Werner Forßmann

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Werner Forßmann

Werner Otto Theodor Forßmann (* 29. August 1904 in Berlin; † 1. Juni 1979 in Schopfheim; international auch bekannt als Forssmann[1]) war ein deutscher Mediziner, der 1929 an sich selbst die erste publizierte und über ein Röntgenbild dokumentierte Rechtsherzkatheterisierung beim Menschen durchführte. Darauf aufbauend konnte er wenige Jahre später zeigen, dass Kontrastmittel im Herzen des Menschen gefahrlos angewendet werden können. Forßmann widmete sich, nachdem seine Veröffentlichung auf Kritik und wenig Interesse stieß, der Chirurgie und später der Urologie. Während des Zweiten Weltkriegs diente er, nachdem er 1932 der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) beigetreten war, als Sanitätsoffizier in der Wehrmacht und geriet in Kriegsgefangenschaft.

In später Anerkennung seiner Arbeit erhielt er am 18. Oktober 1956, gemeinsam mit André Frédéric Cournand und Dickinson Woodruff Richards, den Nobelpreis für Medizin für ihre Entdeckungen zur Herzkatheterisierung und zu den pathologischen Veränderungen im Kreislaufsystem. In der Folge wurde er Chefarzt der Chirurgie am Evangelischen Krankenhaus Düsseldorf, wo er bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1969 tätig war.

Leben und Werk[Bearbeiten]

Frühe Jahre und Studium[Bearbeiten]

Werner Forßmann wurde am 29. August 1904 in Berlin, Wilhelmshavener Straße 13, als Sohn und einziges Kind[2] des Juristen[3] Julius Forßmann und dessen Frau Emmy, geb. Hindenberg, geboren. Die Familie seines Vaters, vor allem Händler und Wissenschaftler, stammte ursprünglich aus Finnland, seine Verwandtschaft lebte jedoch international in England, Finnland und vor allem im Nordwesten Russlands. Die Familie seiner Mutter war preußisch, der Großvater war Kolonialwarenhändler und Kaufmann, später Lebensmittelproduzent für eingelegte Gemüse.[4] Er wuchs in Wilmersdorf, Pfalzburger Straße 82, und später in der Lankwitzstraße nahe dem Halleschen Tor auf.[5] Die Eltern und vor allem sein Vater legten Wert auf eine gute Ausbildung und Forßmann absolvierte seine Schulausbildung im humanistischen Askanischen Gymnasium in Tempelhof. 1914 wurde sein Vater als Soldat im Ersten Weltkrieg an die Ostfront kommandiert und fiel im Krieg am 16. September 1916 in Swistelniki, Galizien,[6] als sein Sohn 12 Jahre alt war; seine Leiche blieb auf dem Schlachtfeld zurück.[7] Forßmann wuchs entsprechend bei seiner Mutter und seiner Großmutter Helene Hindenburg auf, die ihn nach preußischen Idealen erzogen.[8] Er wurde zudem stark beeinflusst durch seinen Onkel Walter Hindenburg, der eine Landarztpraxis in Altstrelitz betrieb und den Werner Forßmann als Kind und später auch als Student regelmäßig besuchte.[9]

1922 begann er sein Studium der Medizin an der Berliner Friedrich-Wilhelm-Universität, der heutigen Humboldt-Universität. Während seines Medizinstudiums wurde Forßmann Mitglied der Studentenverbindung Akademische Liedertafel Berlin (heute: Akademisch-Musikalische Verbindung Berlin im SV).[10][11] Er selbst beschrieb diese Zeit als keine verlorene Zeit und schrieb, er sei ihm und seinen Bundesbrüdern für den Zusammenhalt dankbar.[12] Forßmann studierte unter anderem bei den Anatomen Rudolf Fick[13] und Franz Keibel[14] sowie dem Pathologen Otto Lubarsch.[15] Sein Staatsexamen legte er 1928 ab,[3] danach ging er für seine klinische Ausbildung an das Universitätsklinikum, das heutige Krankenhaus Moabit, wo er unter dem Chefarzt und Professor Georg Klemperer arbeitete[1] und unter anderem von Moritz Borchardt, Lydia Rabinowitsch-Kempner, Ernst Haase, Karl Frik, Karl Bonhoeffer und Louis Lewin unterrichtet wurde.[16] Seine Dissertation mit dem Titel Ueber die Wirkung der Leberfütterung auf das rote Blutbild und den Cholesterinspiegel im Serum des gesunden Menschen erfolgte 1929[17] und setzte auf die erfolgreiche Behandlung von perniziöser Anämie durch die Gabe von Vitamin B12 in Form von Leberextrakten auf. Forßmann und seine Kollegen untersuchten die potenzielle Blutveränderung bei gesunden Menschen durch die Aufnahme von Leberextrakt (Leberfütterung) und mussten zu diesem Zweck täglich einen Liter einer aus Leber konzentrierten Brühe trinken.[18] Nach dem Abschluss des Praktikums bot Klemperer Forßmann eine Volontärsstelle an, hielt jedoch nicht Wort und vergab die Stelle an einen anderen Interessenten.[19][8]

Beginn der chirurgischen Laufbahn[Bearbeiten]

Auguste Chauveau mit Assistenten bei der Herzkatheteruntersuchung eines Pferdes

Nach dem Studium ging Forßmann zuerst als Chirurg an eine private Frauenklinik in Spandau, wo er vor allem mit septischen Erkrankungen, Kindbettfieber sowie dem Ausräumen von Fehlgeburten betraut wurde. Hinzu kam die Diathermiebehandlung chronischer vaginaler Entzündungen, die Forßmann als stumpfsinnigste Nachmittagsbeschäftigung, die er sich denken konnte, beschrieb.[20] Bereits nach drei Monaten suchte sich Forßmann aus Unzufriedenheit eine neue Beschäftigung. Ab 1929 konnte er durch persönliche Beziehungen als Assistenzarzt in der Auguste-Victoria-Klinik, dem heutigen Werner-Forßmann-Krankenhaus, in Eberswalde beginnen und arbeitete dort bei Richard Schneider. Schneider vertraute Forßmann von Beginn an zahlreiche Untersuchungen und Operationen an und bildete ihn so im Bereich der Chirurgie umfangreich aus.[20] Bereits in seiner Studentenzeit hatte sich Forßmann mit der Herzdiagnostik beschäftigt. Nach eigenen Aussagen basierte der spätere Selbstversuch von Forßmann auf den Arbeiten von Claude Bernard, Auguste Chauveau and Étienne-Jules Marey an Haustieren, vor allem Hunden und Pferden.[21] Bernard hatte in dem Lehrbuch Leçons de Physiologie Operatoire einen Holzschnitt veröffentlicht, auf dem eine Katheterisierung eines auf dem Rücken liegenden Hundes dargestellt war, dem ein Schlauch durch eine geöffnete Halsvene in das Herz geführt und so der Druck im Herzinneren gemessen wurde. Er übertrug diese Untersuchung auf den Menschen, wobei er statt des Halses den besser zugänglichen Arm als Zugang wählte.[3] Forßmann untersuchte die Katheterisierungsmöglichkeit an Leichen und stellte durch eine Autopsie fest, dass er mit einem Schlauch vom Arm bis in das Herz vordringen konnte.[22]

Sondierung der rechten Herzkammer[Bearbeiten]

Röntgenaufnahme der Herzkatheteruntersuchung von Werner Forßmann, 1929

Im Frühjahr 1929 führte er, nachdem entsprechende Patientenversuche durch Richard Schneider abgelehnt worden waren, einen Selbstversuch zur Herzkatheterisierung durch. In einem ersten Anlauf überredete er seinen Kollegen Peter Romeis, ihm bei dem Versuch zu helfen. Forßmann punktierte eine Armvene und führte einen gut geölten Gummischlauch etwa 35 Zentimeter ein, bevor Romeis das Experiment aus Angst vor der Gefahr abbrach.[23][24] In einem zweiten Versuch eine Woche später ließ sich Forßmann von der Chirurgieschwester Gerda Ditzen die medizinischen Geräte für eine Blutentnahme sowie einen vorbereiteten Blasenkatheter aus vulkanisiertem Kautschuk geben. Danach führte er sich selbst den Gummischlauch in die rechte Vena cephalica, eine große Blutgefäß an der Außenseite des Oberarms, ein und schob diesen 65 Zentimeter weit bis in die rechte Herzkammer. Der Katheter wurde dabei durch die Vena brachialis durch die Mohrenheim-Grube unterhalb des Schlüsselbeins in die Vena subclavia und von dort durch die Vena brachiocephalica und die Obere Hohlvene (Vena cava superior) in den rechten Herzvorhof geführt.[23] Dies dokumentierte er mit einer Röntgenaufnahme, für die er mit dem eingeführten Katheter in den Röntgenkeller der Klinik gehen musste. Hier machte er mit Hilfe einer Röntgenschwester, die einen Spiegel hielt, ein Bild.[23][8][1][24] Peter Romeis stieß noch während des Versuchs hinzu und versuchte, Forßmann den Katheter wieder zu entfernen. Schneider erfuhr innerhalb kürzester Zeit von dem Versuch und dessen Ausgang. Er zitierte Forßmann in sein Zimmer, um ihm den Wortbruch und sein Fehlverhalten vorzuwerfen, beglückwünschte ihn aber kurz darauf für seinen Mut.[25]

Am 5. November wurde seine Arbeit Über die Sondierung des rechten Herzens in der Klinischen Wochenschrift publiziert,[23] fand aber – ähnlich wie im April 1931 sein Vortrag auf der Tagung der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie – in der Fachwelt kaum Resonanz.[26] Forßmann stellte die Katheterisierung vor allem als Alternative der zum Zeitpunkt der Publikation häufig bei Akutbehandlungen angewendeten und aufgrund potenzieller Verletzung des Herzen und der umgebenden Gefäße sehr risikohaften Intrakardialen Injektion dar, um eine schnelle örtliche Arzneibehandlung zu gewährleisten.[23] Neben seinem Selbstversuch beschrieb Forßmann in diesem Artikel auch die erfolgreiche klinische Anwendung bei der Behandlung einer Patientin mit eitriger Bauchfellentzündung, bei der er den Rechtsherzkatheter zur Medikation einsetzte und die er nach seinem Selbstversuch mit Zustimmung Schneiders behandeln durfte.[25] Dabei wurde der Katheter 6,5 Stunden im Herzen der Patientin belassen, die jedoch nach kurzer Zustandsbesserung an ihrer Erkrankung verstarb. Forßmann fand bei der später erfolgten Obduktion den Katheter tatsächlich im Herzen und darüber hinausgehend in der Unteren Hohlvene vor und konnte keine durch diesen verursachten Verletzungen in den Venen feststellen.[23] Entsprechend seiner Autobiographie erfolgte die Behandlung der Patientin, deren Bauchfellentzündung von einer Fehlgeburt herrührte, erst, nachdem er den Katheter an sich selbst getestet hatte. Er nutzte diesen Versuch als Bestätigung seines Selbstversuchs.[27][25]

Ferdinand Sauerbruch (1932)

Für die weitere Karriere nahmen Schneider und Forßmann Kontakt mit mehreren wichtigen Medizinern auf, darunter Wilhelm His, der durch seine Entdeckung der Reizweiterleitung des Herzens vor allem als Kardiologe berühmt war, und August Bier, einem bekannten Chirurgen. Beide standen allerdings kurz vor der Emeritierung, und so nahm Schneider auch Kontakt mit Ferdinand Sauerbruch auf, dem Leiter der Charité, der Forßmann vorerst unbezahlt einstellte. Während dieser Zeit wurde Forßmann Rudolf Nissen unterstellt und durfte kaum anspruchsvolle Arbeiten verrichten. Kurz nach der Anstellung erschien sein Artikel über den Selbstversuch in der Klinischen Wochenschrift.[28] Zunächst hatte diese Veröffentlichung, aus der eine Berliner Tageszeitung parallel zum Erscheinen eine Sensationsmeldung gemacht hatte, lediglich unerwünschte Konsequenzen für Forßmann. Vor allem sah er sich durch Ernst Unger und Fritz Bleichröder Plagiatsvorwürfen ausgesetzt. Wenige Jahre vor Forßmann untersuchten diese die Applikation von Wirkstoffen durch einen Katheter in herznahe Gefäße. Dabei legte Unger einen Katheter an Bleichröder an, und bei einem Versuch, bei dem Bleichröder über Brustschmerzen klagte, hatten sie wahrscheinlich auch das Herz katheterisiert, dies jedoch nicht dokumentiert.[22] In diesem Zusammenhang schrieb Unger einen Brief an Ferdinand Sauerbruch, den damaligen Vorgesetzten von Forßmann. Dieser Brief und der Umstand, dass Sauerbruch nichts von der Publikation wusste, führte schließlich zur Entlassung von Forßmann.[29] Unger schrieb noch zwei weitere Briefe, einen an Forßmann direkt und einen an Viktor Salle, den damaligen Hauptschriftleiter der Klinischen Wochenschrift, und forderte eine umgehende Richtigstellung. In enger Absprache mit Salle veröffentlichte Werner Forßmann daraufhin einen kurzen Beitrag in der Fachzeitschrift mit dem Titel Nachtrag,[30] in dem er schrieb: Wie mir Prof. E. Unger mitteilte, haben Bleichröder, Unger und Löb denselben Versuch wie ich bereits im Jahr 1912 in einer Arbeit über „Intraartielle Therapie“ veröffentlicht. (…) Er (Unger) hat sogar bei Dr. Bleichröder, wie er aus der Länge des Katheters und einem stechenden Schmerz schloß, das rechte Herz erreicht. Die Veröffentlichung dieser letzten Tatsache haben die Verfasser damals unterlassen (…).[31] Auch in seiner Nobelpreisrede 1956 stellte Forßmann die Arbeiten von Unger, Bleichröder und Löb heraus.[21]

Forßmann verlor seine Stellung bei Sauerbruch aufgrund der Aufregung wieder. Er zitierte den damaligen Klinikchef Sauerbruch mit den Worten: „Mit solchen Kunststücken habilitiert man sich in einem Zirkus und nicht an einer anständigen deutschen Klinik.“[32] Nach diesem Rauswurf kehrte Forßmann zurück nach Eberswalde, wo seine ehemalige Stelle bereits wieder frei geworden war.[32]

Kontrastdarstellung des Herzens[Bearbeiten]

In Eberswalde assistierte Forßmann erneut Schneider bei dessen Operationen und übernahm vor allem die gynäkologischen Operationen, wobei er auch den Leiter einer privaten Frauenklinik in Frankfurt an der Oder vertreten musste, als dieser einen Unfall hatte. Obwohl er noch vergleichsweise wenig Erfahrung in diesem Bereich hatte, schickte ihn Schneider als Vertretung nach Frankfurt, statt selbst zu gehen. Forßmann übernahm die Vertretung und führte unter anderem kleinere Bauchoperationen durch, operierte jedoch auch ein Uteruskarzinom und nahm einen komplexeren Kaiserschnitt vor.[33]

Willi Felix (um 1960)

Nach einiger Zeit begann Forßmann, auf der Suche nach einem neuen physiologischen Arbeitsgebiet, sich mit der Kontrastdarstellung des Herzens zu beschäftigen. Die Darstellung von Magen und Darmkanal hatte sich bereits weit entwickelt, und Forßmann nahm an, dass diese Art der Darstellung des Herzens durch die Angiokardiographie deutlich verbessert werden könne. Zu diesem Zweck arbeitete er dank Willi Felix, den er in der Charité unter Sauerbruch kennengelernt hatte, im Städtischen Krankenhaus Neukölln erst mit Hauskaninchen und später mit Hunden, denen er über einen Herzkatheter über die Halsvene ein Kontrastmittel in das Herz spritzte und danach mehrere brauchbare Röntgenbilder machen konnte. Er konnte damit nachweisen, dass die Behandlung der Hunde mit dem Kontrastmittel möglich und für diese offenbar unschädlich war. Als nächsten Schritt führte er diese Behandlung erneut im Selbstversuch durch, indem er sich selbst ein Kontrastmittel mit einem Herzkatheter einspitzte, konnte mit der ihm verfügbaren Röntgentechnik jedoch keine brauchbaren Bilder machen.[34]

Gemeinsam mit Felix erarbeitete Forßmann eine Veröffentlichung für die Münchner Medizinische Wochenschrift[35] und meldete seine Arbeit als Vortrag bei der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie für den Jahreskongreß 1931 an, der auch angenommen wurde, wo er seine Ergebnisse in vier Minuten vorstellen durfte. In der Folge bot ihm Sauerbruch erneut eine Anstellung in seinem Institut an, die Forßmann auch annahm.[36] Er blieb, zuerst als unbezahlter Volontär, bis Anfang 1932 in der Charité und arbeitete parallel als Chirurg und Vertretungsarzt. Während dieser Zeit lernte Forßmann auch den späteren Nobelpreisträger Gerhard Domagk kennen, der für die Bayer-Werke das Sulfonamid Prontosil entwickelte und in der Charité frisches Tumormaterial für die chemische Verarbeitung sammelte. Zum Ende seiner Zeit in der Charité wurde Forßmann in die dortige Poliklinik zu Otto Stahl versetzt, der bereits früh Mitglied der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) wurde und mit seinem Eifer für die nationalsozialistische Bewegung nach Angaben Forßmanns einen großen Einfluss auf die Studenten und Mitarbeiter hatte und diese für die Bewegung begeisterte.[37]

Karriere als Urologe während der Zeit des Nationalsozialismus[Bearbeiten]

Nachdem Forßmann die Charité verlassen hatte, arbeitete er auf Anraten von Sauerbruch vom 31. Juli 1932 an als Assistenzarzt am Städtischen Krankenhaus in Mainz in der Chirurgie unter Willi Jehn.[38] Hier traf er seine spätere Ehefrau Elisabeth Maria Margareta Klara Engel,[39] die er am 7. Dezember 1933 heiratete.[6] Ende 1932 wurde das Krankenhaus nach einem Streit zwischen dem Leiter der Inneren Medizin mit einem in der NSDAP und der SA aktiven Assistenzarzt unter nationalsozialistische Leitung gestellt.[40] Da Paaren die Arbeit an demselbem Krankenhaus verboten war, verließ Forßmann Mainz und suchte nach einer neuen Anstellung in Berlin.[1] Dort baute Karl Heusch, der vorher ebenfalls bei Sauerbruch gearbeitet hatte, die erste urologische Fachabteilung an einem Krankenhaus auf und bot Forßmann eine Anstellung als Oberarzt der Urologischen Abteilung am Rudolf-Virchow-Krankenhaus an. Über Heusch kam Forßmann in Kontakt mit dessen Lehrer Otto Ringleb, der die Urologie trotz des Widerstands durch Sauerbruch an der Charité wesentlich vorantrieb.[41] Ringleb war seit 1924 außerordentlicher und wurde 1937 ordentlicher Professor an der Friedrich-Wilhelms-Universität und Inhaber des ersten deutschen Lehrstuhls für Urologie. An der Berliner Charité leitete er die Urologische Abteilung. Zur Zeit des Nationalsozialismus war er Mitglied der SS und stieg dort 1944 bis zum SS-Oberführer auf.[42]

Heusch und Ringleb bauten in Berlin die Berliner Urologische Gesellschaft sowie die Deutsche Urologische Gesellschaft wieder auf, die ebenso wie viele andere medizinische Fachgesellschaften nach dem Ausschluss jüdischer Ärzte kollabiert waren. Den ersten Fachkongress hielt die Deutsche Urologische Gesellschaft 1936, Forßmann hielt dort einen Vortag zum Status der Urologie und der erfolgreichen Anwendung der Elektroresektion bei der Behandlung der Prostatahyperplasie.[43][41] Im gleichen Jahr bewarb er sich erfolgreich auf eine Stelle als Oberarzt bei Albert Fromme am Städtischen Krankenhaus in Dresden-Friedrichstadt, dem damals größten Zentrum für Chirurgie in Deutschland, und blieb dort bis 1937.[41][1] In diesem Krankenhaus wurden eugenische Sterilisationen durchgeführt, für die Forßmann zwar nicht direkt zuständig war, die er jedoch genehmigen musste.[27] Nach eigener Darstellung konnte sich Forßmann vor Sterilisationen während seiner Dresdner Zeit erfolgreich „drücken“, da diese nur von Fachärzten der Chirurgie vorgenommen werden durften und er nur Facharzt für Urologie war.[44]

Nach 1937 arbeitete er am mittlerweile als Robert-Koch-Krankenhaus bekannten Krankenhaus Moabit, ebenfalls als Oberarzt für Chirurgie.[41][1] Als Oberarzt und stellvertretender Leiter der Chirurgie am Universitätsklinikum wurde Forßmann von Kurt Strauß, dem Leiter der Chirurgie und SS-Führer, mit Karl Gebhardt, dem Leibarzt von Heinrich Himmler, bekanntgemacht. Gebhardt sagte Forßmann Unterstützung für dessen Arbeit zu, die dieser jedoch ablehnte. Ein Jahr später bekam Forßmann nach eigener Darstellung massiven Ärger mit Strauß, da er entgegen einem Verbot nach den Novemberpogromen von 1938 Juden in das Krankenhaus aufnahm und gemeinsam mit Deutschen behandelte.[45][8]

Als Chirurg und Sanitätsoffizier im Zweiten Weltkrieg[Bearbeiten]

Bereits 1932 wurde Forßmann Mitglied der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) sowie später auch Mitglied der Sturmabteilung (SA) und des NS-Ärztebundes. Die Gründe für seinen Beitritt zur NSDAP sind unklar. Forßmann selbst gab an, dass die treibende Kraft die Suche nach einer Vatergestalt gewesen sein könnte. Zugleich versprach die Ideologie allerdings auch ein ökonomisch gestärktes Deutschland und bessere Karrierechancen für ihn.[8] Dem Rat seines Schwiegervaters folgend meldete sich Forßmann 1939 zur Wehrmacht, um einem möglichen Druck durch die SS zu entgehen. Er nahme an mehreren Übungen teil und wurde im Zweiten Weltkrieg als Sanitätsoffizier für Chirurgie eingesetzt.

Forßmann wurde gemeinsam mit zahlreichen weiteren Reserve-Sanitätsoffizieren zum 11. August 1939 zum Einsatz im Standortlazarett Stettin zu einer letzten Übung eingezogen und von dort kurz vor dem Kriegsbeginn mit dem deutschen Überfall auf Polen am 1. September 1939 nach Königsberg gebracht. Von dort wurden die Sanitätsoffiziere über Ostpreußen verteilt und Forßmann übernahm das Auffanglazerett in Johannisburg (heute Pisz), in das vor allem zahlreiche Verletzte aus der Schlacht um Lomscha (heute Łomża) eingeliefert wurden.[46] Nach dem Polenfeldzug wurde er in das Reservelazarett nach Bromberg (heute Bydgoszcz) verlagert, bevor er in die neu gegründete Sanitätsersatzabteilung VI in Riesenburg (heute Prabuty) und später als Ausbilder in das Dorf Kremerbruch in Hinterpommern (heute Kramarzyny) versetzt wurde.[47]

Vor dem deutschen Überfall auf Norwegen und Dänemark am 9. April 1940 (bekannt als „Unternehmen Weserübung“) wurde Forßmann nahe Danzig in Bereitschaft versetzt und Ende April als Sanitätsoffizier nach Oslo und von dort nach Åndalsnes zur Sanitätsdivision 1/163 der 163. Infanterie-Division befohlen. In Norwegen wurde er unter anderem in Dovre, Ålesund und später in den Raum Oslo und Mosjøen zur Kranken- und Verletztenversorgung eingesetzt.[48] Nach seiner Rückkehr ging Forßmann für einige Monate zurück an die Chirurgie in Moabit, die mittlerweile von Erwin Gohrbandt geleitet wurde.[49]

Im Deutsch-Sowjetischen Krieg wurde Forßmann 1942 nach Russland verlegt und war hier unter anderem als Feldarzt und Offizier der 123. Infanterie-Division an der Kesselschlacht von Demjansk beteiligt, wo er einen Hauptverbandplatz befehligte.[50] Im Oktober 1942 konnte er zurück nach Berlin und wurde erneut im Robert-Koch-Krankenhaus eingesetzt, von wo er im April 1943 als Klinkleiter an das im Städtische Krankenhaus in Potsdam ging. Hier musste er am 1. Mai 1943 den Stabschef der SA Viktor Lutze und dessen Familie behandeln, die nach einem schweren Autoanfall eingeliefert wurden; Lutze und seine Tochter starben an ihren Verletzungen.[51] Nach der Beendigung seiner Tätigkeit wurde er für einige Wochen an das Reservelazarett Brandenburg verlegt, das in der Heil- und Pflegeanstalt Brandenburg-Görden untergebracht war. Als Sanitätsoffizier wurde Forßmann hier auch zur Beobachtung und Überwachung von Hinrichtungen im Zuchthaus Brandenburg-Görden befohlen, bei denen ihm als Arzt die Aufgabe der Feststellung des Todeszeitpunkts zukam.[52]

Die letzten Kriegsjahre wurde Froßmann als Sanitätsoffizier und Chirurg in das Lazarett in der Heil- und Pflegeanstalt Neuruppin verlegt, das er im Rahmen der Aktion Brandt von einem Leichtkrankenlazarett in die zentrale Abteilung des Wehrkreises für Schwerstverletzte umwandelte. Hier arbeitete er bis zur Auflösung des Lazaretts kurz nach der weitgehenden Zerstörung der Stadt und vor der Übernahme durch die russische Armee 1944. Kurz vor dem Ende des Krieges floh Forßmann aus Neuruppin nach Wittenberge mit Hilfe eines selbst erstellten Marschbefehls und wurde nach seiner Überquerung der Elbe von amerikanischen Soldaten gefangen genommen.[53] Er blieb als amerikanischer Kriegsgefangener bis zum Oktober 1945 in Gefangenschaft, bevor er zu seiner Familie zurück kehrte, die mittlerweile in Wies im Schwarzwald lebte.[1]

Nachkriegszeit und späte Ehrung[Bearbeiten]

Die Zeit der Entnazifizierung, in der er als NSDAP-Mitglied für mehrere Jahre Berufsverbot hatte, überbrückte er in Wies in der Praxis seiner Frau, bei der er als Landchirurg aushilf. 1948 wurde er von der französischen Besatzungsmacht für seine Aktivitäten bei der NSDAP entlastet.[8] 1950 nahm er eine Tätigkeit als Urologe an den Diakonie-Anstalten in Bad Kreuznach auf.[8]

Werner Forßmann (rechts) und Franz Meyers (Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, links) beim Bundespräsidenten Theodor Heuss, 1959

Nachdem 1954 seine Verdienste für die therapeutische Herzchirurgie mit der Verleihung der Leibniz-Medaille der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin erstmals gewürdigt worden waren, wurde er Ehrengast an der Universität Córdoba, Argentinien. 1956 erhielt er den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin. Er sowie der französischstämmige André Frédéric Cournand und der Amerikaner Dickinson Woodruff Richards wurden für ihre Entdeckungen zur Herzkatheterisierung und zu den pathologischen Veränderungen im Kreislaufsystem ausgezeichnet.[1]

Im selben Jahr wurde Forßmann Honorarprofessor für Chirurgie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, 1958 ging er als Chefarzt der Chirurgie an das Evangelische Krankenhaus Düsseldorf, wo er bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1969 tätig war. Er wurde zusätzlich Honorarprofessor der Universitäten Córdoba (1961) und Düsseldorf (1964) und 1962 Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie, zudem war er Mitglied des American College of Chest Physicians und Ehrenmitglied der Schwedischen Gesellschaft für Kardiologie und der Deutschen Gesellschaft für Urologie.[1] 1967 wurde er Ehrenmitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften von Indien.[54]

Späte Jahre[Bearbeiten]

Vor allem nach der Verleihung des Nobelpreises äußerte sich Forßmann öffentlich zu verschiedenen Themen und stellte seine Positionen unter anderem zur Euthanasie, zur Todesstrafe und Sterbehilfe sowie zur Organtransplantation dar. Am 3. Januar 1968 druckte die Frankfurter Allgemeine Zeitung eine energische Stellungnahme Forßmanns gegen die Transplantation unpaarer Organe ab. Vor allem Herz und Leber sollten seiner Ansicht nach nicht für Transplantationen in Frage kommen. Öffentliche Unterstützung aus Fachkreisen bekam er in dieser Frage nur von Prof. Werner Wachsmuth aus Würzburg. In den Jahren 1957 bis 1978 war er regelmäßiger Gast der Tagung der Nobelpreisträger in Lindau und nahm an dieser insgesamt 16mal teil.[55] Dort hielt vor allem Vorträge zu ethischen Fragen. Seine Positionen waren vor allem bedingt durch seine persönliche Vergangenheit als Arzt während der Zeit des Nationalsozialismus. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Forßmann Pazifist und beteiligte sich an den vor allem in den 1960er und 1970er Jahren vor allem aufgrund der Aktivitäten von Terrororganisationen wie der Rote Armee Fraktion (RAF) aufkommenden Diskussionen um die mögliche Wiedereinführung der Todesstrafe in Deutschland, wobei er diese massiv ablehnte.

Seinen Ruhestand verbrachte Werner Forßmann in Wies-Wambach. Gemeinsam mit seiner Frau hatte er sechs Kinder: Klaus (* 1934), Knut (* 1936), Jörg (* 1938), Wolf (* 1939), Bernd (* 1940) und Renate (* 1943); mit Ausnahme von Renate wurden alle Kinder in Berlin geboren, Renate kam in Schopfheim zur Welt.[6] Sein Sohn Bernd Forssmann (* 1940) ist Physiker und einer der Entwickler der extrakorporalen Stoßwellenlithotripsie bei Dornier System. Ein weiterer Sohn ist der Anatom Wolf-Georg Forssmann (Professor in Heidelberg). Seine Tochter lebt als Renate Forssmann-Falck in Richmond, Vereinigte Staaten, und ist Psychiaterin. Werner Forßmann starb am 1. Juni 1979 an den Folgen eines Myokardinfarkts im Städtischen Krankenhaus in Schopfheim.[8]

Bedeutung für die medizinische Forschung[Bearbeiten]

Johann Friedrich Dieffenbach führte berets 1834 die erste Linksherzkatheterisierung beim Menschen durch; Lithographie von Joseph Kriehuber, 1840

Die erste Katheterisierung des (linken) Herzens wurde bereits 1831 von Johann Friedrich Dieffenbach durchgeführt.[56] Dieser versuchte bei einem sterbenden Cholerakranken die Herztätigkeit durch mechanische Reizung der Herzinnenwand zu stimulieren und veröffentlichte das Experiment 1834, 1848/49 wurde es von Rudolf Virchow in seiner Vorlesung besprochen.[57] Werner Forßmann gab an, erst 1971 von diesem Versuch erfahren zu haben; ob Bleichröder diese Arbeit Dieffenbachs kannte, ist unbekannt.[30]

Obwohl die Katheterisierung des rechten Herzens und der Selbstversuch von Werner Forßmann zur Zeit seiner Durchführung wenig beachtet wurde und für Forßmann einen deutlichen Verlust seiner Reputation als Kardiologe bedeutete, war dieser Versuch jedoch sein wichtigster Beitrag zur medizinischen Forschung. Forßmann hatte als erster Mensch dokumentiert, wie er einen langen und biegsamen Katheter zum Herzen geführt und diesen Versuch unbeschadet überstanden hatte. Sein Selbstversuch und die Dokumentation bildete die Basis für zahlreiche Entwicklungen der Herzkatheteruntersuchung sowie der darauf aufbauenden Lungenkatheteruntersuchung. Noch 1930 veröffentlichte der Mediziner Hans Baumann einen Artikel Über die Verwertbarkeit der verschiedenen Methoden zur Minutenvolumenbestimmung, bei der er zur Minutenvolumenbestimmung die Punktierung des Herzens anwendete.[58] Der Kardiologe Arrigo Montanari aus Florenz, der um 1928 Versuche zur Katheterisierung des Herzes an Tieren und Leichen durchführte, bestätigte 1930 das Verdienst Forßmanns. Er sei der erste Mediziner gewesen, der die Herzkatheterisierung am lebenden Menschen durchgeführt und beschrieben habe. Montanari meinte, dass die von Forßmann gewählte radiologische Dokumentation bei der Durchführung dieser Technik sinnvoll und notwendig sei.[59] Weniger bekannt blieben die nur wenige Monate nach seinem Selbstversuch publizierten Ergebnisse des in Prag praktizierenden tschechischen Mediziners Otto Klein, der nach der von Forßmann publizierten Methode über Herzkatheter den Herz-Blutdruck und die Sauerstoffkonzentration im Herzblut bei Lungenpatienten bestimmte.[60][61][21] Weitere Anwendungen der Rechtsherzkatheterisierung wurden in den Folgejahren aus Spanien, Kuba und Argentinien berichtet.[8]

Moderner Rechtsherzkatheter

Vor allem die Arbeiten der beiden gemeinsam mit Forßmann ausgezeichneten Nobelpreisträger André Frédéric Cournand und Dickinson Woodruff Richards zur Messung des Herzminutenvolumens mit Hilfe des Rechtsherzkatheters basierten auf den bis dahin fast vergessenen Versuchen Forßmanns, auf die sie bei Recherchen zu ihren Forschungen am Bellevue Hospital in New York gestoßen sind. Cournand und Richards beschäftigten sich mit verschiedenen Herz- und Kreislaufbeschwerden und wandten die Rechtsherzkatheterisierung für die Untersuchung verschiedener Erkrankungen an. Dabei nutzen sie die Methode beispielsweise bei der Untersuchung von traumatischem Schock, der Wirkung von Herzmedikamenten und Herzkrankheiten, deren Behandlung und deren Diagnose. Sie optimierten die Katheterisierung und erforschten ihre Anwendungsmöglichkeiten zuerst in Tierversuchen an Hunden und Schimpansen sowie später auch am Menschen. Ende der 1930er Jahren waren sie in der Lage, komplizierte und bis dahin unbekannte Herzfehler festzustellen und die Behandlung zu ermöglichen.[62][63]

Um 1940 wurde die Methode in die klinische Praxis eingeführt. Sie breitete sich sehr rasch weltweit als klinische Routinemethode aus. Gemeinsam mit der bildgebenden Angiokardiographie ermöglichte die Katheteruntersuchung die umfassende Diagnostik des Herzens und darauf aufbauend die moderne Kardiologie.[3]

Cournand zeigte 1949 die Untersuchungsmöglichkeit der Rechtsherzkathetisierung zum Erkennen angeborener Herzfehler auf. Später war er der erste Arzt, dem eine Lungenkatheterisierung mit einem Katheter gelang, den er durch das rechte Herz und die Lungenarterie in die Lunge schob.[63] Spätere Entwicklungen der Herzkatheter führten in den 1970er Jahren zum Ballonkatheter und der dadurch möglichen Ballondilatation zur Aufdehnung krankhaft verengter Blutgefäße. Der Kardiologe Andreas Roland Grüntzig führte sie 1977 erstmals erfolgreich durch.

Ehrungen[Bearbeiten]

Verleihungsurkunde des Nobelpreises
50. Jahrestag der Nobelpreis-Verleihung an Werner Forßmann, Sonderbriefmarke von 2006

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Wissenschaftliche Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Biografische Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Selbstversuch. Erinnerungen eines Chirurgen. Droste Verlag, Düsseldorf 1972; ISBN 3-7700-0313-6.
  • Autobiografie von Werner Forßmann auf den Seiten der Nobelstiftung zur Preisverleihung 1956 (englisch). Abgerufen auf nobelprize.org am 16. Februar 2014; erschienen in: Nobel Lectures, Physiology or Medicine 1942-1962, Elsevier Publishing Company, Amsterdam 1964.

Literatur[Bearbeiten]

  • Diana Berry: Pioneers in cardiology. Werner Forssmann – sowing the seeds for selective cardiac catheterization procedures in the twentieth century. European Heart Journal 30 (11), 2009; S. 1296–1297. (Volltext)
  • Renate Forssmann-Falck: Werner Forssmann: A Pioneer of Cardiology. The American Journal of Cardiology 79, 1. März 1997. (Volltext)
  • H.W. Heiss: Werner Forssmann: A German Problem with the Nobel Prize. Clinical Cardiology 15 (7), 1992; S. 547–549. (Volltext)
  • Gustavo Martínez Mier, Luis Horacio Toledo-Pereyra: Werner Theodor Otto Forssmann: Cirujano, Cateterista y Premio Nobel Cirujano General 22 (3), 2000; S. 257–263. (Volltext)
  • Forßmann, Werner Theodor Otto In: Bernhard Kupfer: Lexikon der Nobelpreisträger. Patmos-Verlag, Düsseldorf 2001; S. 133. ISBN 3-491-72451-1.
  • Ingrid Graubner: Der Weg zum Herzen (PDF; 129 kB) Artikel in Humboldt, der Universitätszeitung der Humboldt-Universität, Ausgabe 9 – 2003/2004, Jahrgang 48 – 29. Juli 2004, S. 11.
  • Forßmann: Sonde im Herzen. Der Spiegel 44/1956; Html-Text und vollständiges PDF.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Werner Forßmann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i Autobiografie von Werner Forßmann auf den Seiten der Nobelstiftung zur Preisverleihung 1956 (englisch). Abgerufen auf nobelprize.org am 16. Februar 2014; erschienen in: Nobel Lectures, Physiology or Medicine 1942-1962, Elsevier Publishing Company, Amsterdam 1964.
  2. Werner Forßmann: Selbstversuch. Erinnerungen eines Chirurgen. Droste Verlag, Düsseldorf 1972; S. 11.
  3. a b c d Forßmann, Werner Theodor Otto In: Bernhard Kupfer: Lexikon der Nobelpreisträger. Patmos-Verlag, Düsseldorf 2001; S. 221. ISBN 3-491-72451-1.
  4. Werner Forßmann: Selbstversuch. Erinnerungen eines Chirurgen. Droste Verlag, Düsseldorf 1972; S. 16.
  5. Werner Forßmann: Selbstversuch. Erinnerungen eines Chirurgen. Droste Verlag, Düsseldorf 1972; S. 12–13.
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