38 durch Weinheim, die jeweils durch Umgehungsstraßen ausgebaut sind. 1999 wurde der 2,7 Kilometer lange Saukopftunnel eingeweiht, der Weinheim mit Birkenau verbindet.

Öffentlicher Personenverkehr[Bearbeiten]

Seit 1846 hat Weinheim durch den Bahnhof Weinheim mit IC/EC-Haltepunkt an der Main-Neckar-Bahn Eisenbahnanschluss an das deutsche Hauptstreckennetz. Die Linie 5 der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (ehemals Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft AG), eine als moderne Stadtbahn ausgebaute Schmalspurbahn, verbindet Weinheim auch mit den kleineren Orten entlang der Bergstraße bis Heidelberg, sowie mit Viernheim und Mannheim. Weiterhin ist Weinheim Ausgangspunkt der Weschnitztalbahn nach Fürth im Odenwald, von der die Überwaldbahn nach Wald-Michelbach abzweigte, sowie der ehemals bis Worms führenden Bahnstrecke Weinheim–Viernheim (derzeit ohne Verkehr).

Mit Mannheim ist ein ICE-Knotenpunkt ganz in der Nähe, sowie ein nationaler Flughafen. Der internationale Flughafen Frankfurt am Main ist innerhalb von ca. 40 Min. per Bahn und Auto erreichbar. Um die Landeshauptstadt Stuttgart zu erreichen, benötigt man mit dem Auto ca. 1,5 Stunden und mit dem InterCity 55 min. Karlsruhe ist in ca. 50 Min. erreichbar.

In Weinheim verkehren insgesamt sieben Stadtbuslinien, wovon sechs durch die Weinheimer Busunternehmen GmbH (WEBU), einer Tochter der Stadtwerke Weinheim betrieben werden. Diese erschließen auch die nördlichen Nachbargemeinden Hemsbach und Laudenbach. Der sog. "Zweiburgenbus" verkehrt als Ausfluglinie sonntags zu den beiden Weinheimer Burgen Windeck und Wachenburg. Zentraler Umsteigepunkt im Stadtnetz ist der Hauptbahnhof. Die WEBU verfügt über keine eigenen Busse, sondern beauftragt die vbus GmbH, eine Tochter der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH, mit der Fahrleistung. Die eingemeindeten Odenwaldstadtteile werden durch eine Linie der Verkehrsgesellschaft Gersprenztal bedient. Zusätzlich verkehren Regionalbuslinien in die von Weinheim ausgehenden Odenwaldtäler.

Weinheim gehört zum Tarifgebiet des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar (VRN). Für Fahrten Richtung Darmstadt und Frankfurt gelten zudem die Tarife des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV). Das Hessenticket gilt auch in Weinheim, da Teile Hessens wie Viernheim und Birkenau nur über Weinheim per Bahn mit dem Rest Hessens verbunden sind.

Medien[Bearbeiten]

In Weinheim erscheinen als Tageszeitung die Weinheimer Nachrichten und eine Regionalausgabe der Rhein-Neckar-Zeitung (Weinheimer Rundschau).

Früher sendete Radio Wachenburg aus Weinheim (heute nach mehrfacher Umstrukturierung: Radio sunshine live, Mannheim).

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Weinheim ist Sitz eines Amtsgerichts, das zum Landgerichtsbezirk Mannheim gehört, ferner eines Finanzamts und eines Notariats. Darüber hinaus hat das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis mehrere Außenstellen (u. a. mit KFZ-Zulassungsstelle, Forst- und Sozialamt). Auch gibt es ein Polizeirevier. Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung Baden-Württemberg hat einen Sitz in Weinheim und es gibt hier ein Kreiskrankenhaus.

Die Stadt ist Sitz des Kirchenbezirks Ladenburg-Weinheim der Evangelischen Landeskirche in Baden und des Dekanats Heidelberg-Weinheim des Erzbistums Freiburg.

Bildung[Bearbeiten]

Akademie Deutsches Bäckerhandwerk Weinheim

Weinheim hat drei allgemeinbildende Gymnasien (Werner-Heisenberg-Gymnasium, Dietrich-Bonhoeffer-Schule und ein Privatgymnasium), zwei Realschulen (Friedrich-Realschule und Dietrich-Bonhoeffer-Schule), die Johann-Sebastian-Bach-Förderschule und mehrere Grund- und Hauptschulen, nämlich Albert-Schweitzer-Grundschule, Carl-Orff-Grundschule, Friedrich-Grundschule, Grundschule Lützelsachsen, Grundschule Rippenweier, Pestalozzi-Grundschule, Sepp-Herberger-Grundschule Hohensachsen, Theodor-Heuss-Grundschule Oberflockenbach, Wald-Grundschule, Karrillon-Hauptschule mit Werkrealschule sowie Dietrich-Bonhoeffer-Schule.

Der Rhein-Neckar-Kreis ist Träger der drei Weinheimer beruflichen Schulen, der Johann-Philipp-Reis-Schule mit Wirtschaftsgymnasium (Kaufmännische Schule), der Hans-Freudenberg-Schule mit Technischem Gymnasium (Gewerbliche Schule), der Helen-Keller-Schule (Schule für Hauswirtschaft, Sozialwesen und Erziehungswissenschaften) sowie der Maria-Montessori-Schule für Geistigbehinderte. Darüber hinaus besteht die private Peter-Koch-Schule für Erziehungshilfe.

Seit 1937 ist Weinheim Sitz der Akademie Deutsches Bäckerhandwerk Weinheim (frühere Bezeichnung: Bundesfachschule des Deutschen Bäckerhandwerks) als zentraler Fortbildungseinrichtung des Deutschen Bäckerhandwerks.

Ferner gibt es 27 Kindergärten, eine Volkshochschule, eine Musikschule und eine Stadtbibliothek.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

Die Stadt Weinheim hat folgenden Personen das Ehrenbürgerrecht verliehen:

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Persönlichkeiten, die in der Stadt gewirkt haben[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Ute Grau, Barbara Guttmann: Weinheim - Geschichte einer Stadt. Diesbach Medien, Weinheim 2008, ISBN 978-3-936468-40-3.
  • Hans Huth: Die Kunstdenkmäler des Landkreises Mannheim: Ohne Stadt Schwetzingen. München 1967
  • Staatl. Archivverwaltung Baden-Württemberg in Verbindung mit d. Städten u.d. Landkreisen Heidelberg u. Mannheim (Hrsg.): Die Stadt- und die Landkreise Heidelberg und Mannheim: Amtliche Kreisbeschreibung.
    • Bd 1: Allgemeiner Teil. Karlsruhe 1966
    • Bd 3: Die Stadt Mannheim und die Gemeinden des Landkreises Mannheim. Karlsruhe 1970
  • Josef Fresin: Die Geschichte der Stadt Weinheim. Beltz, Weinheim 1998.
  • Erich Keyser (Hrsg.): Badisches Städtebuch. Band IV 2. Stuttgart 1959 (Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages)
  • Siegfried Demuth: Die Pflanzenwelt von Weinheim und Umgebung. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher, ISBN 978-3-89735-115-8.
  • Peter Fuchs, Ferdinand Müller, Carsten Lucas: Weinheim. Beltz Verlag, Weinheim 1997.
  • Angelika Thieme: Weinheim. Die Altstadt als Gesamtanlage unter Denkmalschutz. In: Denkmalpflege in Baden-Württemberg, 34. Jg. 2005, Heft 3, S. 151–158 (PDF)
  • Wolfgang Löckel: Weinheim und seine Eisenbahnen. EK-Verlag, Freiburg 2014, ISBN 978-3-88255-233-1

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatVerne - Woinem und zurück. MENSCHEN IN VIERNHEIM: „Celtic Songs“ – die ungewöhnliche Geschichte eines Projektchors / Samstag Konzert in St. Michael. Südhessen Morgen, 15.03.2013, abgerufen am 25. August 2013.
  3. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, Stand: 31. Dezember 2004
  4. Hauptsatzung der Stadt Weinheim vom 1. September 1994 zuletzt geändert am 22. September 2004 (PDF-Datei; 40 kB)
  5. „Weinheim - Daten, Zahlen, Fakten“
  6. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 425–430
  7. Herbert Brunner: Baden-Württemberg - Pfalz, Saarland, Band II von Reclams Kunstführer, Reclam, 1957, Seite 534
  8. Ingeborg Wiemann-Stöhr: Die Stadt Weinheim 1925-1933. Untersuchungen zu ihrem wirtschaftlichen, sozialen und politischen Profil. (= Weinheimer Geschichtsblatt Nr. 37), Weinheim 1991, ISBN 3-923652-10-0, S. 10.
  9. Wiemann-Stöhr, Stadt, S. 67, 95.
  10. Wiemann-Stöhr, Stadt, S. 79-92
  11. Petra Bräutigam: Mittelständische Unternehmer im Nationalsozialismus, Wirtschaftliche Entwicklungen und soziale Verhaltensweisen in der Schuh- und Lederindustrie Badens und Württembergs, Oldenbourg,1997, Seite 47
  12. http://www.statistik.baden-wuerttemberg.de/SRDB/Tabelle.asp?R=GE226096&H=Wahlen&U=02&T=02015020
  13. Dekanat Heidelberg-Weinheim
  14. Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Band 1. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 103
  15. Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum: Weinheim
  16. Homepage der Stadt Weinheim
  17. Herwig John, Gabriele Wüst: Wappenbuch Rhein-Neckar-Kreis. Ubstadt-Weiher 1996, ISBN 3-929366-27-4, S. 124
  18. Website der Pfarrgemeinde St. Johannes Leutershausen mit Filialgemeinde Herz Jesu Oberflockenbach
  19. bei Koordinate 49° 32′ 45″ N, 8° 40′ 11″ O49.545878.66962
  20. Kalender Baumleben
  21. Simon Scherrenbacher: Wachenberg vorerst gesichert. Mannheimer Morgen, 23. Juni 2010.
  22. a b c d Heinz Keller: Weinheim 1933-1945 − Zeitskizzen. In: Stadt Weinheim (Hrsg.): Die Stadt Weinheim zwischen 1933 und 1945. (= Weinheimer Geschichtsblatt Nr. 38), Weinheim 2000, ISBN 3-923652-12-7, S. 13f. In der ersten Sitzung der Beigeordneten am 10. Mai 1945 wurde beschlossen, die Verleihung des Ehrenbürgerrechts der Stadt Weinheim an Adolf Hitler, Robert Wagner und Walter Köhler zu widerrufen und die hierüber gefassten Beschlüsse zurückzunehmen. (Siehe Grau, Guttmann Weinheim, S. 588)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Weinheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Weinheim – Reiseführer
 Wikisource: Weinheim – Quellen und Volltexte
 Wiktionary: Weinheim – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wikinews: Weinheim – in den Nachrichten