Weissach im Tal
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Stuttgart | |
| Landkreis: | Rems-Murr-Kreis | |
| Höhe: | 311 m ü. NN | |
| Fläche: | 14,14 km² | |
| Einwohner: |
6972 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 493 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 71554 | |
| Vorwahl: | 07191 | |
| Kfz-Kennzeichen: | WN | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 1 19 083 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Kirchberg 2–4 71554 Weissach im Tal |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Ian Schölzel | |
| Lage der Gemeinde Weissach im Tal im Rems-Murr-Kreis | ||
Weissach im Tal ist eine Gemeinde im Rems-Murr-Kreis in Baden-Württemberg. Sitz der Gemeindeverwaltung ist Unterweissach. Sie gehört zur Metropolregion Stuttgart.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie[Bearbeiten]
Geographische Lage[Bearbeiten]
Weissach im Tal liegt in 255 bis 460 Meter Höhe am Rand des Schwäbischen Waldes in der Backnanger Bucht nordöstlich von Stuttgart. Das von der Weißach durchflossene Gemeindegebiet hat Anteil an den Naturräumen Schwäbisch-Fränkische Waldberge, Neckarbecken sowie Schurwald und Welzheimer Wald.[2]
Gliederung[Bearbeiten]
Die Gemeinde Weissach im Tal entstand durch Zusammenschluss der ehemals selbstständigen Gemeinden Bruch, Cottenweiler, Unterweissach und Oberweissach. Auf dem Gebiet der Gemeinde liegen elf Dörfer, Weiler, Höfe und Häuser. Zur ehemaligen Gemeinde Cottenweiler gehört das Dorf Cottenweiler und der Weiler Viehhaus. Zur ehemaligen Gemeinde Unterweissach gehören das Dorf Unterweissach, die Weiler Aichholzhof, Mitteldresselhof, Oberdresselhof und Unterdresselhof und der Wohnplatz Seemühle. Zur ehemaligen Gemeinde Oberweissach gehören das Dorf Oberweissach und die Weiler Kammerhof und Wattenweiler.[3] Viehhaus und Aichholzhof bilden eine bauliche Einheit.
Geschichte[Bearbeiten]
Die Gesamtgemeinde Weissach im Tal entstand am 1. Juli 1971 im Zuge der Gemeindereform in Baden-Württemberg durch den freiwilligen Zusammenschluss der vier zuvor selbstständigen Gemeinden Bruch, Cottenweiler, Unterweissach und Oberweissach. Die Gründergemeinden gehörten sämtlich zum Landkreis Backnang und kamen mit dessen Auflösung 1973 zum neuen Rems-Murr-Kreis.
Wappen der Ortsteile
Politik[Bearbeiten]
Gemeinderat[Bearbeiten]
Nach der letzten Kommunalwahl am 7. Juni 2009 hat der Gemeinderat 18 Mitglieder. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:
| CDU/FWV | 7 Sitze | |
| LWB | 4 Sitze | |
| UBL | 4 Sitze | |
| SPD | 3 Sitze |
Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.
Partnerschaften[Bearbeiten]
Weissach im Tal unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu
- Marly (Moselle) in der Nähe von Metz in Frankreich seit 1989 und
- Lommatzsch in Sachsen seit 1990.
Bildungseinrichtungen[Bearbeiten]
Das Bildungszentrum Weissacher Tal im Ortsteil Cottenweiler besteht aus Werkrealschule, Realschule und Gymnasium. In den Ortsteilen Unterweissach und Oberweissach gibt es jeweils eine Grundschule.
Sport[Bearbeiten]
Die erste Fußballmannschaft des SV Unterweissach spielt seit 2009/2010 in der Landesliga. Bekanntester ehemaliger Spieler des Vereins ist Julian Schieber, der in der Jugend für diesen Verein aktiv war. Ein weiterer bekannter Fußballspieler war Markus Sailer, der in der Jugend ebenfalls beim SV Unterweissach spielte. Der nach den Mitgliederzahlen größte Sportverein in Weissach ist die Sportgemeinschaft Weissach im Tal mit den Abteilungen Handball, Schützen, Tanzsport, Tischtennis, Turnen und Volleyball.
Sonstiges[Bearbeiten]
Weissach im Tal war Sieger des bundesweiten Wettbewerbs „Zukunftsfähige Kommune“ in den Jahren 2002 und 2004.
Im April 2008 wurde die Gemeinde vom Verband „Mehr Demokratie“ mit der „Demokratie-Rose“ für den positiven Umgang mit Bürgerbegehren anhand des Konflikts um die Bebauung des so genannten „Ochsen-Areals“ in der Ortsmitte von Unterweissach ausgezeichnet.[4]
Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]
- Wilhelm Kleinknecht (1893–1966), Gewerkschaftsfunktionär, Landtagsabgeordneter
- Julian Schieber, Fußballspieler
- Markus Sailer, ehemaliger Fußballspieler
- Fabian Aupperle, Fußballspieler
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland nach Bevölkerung am 31.12.2011 auf Grundlage des Zensus 2011 und früherer Zählungen (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
- ↑ Naturräume Baden-Württembergs. Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg, Stuttgart 2009
- ↑ Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band III: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverband Mittlerer Neckar. Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004758-2. S. 516–517
- ↑ http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=3446032/1bx7v7y/index.html
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