Wenn Träume wahr wären

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Filmdaten
Deutscher Titel Wenn Träume wahr wären
Originaltitel One Magic Christmas
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1985
Länge 89 Minuten
Altersfreigabe FSK 9
Stab
Regie Phillip Borsos
Drehbuch Phillip Borsos
Thomas Meehan
Barry Healey
Produktion Peter O’Brian
Musik Michael Conway Baker
Kamera Frank Tidy
Schnitt Sidney Wolinsky
Besetzung

Wenn Träume wahr wären ist ein US-amerikanischer Weihnachtsfilm aus dem Jahr 1985, der von Phillip Borsos in Szene gesetzt wurde. Der Film ermahnt dazu, die Weihnachtszeit traditionell in besinnlicher Manier zu verbringen.

Handlung[Bearbeiten]

Familie Grainger muss sparen, wo es nur geht. Sogar ihr Haus müssen sie verlassen, weil sie die Unterhaltskosten nicht mehr tragen können. Und das alles, obwohl Weihnachten vor der Tür steht. Mutter Ginny knausert mit dem Geld und ruft auch ihren Mann Jack immer wieder zur Vernunft, das Geld nicht zum Fenster rauszuwerfen. Weihnachten kann sie nichts abgewinnen. Die Kinder Abbie und Caleb sollen in diesem Jahr nur bescheidene Geschenke erhalten.

Doch dann geschieht ein schreckliches Unglück: Vater Jack wird von einem Bankräuber erschossen. Abbie will sich damit nicht abfinden. Von der Liebe zu ihrem Vater getrieben, sucht sie nach einem Weg, ihn ins Leben zurückzuholen. Den geheimnisvollen Engel Gideon fragt sie um Rat. Dieser kennt nur einen, der zu helfen vermag, und lädt Abbie zu einer Reise zum Nordpol ein. Dort trifft Abbie den Weihnachtsmann mitten in den Vorbereitungen. Inständig bittet sie ihn, ihren Vater von den Toten zu erwecken. Doch der entgegnet, dass einzig und allein ihre Mutter Ginny dieses Wunder vollbringen kann, indem sie wieder an den Weihnachtsmann glaubt und das Fest würdevoll begeht. Aber ganz ohne Hilfe schickt er die kleine Abbie nicht nach Hause. Aus seinem Archiv sucht er den Wunschzettel, den Ginny als Kind an ihn schrieb. Abbie reist mit diesem Relikt der Hoffnung zu ihrer Familie zurück und berichtet dort wahrheitsgemäß von ihren Erlebnissen. Natürlich glaubt ihr niemand. Für Ginny ist der Weihnachtsmann ein Hirngespinst. Doch als sie kurze Zeit später den überbrachten Brief aus ihrer eigenen Kindheit liest, traut sie ihren Augen kaum. Mister Rauschebart scheint es also tatsächlich zu geben. Ohne viel Zeit zu verlieren, schreibt sie ihm einen Brief mit ihrem sehnlichsten Wunsch. Kaum eingeworfen erscheint Jack mitten auf der Straße. Überglücklich nehmen sie sich in den Arm.

Die letzten Tage vor dem Weihnachtsfest durchleben sie nun noch einmal, aber diesmal ohne den schicksalhaften Bankraub. Jeder von ihnen erhält die Geschenke, die er sich wünschte – sogar die kleine Molly aus der Nachbarschaft, die ebenfalls aus armen Verhältnissen stammt.

Drehorte[Bearbeiten]

Gedreht wurde in der kanadischen Provinz Ontario.[1]

Filmmusik[Bearbeiten]

  • Sleigh RideThe Ronettes
  • Stop! In The Name of Love – Vivian Williams, Yvonne Murray, Bobbie Lee Davenport
  • Lost in the Stars
  • I'll Be Home For Christmas – Michael Dees [2]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 1986: Genie Award für den Besten Sound
  • 1987: Zwei Nominierungen für den Young Artist Award [3]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.imdb.com/title/tt0089731/locations
  2. http://www.imdb.com/title/tt0089731/soundtrack
  3. http://www.imdb.com/title/tt0089731/awards