Welse (Fluss)
| Welse | ||
| Lage | Landkreis Barnim und Landkreis Uckermark, Land Brandenburg, Deutschland | |
| Flusssystem | Oder | |
| Abfluss über | Hohensaaten-Friedrichsthaler Wasserstraße → Oder → Stettiner Haff | |
| Quelle | als Abfluss des Großen Präßnicksees 53° 1′ 59″ N, 13° 45′ 5″ O53.03305213.75150361 |
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| Quellhöhe | 61 m ü. NN | |
| Mündung | bei Vierraden in die Hohensaaten-Friedrichsthaler Wasserstraße53.09347222222214.3216666666670.4Koordinaten: 53° 5′ 36″ N, 14° 19′ 18″ O 53° 5′ 36″ N, 14° 19′ 18″ O53.09347222222214.3216666666670.4 |
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| Mündungshöhe | 0,4 m ü. NN | |
| Höhenunterschied | 60,6 m | |
| Länge | 52 km | |
| Abfluss am Pegel Schönermark[1] AEo: 299 km² Lage: 26,5 km oberhalb der Mündung |
NNQ (20.08.1998) MNQ 1969/1998 MQ 1969/1998 Mq 1969/1998 MHQ 1969/1998 HHQ (10.04.1987) |
164 l/s 321 l/s 1,03 m³/s 3,4 l/s km² 4,18 m³/s 11,5 m³/s |
| Linke Nebenflüsse | südliche Randow | |
| Rechte Nebenflüsse | nördlicher Abfluss des Grimnitzsees | |
| Durchflossene Seen | Wolletzsee | |
| Kleinstädte | Angermünde | |
Die Welse ist ein linker Nebenfluss der Oder. Der 52 km lange Fluss kommt aus dem Großen Präßnicksee (53° 1′ 59″ N, 13° 45′ 5″ O53.03305213.751503, Ausfluss) im nördlichen Landkreis Barnim auf 61 m über NN und mündet bei Schwedt/Oder in die Hohensaaten-Friedrichsthaler Wasserstraße.
Im Oberlauf ist die Welse weitgehend unreguliert, erhält auch Wasser aus dem nördlichen Ablauf des Grimnitzsees, und fließt als ruhiger Flachlandfluss bis zum Wolletzsee. Von hier geht es zunächst zu den Fischteichen an der Blumberger Mühle nach Görlsdorf, das zu Angermünde gehört. Auf den nur 10 Kilometer von dort bis zum Welsebruch verliert der Fluss über 30 Höhenmeter. Im Welsebruch mündet von Norden der südliche Teil der Randow ein. 17 Kilometer weiter mündet die Welse bei Vierraden im Hafen Schwedt in die Hohensaaten-Friedrichsthaler Wasserstraße, auf Meereshöhe.
Beim Bau der Hohensaaten-Friedrichsthaler Wasserstraße, am westlichen Rand des Odertales nicht zuletzt zur Entwässerung des Oderbruchs angelegt, wurde der Unterlauf der Welse verbreitert und in diesen Kanal einbezogen, weshalb die ursprüngliche Mündung in die Oder verloren gegangen ist.
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Deutsches Gewässerkundliches Jahrbuch Elbegebiet, Teil II 1998. Landesumweltamt Brandenburg, 2007, abgerufen am 20. Januar 2013 (PDF, deutsch, 5,55 MB).
Quellen [Bearbeiten]
- Topografische Karten 1:100,000 von Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg (LGB)
- Telefonische Auskünfte vom Boden- und Wasserverband Welse in Passow (Uckermark)