Werner Pittschau

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Werner Pittschau um 1928 auf einer Fotografie von Alexander Binder

Werner Pittschau (* 24. März 1902 in Berlin; † 28. Oktober 1928 ebenda) war ein deutscher Schauspieler.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Der Sohn des Theaterschauspielers Ernst Pittschau (1859–1916) und der Theaterschauspielerin Hilda Pittschau-Hofer geb. Schützenhofer (1873–1961) ging nach der Schulausbildung an die Kadettenschule in Wien, um Offizier zu werden. Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wandte er sich zunächst einer kaufmännischen Ausbildung zu.

Pittschau debütierte dann aber nach einer kurzen Ausbildung zum Schauspieler 1919 am Deutschen Landestheater in Prag. Danach spielte er an tschechischen, deutschen und österreichischen Bühnen. Erika Glässner und Hans Junkermann brachten ihn 1925 zum Film. Seine vielversprechende Filmkarriere endete jäh durch einen tödlichen Autounfall im Oktober 1928.

Sein Stiefbruder Ernst Pittschau war ebenfalls ein bekannter Schauspieler.

Filmografie[Bearbeiten]

  • 1925: Die Anne-Liese von Dessau
  • 1925: Die eiserne Braut
  • 1925: Volk in Not
  • 1925: Hanseaten
  • 1926: Der Stolz der Kompagnie
  • 1926: Der krasse Fuchs
  • 1926: Die letzte Droschke von Berlin
  • 1926: Die Wiskottens
  • 1926: Die elf schillschen Offiziere
  • 1926: Wien, wie es weint und lacht
  • 1926: Der Balletterzherzog / Das K. und K. Ballettmädel
  • 1926: Ein Mordsmädel
  • 1926: Die versunkene Flotte
  • 1927: Erinnerungen einer Nonne
  • 1927: Dirnentragödie
  • 1927: Ehekonflikte
  • 1927: Im Schatten des elektrischen Stuhls
  • 1927: Die Geliebte des Gouverneurs
  • 1928: Tragödie im Zirkus Royal
  • 1928: Kaiserjäger
  • 1928: Die beiden Seehunde
  • 1928: Der erste Kuß
  • 1928: Die weiße Sonate / Das Geheimnis der Villa Saxenburg
  • 1929: Roman einer Klosterschülerin (Mária növér)
  • 1929: Straßenbekanntschaften
  • 1929: Erzherzog Johann / Herzog Hansl

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]