Werner Seibold

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Werner Seibold (* 24. Januar 1948 in Tegernsee; † 29. November 2012) war ein Sportschütze, der für die Bundesrepublik Deutschland zweimal an Olympischen Spielen teilnahm und dabei eine Bronzemedaille gewann.

Werner Seibold besuchte die Volksschule von 1954 bis 1962 und anschließend bis 1965 die Berufsschule während seiner Ausbildung zum Koch, als der er dann tätiog war. Obwohl er als Mitglied der Schützengesellschaft Bad Wiessee bei Deutschen Meisterschaften noch keine Medaille gewonnen hatte, setzte er sich 1976 bei den Ausscheidungswettkämpfen für die Olympiamannschaft zusammen mit dem Luftgewehr-Weltmeister Gottfried Kustermann durch und schaltete damit Bernd Klingner, den Olympiasieger von 1968 aus. Bei den Olympische Spielen 1976 in Montreal erzielte Seibold im Dreistellungskampf mit dem Kleinkalibergewehr 1160 Ringe und gewann die Bronzemedaille hinter den beiden US-Amerikanern Lanny Bassham und Margaret Murdock.

In den folgenden Jahren gehörte er beständig zur Deutschen Nationalmannschaft. 1978 gewann er mit der Mannschaft die Weltmeisterschaft mit dem Luftgewehr. 1979 und 1981 war Seibold jeweils Vizeeuropameister im Liegend-Wettkampf mit dem Kleinkalibergewehr. Mit dem Großkalibergewehr gelang ihm auch der Gewinn eines Europameisterstitels in der Kniend-Position. Bei seinem zweiten Olympiastart 1984 in Los Angeles erreichte Seibold aber nur den 25. Platz mit dem Kleinkalibergewehr in der Liegend-Position.

Literatur[Bearbeiten]

  • Nationales Olympisches Komitee für Deutschland: Die Olympiamannschaft der Bundesrepublik Deutschland. Frankfurt am Main 1976
  • Nationales Olympisches Komitee für Deutschland: Los Angeles 1984. Die Olympiamannschaft der Bundesrepublik Deutschland. Frankfurt am Main 1984

Weblinks[Bearbeiten]