Werner Lutz

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Werner Lutz (* 25. Oktober 1930 in Wolfhalden) ist ein Schweizer Dichter, Maler und Grafiker.

Inhaltsverzeichnis

Leben und Wirken [Bearbeiten]

Werner Lutz wurde 1930 im appenzellischen Wolfhalden geboren. Er lebt und arbeitet heute in Basel.

Von Rainer Brambach wurden ihm die Texte von Georg Trakl, Franz Werfel und Georg Heym nahegebracht. Auch Werke von Silja Walter beeindruckten ihn. Schon als 25-jähriger fand er – trotz eigenen Widerstandes – mit seinen Gedichten Aufnahme in die Junge Lyrik-Anthologie des Hanser Verlags, wo auch Hans Magnus Enzensberger und Günter Grass vertreten waren. Später veröffentlichten der Suhrkamp Verlag und der Ammann Verlag Gedichte von Lutz. Eine Werkausgabe ist im Frauenfelder Waldgut Verlag erschienen.[1]

Zu Werner Lutz' 80. Geburtstag erschien ein Band mit 30 seiner Gedichte samt je einem Beitrag verschiedener Autoren. Unter diesen sind Kurt Aebli, Bettina Balaka, Michael Braun, Beat Brechbühl, Rolf-Bernhard Essig, Urs Faes, Christian Haller, Anton G. Leitner, Klaus Merz, Michel Mettler, Andreas Neeser, Walle Sayer und Eva Christina Zeller.[2]

An den 33. Solothurner Literaturtagen 2011 gestaltete er eine Lesung gemeinsam mit dem am Klavier improvisierenden Rudolf Lutz.[3]

Auszeichnungen [Bearbeiten]

Werke [Bearbeiten]

  • Ich brauche dieses Leben. Gedichte. Suhrkamp, Zürich/Frankfurt am Main 1979.
  • Flusstage. Gedichte. Ammann, Zürich 1992.
  • Werkausgabe: Waldgut, Frauenfeld 2002–2009
    • Schattenhangschreiten. Gedichte. 2002
    • Farbengetuschel. Frühe Gedichte. 2004
    • Hügelzeiten. Erzählung. 2006[6]
    • Bleistiftgespinste. Aufzeichnungen. 2006
    • Kussnester. Gedichte. 2009

Ausstellungen [Bearbeiten]

  • 2008: Föhnstreifen festbinden. Galerie Franz Mäder, Basel. [7]
  • 2005: Galerie die Aussteller, Basel. [8]
  • 1994: Bilder und Zeichnungen aus verschiedenen Zeiten. Galerie Ringmauer, Murten.

Literatur [Bearbeiten]

  • Markus Bundi (Hrsg.): Von Ort zu Ort verschieden nachdenklich sein. Über ausgewählte Gedichte von Werner Lutz. Isele, Eggingen 2010, ISBN 978-3-86142-494-9. [9][10]

Weblinks [Bearbeiten]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Website des Waldgut-Verlags, abgerufen am 13. August 2011.
  2. Siehe Literatur.
  3. Programm-Website, abgerufen am 13. August 2011.
  4. Werner Lutz im Basler Literarischen Archiv der Öffentlichen Bibliothek der Universität Basel. Abgerufen am 27. August 2011.
  5. Basler Lyrikpreis geht an Werner Lutz. In: Basler Zeitung vom 8. Juni 2010, abgerufen am 13. August 2011.
  6. Beat Mazenauer: Bilder von bezaubernder Poesie: Eine Erzählung des Dichters Werner Lutz. Besprechung bei culturactif.ch, abgerufen am 13. August 2011.
  7. Werner Lutz in der Galerie Mäder, abgerufen am 13. August 2011.
  8. Der Künstler im Gespräch. Auf der Website der Galerie, abgerufen am 13. August 2011.
  9. Vorgestellt im Verlagsprogramm Herbst 2010, Seite 2. (PDF-Datei, 356 KB.) Abgerufen am 13. August 2011.
  10. Unterstützung von der Fondation Jan Michalski pour l’Écriture et la Littérature. Abgerufen am 13. August 2011.