Wernberg-Köblitz

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen von Wernberg-Köblitz
Wernberg-Köblitz
Deutschlandkarte, Position von Wernberg-Köblitz hervorgehoben
49.53916666666712.161388888889377Koordinaten: 49° 32′ N, 12° 10′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Schwandorf
Höhe: 377 m ü. NN
Fläche: 66,03 km²
Einwohner:

5658 (31. Dez. 2011)[1]

Bevölkerungsdichte: 86 Einwohner je km²
Postleitzahl: 92533
Vorwahl: 09604
Kfz-Kennzeichen: SAD
Gemeindeschlüssel: 09 3 76 150
Marktgliederung: 26 Ortsteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Nürnberger Straße 124
92533 Wernberg-Köblitz
Webpräsenz: www.wernberg-koeblitz.de
Bürgermeister: Georg Butz (CSU)
Lage von Wernberg-Köblitz im Landkreis Schwandorf
Altendorf Bodenwöhr Bruck in der Oberpfalz Burglengenfeld Dieterskirchen Fensterbach Gleiritsch Guteneck Maxhütte-Haidhof Nabburg Neukirchen-Balbini Neunburg vorm Wald Niedermurach Nittenau Oberviechtach Pfreimd Schmidgaden Schönsee Schwandorf Schwarzach Schwarzenfeld Schwarzhofen Stadlern Steinberg am See Stulln Teublitz Teunz Thanstein Trausnitz Wackersdorf Weiding Wernberg-Köblitz Winklarn Bayern Landkreis Amberg-Sulzbach Landkreis Regensburg Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz Landkreis Cham Tschechien Landkreis Neustadt an der WaldnaabKarte
Über dieses Bild
Burg Wernberg (2011)
Pfarrkirche und Marktplatz (2010)

Wernberg-Köblitz ist ein Markt im Oberpfälzer Landkreis Schwandorf.

Inhaltsverzeichnis

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Wernberg-Köblitz liegt etwa 30 km westlich der Landesgrenze zur tschechischen Republik, im mittleren Oberpfälzer Wald.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die politische Gemeinde hat 26 amtlich benannte Ortsteile:[2]

Daneben bestehen die Einöden Kühlohe, Scharlhof und Waldfrieden, die jedoch keine amtlich benannte Ortsteile sind.

Geschichte[Bearbeiten]

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1974 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Oberköblitz und Wernberg in den neuen Markt Wernberg-Köblitz eingegliedert. Am 1. Januar 1978 kamen Teile der aufgelösten Gemeinde Saltendorf hinzu. Am 1. Mai 1978 folgte der Großteil der aufgelösten Gemeinde Glaubendorf.[3]

Zuvor wurden am 1. Januar 1971 Deindorf in die Gemeinde Glaubendorf und am 1. Januar 1972 Losau in den Markt Wernberg, Neunaigen in die Gemeinde Oberköblitz und Woppenhof in die Gemeinde Glaubendorf eingegliedert.[4]

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister und Marktrat[Bearbeiten]

Am 25. September 2011 wurde im ersten Wahlgang wurde Georg Butz (CSU) mit 1.188 von gültigen Stimmen 1.378 zum Bürgermeister gewählt. Die Amtszeit endet am 28. November 2017.

Der Marktrat besteht aus dem Bürgermeister und 20 Markträten, die folgenden Parteien bzw. Gruppierungen angehören: 7 CSU, 4 SPD, 3 Freie Wähler Wernberg, 2 Wählergruppe Neunaigener-Land, 2 Wählergemeinschaft Saltendorf, 1 Wählergemeinschaft Glaubendorf-Woppenhof-Losau, 1 Liste Freie Bürger Union - Ökologisch-Demokratische Partei.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „In Silber über einem unterhalben schwarzen Zahnrad nebeneinander ein blaues Kirchengebäude mit dreigeschossigem Turmdach und ein über Eck gestellter roter Zinnenturm, dem ein silberner Schild, darin ein blauer Balken, aufgelegt ist.“

Das Wappen gilt seit dem 3. Januar 1975. In ihm haben sowohl das ehemalige Köblitzer, als auch das alte Wernberger Wappen ihren Niederschlag gefunden.

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Wernberg-Köblitz ist durch die Bundesautobahn 93 und die Bundesautobahn 6 an das Autobahn-Verkehrsnetz (Kreuz Oberpfälzer Wald) angeschlossen. Durch den Bahnhof Wernberg an der Bahnstrecke Regensburg–Oberkotzau bestehen Verbindungen nach Regensburg über Schwandorf und Hof über Weiden. Es verkehren Züge der Vogtlandbahn.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Harald Stark: Die Familie Notthafft – auf Spurensuche im Egerland, in Bayern und Schwaben. Weißenstadt 2006, ISBN 3-926621-46-X
  • Richard Hoffmann, Felix Mader: Kunstdenkmäler des Königreichs Bayern, Die Kunstdenkmäler von Oberpfalz und Regensburg, Bezirksamt Nabburg, München 1910.
  • Elisabeth Müller-Luckner: Historischer Atlas von Bayern, Teil Altbayern, Heft 50, Nabburg, München 1981, ISBN 3-7696-9915-7
  • Karl-Otto Ambronn: Historischer Atlas von Bayern, Teil Altbayern, Reihe II, Heft 3, Landsassen und Landsassengüter des Fürstentums der Oberen Pfalz im 16. Jahrhundert, München 1982, ISBN 3-7696-9932-7

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Wernberg-Köblitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland nach Bevölkerung am 31.12.2011 auf Grundlage des Zensus 2011 und früherer Zählungen (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Bayerische Landesbibliothek Online: Ortsdatenbank: Wernberg-Köblitz, M
  3.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 667 und 668.
  4.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 529 und 530.
Panorama Wernberg-Köblitz