Werkhausen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Werkhausen
Werkhausen
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Werkhausen hervorgehoben
50.7227777777787.5355555555556270Koordinaten: 50° 43′ N, 7° 32′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Altenkirchen (Westerwald)
Verbandsgemeinde: Altenkirchen (Westerwald)
Höhe: 270 m ü. NN
Fläche: 5,75 km²
Einwohner:

229 (31. Dez. 2011)[1]

Bevölkerungsdichte: 40 Einwohner je km²
Postleitzahl: 57635
Vorwahl: 02686
Kfz-Kennzeichen: AK
Gemeindeschlüssel: 07 1 32 114
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Rathausstraße 13
57610 Altenkirchen
Webpräsenz: www.vg-altenkirchen.de
Ortsbürgermeister: Ottmar Orfgen
Lage der Ortsgemeinde Werkhausen im Landkreis Altenkirchen (Westerwald)
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Über dieses Bild
Werkhausen, Ortsteil Ochsenbruch

Werkhausen ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Altenkirchen (Westerwald) in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Altenkirchen (Westerwald) an.

Inhaltsverzeichnis

Geographische Lage [Bearbeiten]

Werkhausen liegt zwei Kilometer nordwestlich von Weyerbusch und grenzt auf einer Länge von annähernd vier Kilometern an den Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen. Die Grenze wird im Wesentlichen durch die frühere „Hohe Straße“ markiert. Sie ist die Vorgängerin der Bundesstraße 8 und so ein früher bedeutender Verkehrsweg. Daran schließt sich das größte zusammenhängende Waldgebiet der Gegend, die Leuscheid, an. Im Norden Werkhausens entspringt der Mehrbach, der beim Kloster Ehrenstein in die Wied mündet.

Die Gemeinde Werkhausen besteht aus den Ortsteilen Acker, Überdorf, Ochsenbruch, Leingen und Werkhausen.

Geschichte [Bearbeiten]

Die erste schriftliche Urkunde mit der Erwähnung Werkhausens stammt von 1430, als ein Ludwig von Werkhausen Richter im Kirchspiel Birnbach und Schöffe an der hohen Feste war. 1558 erschien der Name des Ortes als Werickhuisen. 1578 wurden in Werkhausen 21 Feuerstellen gezählt, 1620 waren es noch 14, 1780 wiederum 23 Häuser. Der heutige Ortsteil Leingen wurde 1600 als Lempfgen im Zusammenhang mit der Zahl von fünf Häusern erwähnt.

Vom 30. Oktober 1830 bis zum 7. April 1831 dauerte die Vermessung des Weyerbuscher und Werkhäuser Erbenwaldes, worüber zwischenzeitlich ein Protokoll vom 12. Februar 1831 Rechenschaft gab, das die Verteilung der Waldparzellen an die neuen Eigentümer dokumentierte. 1837 gab es in Werkhausen 34 Wohnhäuser, dazu ein Schulhaus, das auch die Kinder von Hasselbach nutzen mussten, sowie eine Mühle und diverse landwirtschaftliche Nutzgebäude.

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]

  • 1815 – 126
  • 1835 – 187
  • 1871 – 187
  • 1905 – 174
  • 1939 – 162
  • 1950 – 181
  • 1961 – 162
  • 1970 – 170
  • 1987 – 159
  • 2005 – 231

Gemeinderat [Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Werkhausen besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[3]

Wirtschaft [Bearbeiten]

Die Gemeinde Werkhausen ist heute eine reine Wohngemeinde. Zwei Handwerksbetriebe gibt es am Ort, und mehrere Familien, die die Landwirtschaft noch im Nebenerwerb betreiben.

Quellen und Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2011 (PDF; 755 kB) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz - Infothek
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2009, Stadt- und Gemeinderatswahlen

Weblinks [Bearbeiten]

 Commons: Werkhausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien