Werner Cartano

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Werner Cartano (* 14. Juni 1929 in Karlsruhe[1]) ist ein deutscher Schauspieler und Synchronsprecher.

Biografie[Bearbeiten]

Cartano besuchte von 1944 bis 1946 die Staatlichen Theaterakademie in seiner Heimatstadt Karlsruhe, wo er einen Anfänger-Vertrag als Theaterschauspieler erhielt. Es folgten zahlreiche Engagements in Tübingen, Trier, Baden-Baden, Stendal, Bonn, Heidelberg, Kiel, Lübeck, bei den Karl-May-Spielen in Bad Segeberg und an den Hamburger Kammerspielen, wo Cartano insgesamt 40 Jahre lang als freier Schauspieler tätig war. Mit einer Inszenierung von Reginald Roses Die 12 Geschworenen am Altonaer Theater verabschiedete er sich 2004 von der Bühne.

Daneben wirkte er in verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen mit wie Peter Fleischmanns Science-Fiction-Film Die Hamburger Krankheit und Franz Marischkas St. Pauli Nachrichten: Thema Nr. 1. Über 30 Mal arbeitete er dabei unter der Regie des Krimi-Spezialisten Jürgen Roland. Außerdem übernahm er Gastrollen in zahlreichen Fernsehserien wie Dem Täter auf der Spur, Großstadtrevier, Freunde fürs Leben, Die Männer vom K3 und Küstenwache.

Außerdem war Cartano umfangreich als Sprecher für Synchronisation und Hörspiele tätig. Er lieh seine Stimme zahlreichen Charakteren in populären Hörspielen und Hörspielserien, wie z. B. Die drei Fragezeichen, Die Sklavenkarawane (nach Karl May), Airwolf, Ein Fall für TKKG, Flash Gordon und Point Whitmark. Darüber hinaus war ein einige Zeit lang als Werbedarsteller tätig.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1965: Liebe per Inserat
  • 1967: Der falsche Prinz
  • 1968: Sünde mit Rabatt
  • 1971: St. Pauli Nachrichten: Thema Nr. 1
  • 1971: Zu dumm zum ...
  • 1974: Tatort – Gift
  • 1979: Die Hamburger Krankheit
  • 1983: Tatort – Der Schläfer
  • 1987: Großstadtrevier – Fahrerflucht
  • 1987: Großstadtrevier – Rote Karte für Thomas?
  • 1989: Großstadtrevier – Geiselnahme
  • 1991: Großstadtrevier – Der verlorene Sohn
  • 1991: Großstadtrevier – Lauter ehrenwerte Leute
  • 2003: Eltern der Braut

Quellen[Bearbeiten]

  1. Who is Who in Foto, Film & TV“, Zürich: Verlag für Prominentenenzyklopädien 1979, S. 41f.

Weblinks[Bearbeiten]