Wendelin Köster

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Wendelin Köster SJ (* 17. April 1939 in Meppen) ist ein römisch-katholischer Ordensgeistlicher.

Leben[Bearbeiten]

Köster trat nach seinem Abitur am Windthorst-Gymnasium Meppen am 8. April 1959 der Ordensgemeinschaft der Gesellschaft Jesu bei. Nach seinem Noviziat auf dem ostwestfälischen Schloss Eringerfeld studierte er Philosophie am Berchmanskolleg in Pullach bei München. Nach einem zweijährigen Tätigkeit im Bonner Aloisiuskolleg studierte er von 1966 bis 1970 Theologie am Kolleg Sankt Georgen. Am 26. Juli 1969 empfing er die Priesterweihe durch Bischof von Kopenhagen, Hans Ludvig Martensen SJ, im Kaiserdom St. Bartholomäus. 1970 wurde er Assistent des Novizenmeisters in Münster, zudem Jugendseelsorger. Am 5. November 1975 legte er Profess ab. 1975 wurde er Jugendseelsorger in Trier und übernahm die Leitung des Jugendzentrums Mergener Hof / Marianische Jünglingskongregation (MIC) von 1617. Von 1982 bis 1995 war er Regens des Priesterkollegs Sankt Georgen in Frankfurt am Main.

1995 wechselte er in die Ordenszentrale in Rom und war 13 Jahre lang Assistent des Ordensgenerals Peter Hans Kolvenbach SJ und für die sieben zentraleuropäischen Jesuiten-Provinzen zuständig. Zudem war er Delegat des Generaloberen für das Pontificium Collegium Germanicum et Hungaricum de Urbe in Rom.

Köster wurde im Januar 2009 mit einer Amtszeit bis 2015 zum Rektor des Kolleg Sankt Georgen in Frankfurt am Main gewählt. Er ist zudem Oberer der Jesuitenkommunität Sankt Georgen. Köster ist Vorstand des Trägervereins Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen e.V. und Mitglied des Diözesansynodalrats des Bistums Limburg.

Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst hat Köster im April 2009 zum Spiritual des Bischöflichen Priesterseminars in Limburg berufen.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. „Pater Wendelin Köster SJ wird Spiritual“, Bistum Limburg, 2. April 2009