Werner Körte

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Werner Körte. Foto von 1901.

Friedrich Emil Werner Körte (* 21. Oktober 1853 in Berlin; † 3. Dezember 1937 in Berlin) war ein deutscher Chirurg.

Leben[Bearbeiten]

Körte war der Sohn des Geheimen Sanitätsrates Friedrich Körte (1818–1914). Zu seinen Geschwistern zählten der Archäologe Gustav Körte, der Architekt Friedrich Körte, der Königsberger Oberbürgermeister Siegfried Körte und der Altphilologe Alfred Körte.

Nach bestandenem Kriegsabitur während des Deutsch-Französischen Krieges im September 1870 meldete er sich als freiwilliger Krankenpfleger in einem Typhuslazarett bei Metz. Anschließend studierte er von 1871 bis 1874 Medizin an der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin, der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und der Kaiser-Wilhelms-Universität Straßburg. Er war Mitglied des Corps Teutonia Bonn.[1] 1875 promovierte er in Straßburg zum Dr. med.. Im Bethanien-Krankenhaus wurde er von 1877 bis 1879 durch Robert Friedrich Wilms zum Chirurgen ausgebildet. Während einer Erkrankung Wilms führte er das Krankenhaus kommissarisch bis zum April 1881. Vor der Ernennung zum Direktor vom Krankenhaus Am Urban wirkte er als praktischer Arzt. Am 1. Mai 1882 heiratete Körte Luise Auguste Delbrück († 1941), eine Tochter von Adelbert Delbrück. 1924 wurde er pensioniert.

Ehrenamtlich war er von 1899 bis 1929 Schriftführer der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie. Er wurde ihr Präsident und Ehrenvorsitzender. Von 1914 bis 1929 war er Vorsitzender der Berliner Chirurgischen Gesellschaft.

Schriften[Bearbeiten]

  • Die Chirurgie der Leber und der Gallenwege, 1892
  • Beiträge zur Chirurgie der Gallenwege, 1905
  • Kapitel zum Peritoneum im Handbuch der Praktischen Chirurgie
  • Abschnitt über Mastdarm in Die Deutsche Klinik am Eingange des zwanzigsten Jahrhunderts.

Ehrungen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kösener Corpslisten 1930, 17, 279
  2. http://www.luise-berlin.de/bms/bmstxt00/0006gesi.htm
  3. Ehrungen der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (dgch.de); abgerufen am 9. Juni 2013

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]