Werner (Hennegau)

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Werner († 973 bei Péronne) war ein Graf vom Zülpichgau und amtierte zusammen mit seinem Bruder Rainald als Graf im Hennegau.

Werner wurde 953 in einer Urkunde des Herzogs und Erzbischofs Brun von Köln als Graf vom Zülpichgau genannt.

Im Jahr 973 übernahm er das Amt von Amalrich in Valenciennes, während Rainald das von Richer in Mons übernahm. Noch im selben Jahr kehrten die Brüder Reginar und Lambert aus der Sippe der Reginare aus ihrem Exil zurück, in das sie 957 durch den lotharingischen Herzog Brun gezwungen wurden. Sie erhielten die Unterstützung des westfränkischen Königs Lothar um den Hennegau, den einstigen Besitz ihrer Familie, zurückzuerobern. Werner und Rainald gingen gegen sie vor, wurden aber in einer Schlacht vor Péronne geschlagen und getötet.

Die Reginar-Brüder konnten ihren Sieg allerdings nicht nutzen, da mit Gottfried von Verdun und Arnulf von Cambrai zwei neue Grafen im Hennegau eingesetzt wurden, die das Land erfolgreich behaupteten.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  • Gesta episcoporum Cameracensium, hrsg. von Ludwig Conrad Bethmann in MGH SS. Band 7, 1846, S. 439

Weblink[Bearbeiten]


Vorgänger Amt Nachfolger
Amalrich Graf im Hennegau (Mark Valenciennes)
973
Arnulf