Werner Lauterborn

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Werner Lauterborn (* 25. Mai 1942 in Königsberg) ist ein deutscher Physiker.

Leben[Bearbeiten]

Er studierte in Göttingen und diplomierte 1966. Seine Dissertation in Göttingen ging 1968 Über das Verhalten von Gasblasen in Flüssigkeiten. 1974 legte er in Göttingen seine Habilitationsschrift Kavitation durch Laserlicht vor. 1978 bekam er seine Professur am Dritten Physikalischen Institut in Göttingen[1]. Von 1994 bis 2007 war er Direktor des Instituts. Seine Schwerpunkte dort waren Nichtlineare Dynamik, Kavitation und Sonolumineszenz.

Bei der umstrittenen Veröffentlichung der Bläschenfusion 2001 beurteilte er das Experiment als interessant[2], das Ergebnis selbst aber kritisch[3].

Werke[Bearbeiten]

  • Über das Verhalten von Gasblasen in Flüssigkeiten. Dissertation, Göttingen 1968
  • Kavitation durch Laserlicht. Habilitationsschrift, Göttingen 1974, auch in: Acustica. Band 31, 1974, Nr. 2, S. 51–78
  • Optische Kavitation : eine neue Methode zur Untersuchung der Dynamik von Kavitationsblasen. Bonn : Dokumentationszentrum der Bundeswehr (DOKZENTBw) 1975
  • Cavitation and inhomogeneities in underwater acoustics. Springer, Berlin [u. a.] 1980, ISBN 3-540-09939-5
  • mit Thomas Kurz und Martin Wiesenfeldt: Kohärente Optik. Springer, Berlin [u. a.] 1993, ISBN 3-540-56769-0; englisch als Coherent Optics. Springer, Berlin [u.a.] 1995, ISBN 3-540-58372-6; 2. englische Auflage: ebendort 2003, ISBN 3-540-43933-1

Auszeichnung[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Physik in unserer Zeit Volume 17 Issue 6, Pages 177 - 187
  2. Josef Zens: Berliner Zeitung Kernfusion im Wasserglas 6. März 2002
  3. Till Mundzeck: pro-physik Bericht über Kernfusion auf dem Labortisch löst heftige Debatte aus 7. März 2002
  4. Deutsche Physikalische Gesellschaft: Preisträger
  5. http://www.dega-akustik.de/publikationen/sprachrohr/sprachrohr61.pdf