Werner Caskel

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Werner Caskel (* 5. März 1896 in Danzig; † 28. Januar 1970 in Köln), war ein deutscher Historiker, Professor für Orientalische Philologie und Autor historischer Werke.

Caskel wurde 1924 in Leipzig promoviert und 1928 habilitierte er sich in Berlin. Von 1930 bis 1938 war er Privatdozent in Greifswald. 1946 folgte er einem Ruf an die Humboldt-Universität zu Berlin und ab 1948 bis zu seiner Emeritierung 1964 lehrte er an der Universität zu Köln. Caskels Arbeitsschwerpunkt waren die islamische Geschichte und Genealogie.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Lihyan und Lihyanisch. Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen: Geisteswissenschaften 4. Köln u.a. 1954
  • Die Beduinen, zusammen mit Max von Oppenheim, 1939–1944
  • Ǧamharat an-nasab. Das genealogische Werk des Hišām ibn Muḥammad al-Kalbī. Band I: Einleitung von Werner Caskel; die Tafeln von Gert Strenziok. Band II: Erläuterungen zu den Tafeln von Werner Caskel; Das Register, begonnen von Gert Strenziok, vollendet von Werner Caskel. Brill, Leiden 1966

Literatur[Bearbeiten]

  • Erwin Gräf (Hrsg.): Festschrift Werner Caskel zum 70. Geburtstag, 5. März 1966. Gewidmet von Freunden u. Schülern. Brill-Verlag, Leiden 1968 (mit Bildnis Werner Caskels).
  • Hanisch, Ludmilla: Die Nachfolger der Exegeten, Deutschsprachige Erforschung des Vorderen Orients in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, Harrassowitz, Berlin 2003, ISBN 978-3-447-04758-6, S. 182.

Weblinks[Bearbeiten]