Wendelstein (Mittelfranken)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Wendelstein
Wendelstein (Mittelfranken)
Deutschlandkarte, Position des Marktes Wendelstein hervorgehoben
49.35361111111111.148333333333330Koordinaten: 49° 21′ N, 11° 9′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Roth
Höhe: 330 m ü. NHN
Fläche: 51,08 km²
Einwohner: 15.612 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 306 Einwohner je km²
Postleitzahl: 90530
Vorwahl: 09129
Kfz-Kennzeichen: RH, HIP
Gemeindeschlüssel: 09 5 76 151
Marktgliederung: 13 Ortsteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Schwabacher Straße 6
90530 Wendelstein
Webpräsenz: www.wendelstein.de
Bürgermeister: Werner Langhans (CSU)
Lage des Marktes Wendelstein im Landkreis Roth
Nürnberg Landkreis Nürnberger Land Landkreis Fürth Schwabach Landkreis Ansbach Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz Soos Abenberger Wald Dechenwald Heidenberg Forst Kleinschwarzenlohe Büchenbach Georgensgmünd Kammerstein Schwanstetten Rednitzhembach Rohr (Mittelfranken) Rohr (Mittelfranken) Roth Thalmässing Wendelstein (Mittelfranken) Spalt Röttenbach (Landkreis Roth) Hilpoltstein Heideck Greding Allersberg Abenberg Landkreis EichstättKarte
Über dieses Bild

Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt

Ortszentrum mit Wendenbrunnen
Altes Rathaus
Ostansicht mit der Kirche St. Georg

Wendelstein ist ein Markt im mittelfränkischen Landkreis Roth.

Geographie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Wendelstein grenzt im Schwarzachtal südlich an die Stadt Nürnberg.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Wendelstein hat 13 Ortsteile[2]:

Zum Gemeindegebiet gehört auch ein Teil des Gewerbeparks Nürnberg-Feucht (die anderen Teile gehören zur Stadt Nürnberg und zum Markt Feucht) und ein kleinerer Teil der Autobahnraststätte Nürnberg/Feucht (der größere Teil gehört zur Gemeinde Schwarzenbruck). Nicht zum Gemeindegebiet gehört der Forst Kleinschwarzenlohe, der gemeindefreies Gebiet ist.

Geschichte[Bearbeiten]

Bereits zur späten Bronzezeit um 1300 v. Chr. wurde das Gebiet entlang der Schwarzach besiedelt, wie Gräberfunde belegen. Der Ortsname wurde erstmals 1259 urkundlich erwähnt. Abgeleitet wurde der Name von dem sich um einen Stein windenden Fluss. Nach einer Legende sei der Name jedoch von den Wenden abgeleitet.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1971 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Raubersried eingegliedert.[3] Am 1. Mai 1978 kamen Röthenbach bei Sankt Wolfgang sowie fast vollständig Großschwarzenlohe und Kleinschwarzenlohe hinzu.[4]

Politik[Bearbeiten]

Kommunalwahl 2014
Wahlbeteiligung: 63,6 %
 %
50
40
30
20
10
0
45,68 %
37,47 %
8,45 %
8,39 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2008
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
+0,88 %p
-5,43 %p
-3,75 %p
+8,39 %p

Der Marktgemeinderat besteht aus 24 Mitgliedern. Bei der Kommunalwahl am 16. März 2014 errang die CSU elf, die SPD neun, die FW zwei und die GRÜNEN zwei Sitze.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

  • Autobahn:
    • A 73, Anschlussstelle Wendelstein
    • zu den Autobahnen 6, 9 und 3 sind Anschlussstellen in wenigen Kilometern Entfernung vorhanden

Der Personenverkehr auf der ehemaligen Bahnstrecke Feucht–Wendelstein wurde bereits 1955 stillgelegt. Mit der Einstellung des Güterverkehrs 1960 wurden die Gleise abgebaut.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Wendelstein (Mittelfranken)

Sehenswertes in der Natur[Bearbeiten]

Nördlich von Wendelstein befinden sich die aufgelassenen Steinbrüche des Wernloches.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Seit 1993 findet jährlich Ende April das New-Orleans-Music-Festival statt, seit dem Jahr 2013 unter dem Namen Jazz & Blues Open Wendelstein. Es hat sehr großen Zuspruch bei den Fans in weitem Umkreis. [6]

Am letzten Juni-Wochenende findet die Wendelsteiner Kirchweih statt, die sich durch den ganzen Altort und einen Teil der Röthenbacher Straße erstreckt.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Wilhelm Jegel (1826–1890), Bürgermeister von 1870 bis 1890, Reichstags- und Landtagsabgeordneter, Steinbruchbesitzer

Söhne der Stadt[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?val=1497&attr=590&modus=automat&tempus=20110504/113342&hodie=20111006/213026
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 568.
  4.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 733.
  5. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatKleinod erstrahlt im neuen alten Glanz. In: Schwabacher Tagblatt Nr. 96. 26. April 2001, abgerufen am 26. Oktober 2009.
  6. blues & jazz open

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Wendelstein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien