Werkgerechtigkeit

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Werkgerechtigkeit ist zentraler theologischer Begriff aus der lutherischen Rechtfertigungslehre. Sie steht für die Ansicht, man könne vor Gott gerechtfertigt sein, wenn man gute Werke tut. - Diese Ansicht lehnte Luther ab und betonte die Rechtfertigung aus der Gnade Gottes im Glauben an den erlösenden Tod und die Auferstehung Jesu Christi.

Die meisten christlichen Kirchen betonen, dass der Mensch nicht allein aufgrund seiner guten Werke gerechtfertigt wird, sondern durch Gottes Gnade. Insbesondere in der evangelischen Theologie wird dies zusammengefasst in den Grundsätzen Sola gratia und Sola fide (dt. „allein aus Gnade“ und „allein durch den Glauben“).

Literatur

siehe: Rechtfertigungslehre

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