Wenzen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel behandelt die Ortschaft Wenzen der Stadt Einbeck; zum gleichnamigen gemeindefreien Gebiet im Landkreis Holzminden siehe Wenzen (gemeindefreies Gebiet).

51.879.8130555555556163Koordinaten: 51° 52′ 12″ N, 9° 48′ 47″ O

Wenzen
Stadt Einbeck
Wappen von Wenzen
Höhe: 163 m ü. NN
Einwohner: 750 (Okt. 2010)[1]
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 37574
Vorwahl: 05565

Wenzen ist ein Dorf und nordwestlicher Ortsteil der Stadt Einbeck in Niedersachsen. Der Ort wird von West nach Ost von der Bundesstraße 64 und von Nord nach Süd von der Kreisstraße 658 durchquert.

Geschichte[Bearbeiten]

Jacobikirche und Mahnmal
Feuerwehrhaus am Ufer des Hillebachs

Das Dorf Wenzen gehörte bis zur Verwaltungsreform 1974 zum Landkreis Gandersheim. Anlässlich der Kreis- und Gebietsreform kam Wenzen am 1. März 1974 zur Stadt Einbeck.[2]

Politik[Bearbeiten]

Ortsbürgermeister ist Henning Bartelt (CDU).

Die Einbecker Ortschaften Bartshausen, Brunsen, Hallensen, Holtershausen, Naensen, Stroit, Voldagsen und Wenzen wählen einen gemeinsamen Ortsrat.

Wappen[Bearbeiten]

Im geteilten Wappenschild steht oberhalb ein aufgerichteter, goldener Löwe vor blauem Hintergrund. Unterhalb liegt auf goldenem Hintergrund ein roter Berg mit silberner Muschel. Dabei symbolisieren die Farben Gold und Blau das Herzogtum Braunschweig, der Löwe das Geschlecht derer von Homburg, der rote Berg die „Dörfer auf dem Berge“ und die Muschel den heiligen Jakobus. Außerdem soll die Jakobsmuschel auf dem Wappen auch zeigen, dass es im Hillebach einmal Muscheln gegeben haben soll.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter[Bearbeiten]

  • Wilhelm Baumgarten (DFP) (1828–1903), Jurist und Mitglied des Deutschen Reichstags
  • Walter Bock (1895–1948), Chemiker
  • Otto Korfes (1889–1964), Offizier, zuletzt Generalmajor der Volkspolizei sowie Archivar und Staatswissenschaftler

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Stadt Einbeck: Einwohnerstatistik Oktober 2010 (PDF; 37 kB). Abgerufen am 22. März 2011.
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 207.