Werner Schineller

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Werner Schineller (2010)

Werner Schineller (* 20. Juni 1948) ist ein deutscher Politiker (CDU).

Leben[Bearbeiten]

Schineller studierte Jura und wurde 1975 Dezernent für Jugend, Soziales und Sport bei der Kreisverwaltung des Landkreises Pirmasens. 1976 wurde er persönlicher Referent des Regierungspräsidenten von Rheinhessen-Pfalz Hans Keller und 1980 des rheinland-pfälzischen Sozialministers Georg Gölter. Bereits im Jahr darauf wählte ihn der Speyerer Stadtrat zum hauptamtlichen Bürgermeister.

1994 wurde Schineller in einer der ersten Direktwahlen auf Bürgermeisterebene in Rheinland-Pfalz mit 52 Prozent zum Oberbürgermeister von Speyer gewählt.[1] 1995 trat er sein Amt an und wurde 2002 mit 59,8 Prozent wiedergewählt.[2] Seine Amtszeit endete am 31. Dezember 2010. Bei der fälligen Neuwahl trat er nicht mehr an.[3]

Schineller engagierte sich als Vorsitzender des Historischen Vereins der Pfalz, des Städtetags Rheinland-Pfalz und der Planungsgemeinschaft Rheinpfalz.

Der Verband Region Rhein-Neckar zeichnete Schineller 2011 mit der Hermann-Heimerich-Plakette aus.[4] Von Ministerpräsident Kurt Beck erhielt er 2012 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Speyerer Tagespost 11. Dezember 2002
  2. Speyerer Tagespost 16. April 2002
  3. Schwetzinger Zeitung 26. August 2009
  4. Mannheimer Morgen 9. Dezember 2011

Weblinks[Bearbeiten]