Wendelstein (Mittelfranken)
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Mittelfranken | |
| Landkreis: | Roth | |
| Höhe: | 330 m ü. NN | |
| Fläche: | 51,08 km² | |
| Einwohner: |
15.685 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 307 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 90530 | |
| Vorwahl: | 09129 | |
| Kfz-Kennzeichen: | RH | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 5 76 151 | |
| Marktgliederung: | 13 Ortsteile | |
| Adresse der Marktverwaltung: |
Schwabacher Straße 6 90530 Wendelstein |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Werner Langhans (CSU) | |
| Lage des Marktes Wendelstein im Landkreis Roth | ||
Wendelstein ist ein Markt im mittelfränkischen Landkreis Roth.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie [Bearbeiten]
Geografische Lage [Bearbeiten]
Wendelstein grenzt im Schwarzachtal südlich an die Stadt Nürnberg.
Gemeindegliederung [Bearbeiten]
Die politische Gemeinde Wendelstein hat 13 amtlich benannte Ortsteile[2]:
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Zum Gemeindegebiet gehört auch ein Teil des Gewerbeparks Nürnberg-Feucht (die anderen Teile gehören zur Stadt Nürnberg und zum Markt Feucht) und ein kleinerer Teil der Autobahnraststätte Nürnberg/Feucht (der größere Teil gehört zur Gemeinde Schwarzenbruck). Nicht zum Gemeindegebiet gehört der Forst Kleinschwarzenlohe, der gemeindefreies Gebiet ist.
Geschichte [Bearbeiten]
Bereits zur späten Bronzezeit um 1300 v. Chr. wurde das Gebiet entlang der Schwarzach besiedelt, wie Gräberfunde belegen. Der Ortsname wurde erstmals 1259 urkundlich erwähnt. Abgeleitet wurde der Name von dem sich um einen Stein windenden Fluss. Nach einer Legende sei der Name jedoch von den Wenden abgeleitet.
Eingemeindungen [Bearbeiten]
Am 1. Juli 1971 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Raubersried eingegliedert.[3] Am 1. Mai 1978 kamen Röthenbach bei Sankt Wolfgang sowie fast vollständig Großschwarzenlohe und Kleinschwarzenlohe hinzu.[4]
Politik [Bearbeiten]
Der Marktgemeinderat besteht aus 24 Mitgliedern. Bei der Kommunalwahl 2008 errang die CSU elf, die SPD zehn und die FW drei Sitze.
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Verkehr [Bearbeiten]
- Autobahn:
Der Personenverkehr auf der ehemaligen Bahnstrecke Feucht–Wendelstein wurde bereits 1955 stillgelegt. Mit der Einstellung des Güterverkehrs 1960 wurden die Gleise abgebaut.
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Bauwerke [Bearbeiten]
- Allerheiligenkirche in Kleinschwarzenlohe mit Altar von Tilman Riemenschneider
- Evangelische Kirche St. Georg in Wendelstein. Der Altar von Hans Süß von Kulmbach aus dem Jahre 1510 befindet sich nach jahrelanger Auslagerung und Restaurierung seit 17. April 2001 wieder in der Achahildis-Kapelle, einer Seitenkapelle der Kirche. [6]
- Kirche St. Wolfgang in Röthenbach bei Sankt Wolfgang mit Schlupfaltar
- Schloss Kugelhammer in Röthenbach bei Sankt Wolfgang
- Der historische Ludwig-Donau-Main-Kanal verläuft durch das Gemeindegebiet; dort befinden sich die Lände Wendelstein und der Gauchsbach-Brückkanal.
Baudenkmäler [Bearbeiten]
→ Liste der Baudenkmäler in Wendelstein (Mittelfranken)
Regelmäßige Veranstaltungen [Bearbeiten]
Seit 1993 findet jährlich Ende April das New-Orleans-Music-Festival statt, seit dem Jahr 2007 unter dem Namen blues & jazz open Wendelstein. Es hat sehr großen Zuspruch bei den Fans in weitem Umkreis. Zur traditionellen Auftaktveranstaltung, einer Straßenparade, erscheinen tausende Besucher.[7]
Am letzten Juni-Wochenende findet die Wendelsteiner Kirchweih statt, die sich durch den ganzen Altort und einen Teil der Röthenbacher Straße erstreckt.
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
- Wilhelm Jegel (1826–1890), Bürgermeister von 1870 bis 1890, Reichstags- und Landtagsabgeordneter, Steinbruchbesitzer
Söhne der Stadt [Bearbeiten]
- Johannes Cochläus (* 10. Januar 1479 in Raubersried; † 11. Januar 1552 in Breslau), Humanist und Theologe
- Adam Scharrer (* 13. Juli 1889 in Kleinschwarzenlohe; † 2. März 1948 in Schwerin), Schriftsteller
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?val=1497&attr=590&modus=automat&tempus=20110504/113342&hodie=20111006/213026
- ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 568.
- ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 733.
- ↑ http://www.wahlen.bayern.de/biz/kowa_g2008.php?g=h&schluessel=576&suchbegriff=5
- ↑ Kleinod erstrahlt im neuen alten Glanz. In: Schwabacher Tagblatt Nr. 96. 26. April 2001, abgerufen am 26. Oktober 2009.
- ↑ blues & jazz open
Weblinks [Bearbeiten]
- Wendelstein (Mittelfranken): Wappengeschichte vom HdBG
- Wendelstein (Mittelfranken): Amtliche Statistik des LStDV (PDF; 1,24 MB)
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