Wer war wer in der DDR?

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Wer war wer in der DDR? ist ein biografisches Nachschlagewerk, das erstmals 1992 im Ch. Links Verlag erschien. Die ersten Auflagen wurden von dem Historiker Jochen Černý herausgegeben und umfassten rund 1.500 Einträge zu Personen des öffentliches Lebens der Deutschen Demokratischen Republik (DDR). Das Lexikon vermerkt die Stellung der jeweiligen Persönlichkeit innerhalb des gesellschaftlichen Systems der DDR und gibt ihr Leben in einer kurzen Zusammenfassung wieder. Über ein Autorenkürzel lässt sich der Verfasser der jeweiligen Kurzbiografie recherchieren.

1996 erschien eine digitalisierte Ausgabe auf drei Disketten mit 2146 Biographien zur DDR-Geschichte, die von dem Historiker Bernd-Rainer Barth herausgegeben wurde.

Im Laufe der Jahre wurde Wer war wer in der DDR? konzeptionell überarbeitet und stark erweitert. Im Jahr 2000 druckte die Bundeszentrale für politische Bildung eine kostenlose Sonderausgabe. Die Ausgabe von 2006 („1. Aufl. der 4. Ausg.“) umfasst ebenso wie die aktuelle fünfte Auflage zwei Bände. Sie trägt den Untertitel: „Ein Lexikon ostdeutscher Biographien“ und wurde herausgegeben von Helmut Müller-Enbergs, Jan Wielgohs, Dieter Hoffmann und Andreas Herbst. Im März 2010 erschien die fünfte Ausgabe[1] mit insgesamt fast 4.000 Biografien.

Parallel zur gedruckten Fassung bietet die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur eine Online-Version zur kostenlosen Recherche an.

Weblinks[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  •  verschiedene Autoren, Jochen Černý (Hrsg.): Wer war wer – DDR. Ein biographisches Lexikon. 2 Auflage. Ch. Links Verlag, Berlin 1992, ISBN 3-86153-042-2, S. 538/544, DNB 930059255.
  •  Helmut Müller-Enbergs, Jan Wielgohs, Dieter Hoffmann (Hrsg.): Wer war wer in der DDR? Ein biographisches Lexikon. Sonderausgabe. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 2000, ISBN 3-89331-397-4, S. 1037, DNB 960358196.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Verlagsankündigung