Werner-von-Siemens-Ring

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Werner-von-Siemens-Ring gilt als eine der höchsten deutschen naturwissenschaftlich-technischen Auszeichnungen. Er wurde von 1916 bis 1941 und wird seit 1952 etwa alle drei Jahre von der Stiftung Werner-von-Siemens-Ring verliehen. Die Stiftung hat ihren Sitz und ihre Geschäftsstelle in Berlin. Sie wurde am 13. Dezember 1916 – dem 100. Geburtstag von Werner von Siemens – unter der Bezeichnung Siemens-Ring-Stiftung gegründet. 1964 wurde sie in Stiftung Werner-von-Siemens-Ring umbenannt und der Siemens-Ring heißt seitdem Werner-von-Siemens-Ring. Die Geschäftsführung und personelle Betreuung der Stiftung wird traditionell durch den Deutschen Verband Technisch-Wissenschaftlicher Vereine (DVT) wahrgenommen.

Satzungsgemäß ist der Deutsche Bundespräsident Schirmherr des Stiftungsrates und der Präsident der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt sein geschäftsführender Vorsitzender. Dem Stiftungsrat gehören auch alle Ring-Träger sowie Vertreter vieler Fachgesellschaften an.

Der Goldring wird jeweils im Dezember des Folgejahres verliehen. Er ist mit Smaragden und Rubinen besetzt, die Lorbeerblätter und -früchte darstellen und wird in einer künstlerisch gestalteten Kassette aufbewahrt, welche außen das Bildnis von Werner von Siemens trägt und eine Widmung des Preisträgers enthält.

Ringträger[Bearbeiten]

Verweise[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Kind, Dieter ; Mühe, Walter: Naturforscher und Gestalter der Technik. Die Träger der Werner-von-Siemens-Ringes und ihre Leistungen für Naturwissenschaft und Technik. VDI-Verlag Düsseldorf, 1989 ISBN 3-18-400946-7

Weblinks[Bearbeiten]