Wenzel Heinrich Veit

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Wenzel Heinrich Veit (1847)

Wenzel Heinrich Veit (Václav Jindřich Veit, * 19. Januar 1806 in Repnitz; † 16. Februar 1864 in Leitmeritz) war ein tschechischer Jurist und Komponist.

Veit studierte von 1821 bis 1828 Jura und Philosophie in Prag und erhielt eine feste Anstellung beim Magistrat der Stadt. 1834 legte er die Prüfung als Berufsrichter ab und wurde später Kriminalaktuar. 1841 wirkte er kurze Zeit als Musikdirektor des städtischen Orchesters von Aachen. Den Posten als städtischer Musikdirektor in Augsburg lehnte er ab. Seit 1850 war er Rat beim kaiserlich-königlichen Oberlandesgericht in Prag. 1862 wurde er Kreisgerichtspräsident in Leitmeritz, wo er auch als Leiter der Organisten- und Sängerschule wirkte.

Er komponierte zwei Sinfonien („Episode aus einem Schneiderleben“ für kleines Orchester sowie eine am 20. Oktober 1859 im Gewandhaus Leipzig uraufgeführte Symphonie in e-Moll op. 49), mehrere Ouvertüren, ein Violinkonzert, Streichquartette und -quintette, eine Missa solemnis, eine große Festmesse und ein Te Deum, Lieder und Männerquartette und veröffentlichte das Leitmeritzer Gesangbuch.

Literatur[Bearbeiten]

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