Welgesheim

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Welgesheim
Welgesheim
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Welgesheim hervorgehoben
49.8822222222227.9619444444444105Koordinaten: 49° 53′ N, 7° 58′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Mainz-Bingen
Verbandsgemeinde: Sprendlingen-Gensingen
Höhe: 105 m ü. NHN
Fläche: 2,03 km²
Einwohner: 558 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 275 Einwohner je km²
Postleitzahl: 55576
Vorwahl: 06701
Kfz-Kennzeichen: MZ, BIN
Gemeindeschlüssel: 07 3 39 065
Adresse der Verbandsverwaltung: Elisabethenstraße 1
55576 Sprendlingen
Webpräsenz: www.welgesheim.de
Ortsbürgermeister: Michael Leisenheimer (CDU)
Lage der Ortsgemeinde Welgesheim im Landkreis Mainz-Bingen
Breitscheid (Hunsrück) Bacharach Manubach Oberdiebach Oberheimbach Niederheimbach Weiler bei Bingen Trechtingshausen Waldalgesheim Münster-Sarmsheim Bingen am Rhein Ingelheim am Rhein Budenheim Heidesheim am Rhein Wackernheim Grolsheim Gensingen Horrweiler Aspisheim Welgesheim Zotzenheim Badenheim Sprendlingen Sankt Johann (Rheinhessen) Wolfsheim (Gemeinde) Ockenheim Gau-Algesheim Appenheim Nieder-Hilbersheim Bubenheim (Rheinhessen) Ober-Hilbersheim Engelstadt Schwabenheim an der Selz Jugenheim in Rheinhessen Stadecken-Elsheim Essenheim Ober-Olm Klein-Winternheim Nieder-Olm Sörgenloch Zornheim Bodenheim Gau-Bischofsheim Harxheim Nackenheim Lörzweiler Mommenheim (Rheinhessen) Hahnheim Selzen Nierstein Oppenheim Dienheim Dexheim Dalheim (Rheinhessen) Köngernheim Friesenheim (Rheinhessen) Undenheim Uelversheim Uelversheim Ludwigshöhe Guntersblum Weinolsheim Dolgesheim Eimsheim Hillesheim (Rheinhessen) Wintersheim Dorn-Dürkheim Rhein-Lahn-Kreis Hessen Mainz Rhein-Hunsrück-Kreis Landkreis Bad Kreuznach Donnersbergkreis Landkreis Alzey-WormsKarte
Über dieses Bild

Welgesheim ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mainz-Bingen in Rheinland-Pfalz. Sie wird von der Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde Sprendlingen hat, verwaltet.

Geographie[Bearbeiten]

Welgesheim liegt in Rheinhessen zwischen Mainz und Bad Kreuznach.

Geschichte[Bearbeiten]

Welgesheim liegt an der Stelle, an der früher die alte Heerstraße den Wiesbach überquerte. Bei Ausschachtungsarbeiten wurden mehrere Grabstätten freigelegt, die auf eine römische Siedlung auf dem Boden der heutigen Gemarkung schließen lassen.

Der Ort „Wellingesheim“ selbst wird erstmals im Jahr 770 im Lorscher Codex urkundlich erwähnt. Im Jahre 874 erscheint es unter dem Namen „Willengisheim“ und 1178 als „Wellengesheim“. Unter seinem heutigen Namen erscheint es um das Jahr 1194, als Werner von Bolanden den Kirchenschatz zu Welgesheim als Lehen von dem Grafen Lon erhielt.

Später gehörte Welgesheim zum Herrschaftsbereich der Pfalzgrafen bei Rhein, bei denen der Ort bis Ende des 18. Jahrhunderts verblieb.

Unter Napoléon gehörte Welgesheim im Département Du Mont Tonnerre (Donnersberg) von 1801 bis 1814 zu Frankreich mit den entsprechenden Gesetzen wie z.B. dem Code Civil.

Infolge des Wiener Kongress (1815) wurden die späteren rheinhessischen Gebiete Hessen-Darmstadt zugesprochen. Damit gehörte Welgesheim zum Großherzogtum Hessen, welches vom bayrischen Rheinkreis (Pfalz) im Süden, dem preußischen Regierungsbezirk Koblenz im Westen und dem Herzogtum Nassau im Norden umgeben war.

Panoramaansicht von Welgesheim aus dem Jahre 1896


Dies war einhundert Jahre der Fall, bis im Zuge der Niederlage Deutschlands im Ersten Weltkrieg das Großherzogtum Hessen aufgelöst wurde. Ab da gehörte die Provinz Rheinhessen zum Volksstaat Hessen, der bis 1945 bestand.

Nach dem Zweiten Weltkrieges kam Welgesheim 1946 zum damals neu gebildeten Land Rheinland-Pfalz, zu dem es noch heute, im Landkreis Mainz-Bingen liegend, gehört.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Welgesheim besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[2]

Wahl SPD CDU FWG Gesamt
2009 2 6 4 12 Sitze
2004 2 3 7 12 Sitze

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: „In Gold ein schräg gelagerter schwarzer Pfeil, links oben eine blaue Lilienkrone“.

Sonstiges in der Gemeinde[Bearbeiten]

Musik[Bearbeiten]

Neben der Musikgruppe "Alle-für-Alle", gibt es auch noch einzelne, sehr gute Gitarrenspieler.

Bauwerke[Bearbeiten]

Welgesheim hat drei Heiligenhäuschen, ein Denkmal, eine ev. und eine kath. Kirche.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Welgesheim

Sport[Bearbeiten]

Neben Tischtennis, Turnen, Badminton und Tanzen gibt es in Welgesheim auch Handballer, die meist in Zotzenheim/St.Johann/Sprendlingen spielen.

Ehrenbürger[Bearbeiten]

  • Adelbert Lukas
  • Joseph-Alfons Schnorrenberger

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

  • Katholischer Kindergarten "Edith Stein"
  • Weindorfhalle beim alten Schulgebäude (Sitz des Ortsbürgermeisters mit Ratssaal und der Gemeindebibliothek)
  • Weedestubb (welche vor seinem Umbau die Freiwillige Feuerwehr beherbergte; der Name entstand im dörfischen Wortgebrauch durch die Lage am zentralen Platz in Welgesheim, dem Weedeplatz)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Welgesheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2009, Stadt- und Gemeinderatswahlen