Werner Tübke

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Werner Klemke und Werner Tübke (rechts), 1980

Werner Tübke (* 30. Juli 1929 in Schönebeck (Elbe); † 27. Mai 2004 in Leipzig) war ein deutscher Maler und Graphiker. Er war einer der bedeutendsten Maler der DDR und gehörte mit Bernhard Heisig, Wolfgang Mattheuer und Heinz Zander zur sogenannten Leipziger Schule. Tübke wurde vor allem durch das Bauernkriegspanorama in Bad Frankenhausen über die Bauernkriege im 16. Jahrhundert populär.

Leben[Bearbeiten]

Werner Tübke war der Sohn einer Kaufmannsfamilie, er besuchte die Volksschule in Schönebeck und ab 1939 das örtliche Realgymnasium. Bereits ab 1940 erhielt er privaten Zeichenunterricht in Magdeburg. Den Zweiten Weltkrieg erlebte er als Heranwachsender, das Kriegsende eher unspektakulär. Während des Einmarsches der Amerikaner im April 1945 „malte [er] im väterlichen Garten Pflanzenaquarelle sehr sorgfältig“.[1] Zu einer einschneidenden Erfahrung wurde dagegen seine mehrmonatige Inhaftierung von Dezember 1945 bis September 1946 durch die Sowjetische Besatzungsmacht. Tübke wurde zu Unrecht verdächtigt, einen Mordanschlag auf einen sowjetischen Soldaten verübt zu haben.[2]

Nach einer Malerlehre, dem Besuch der Handwerksmeisterschule in Magdeburg sowie der Nachholung des Abiturs 1946/47 studierte Werner Tübke von 1948 bis 1950 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) in Leipzig. Besonderen Einfluss übte dabei die Künstlerin Katharina Heise auf ihn aus, deren Schönebecker Kreis er angehörte. 1950 wechselte er zum Studium der Kunsterziehung an das Caspar-David-Friedrich-Institut der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, das er 1953 mit dem Staatsexamen abschloss. Nach einer Tätigkeit 1953/54 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentralhaus für Volkskunst in Leipzig war er von 1954 bis 1956 und 1957 bis 1963 als freischaffender Künstler tätig. Von 1956 bis 1957 arbeitete er zwischenzeitlich als wissenschaftlicher Oberassistent an der HGB Leipzig, bevor er aus kunstpolitischen Gründen entlassen wurde. 1958 konnte er als Sieger eines Wettbewerbes das Hotel Astoria in Leipzig mit seiner ersten größeren Arbeit, den Wandbildern Die fünf Kontinente gestalten. Die Zeit um 1960 war von wachsender Anerkennung für sein Werk bestimmt. Tübke begann in künstlerischen Leitungsgremien Leipzigs mitzuwirken und heiratete 1960 die Malerin Angelika Hennig. Anschließend bereiste er ein Jahr lang die Sowjetunion, u. a. den Kaukasus und die mittelasiatischen Republiken.

Nach seiner Rückkehr wurde er wieder als Oberassistent in Leipzig eingestellt und 1964 zum Dozenten berufen. In den folgenden Jahren verarbeitete er in mehreren Gemälden des Zyklus Lebenserinnerungen des Dr. jur. Schulze die Grauen der Nazi-Herrschaft, insbesondere deren ungenügende Aufarbeitung in der BRD. Sein sinnbildreicher, geradezu symbolistischer Stil mit vielen Rückbezügen auf die Renaissance-Malerei stieß auf heftige Kritik von offizieller Seite. Seine Entlassung im Jahre 1968 wurde nur durch den Protest seiner Studenten verhindert. Zwischen 1970 und 1973 gestaltete er das Wandbild Arbeiterklasse und Intelligenz am Rektoratsgebäude der Karl-Marx-Universität zu Leipzig. Während dieser Zeit reiste er zweimal nach Italien, studierte die Renaissance- und Barock-Malerei und errang mit seiner dortigen Einzelausstellung, der ersten außerhalb des Ostblocks, auch internationale Anerkennung (so z. B. Goldmedaille der Grafikbiennale von Florenz).

1972 wurde er zum Professor ernannt, von 1973 bis 1976 war er Rektor der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Während seiner Lehrtätigkeit wirkte er auf viele seiner Schüler prägend, z. B. Ulrich Hachulla, Arno Rink, Wolfgang Peuker, Erich Kissing, Dietrich Wenzel. In dieser Zeit gestaltete er unter anderem das Polyptychon Der Mensch – das Maß aller Dinge für den Palast der Republik. 1976 wurde er geschieden und heiratete ein drittes Mal. Tübke arbeitete wieder nun freiberuflich, bereiste viele Länder Europas, diesseits wie jenseits des Eisernen Vorhanges, wobei Italien immer wieder seine Aufmerksamkeit auf sich zog. 1976 begann er mit der Arbeit an seinem Magnum Opus: dem Frankenhausener Bauernkriegspanorama. Das gigantische Rundgemälde von 14 Metern Höhe und 120 Metern Umfang mit dem offiziellen Titel Frühbürgerliche Revolution in Deutschland wurde im Auftrag des DDR-Kulturministeriums in Erinnerung an den Deutschen Bauernkrieg geschaffen, in dessen revolutionärer Tradition man sich sah. Elf Jahre (mit Unterbrechungen) sollten Tübke und seine Assistenten für dessen Verwirklichung brauchen.

Dennoch reiste er weiterhin viel, nahm 1977 an der Documenta teil, wurde in West und Ost vielfach ausgezeichnet, begegnete u. a. Ernst Fuchs, Giorgio de Chirico, Rudolf Hausner und Martin Walser. Das Bauernkriegs-Opus wurde 1987 vollendet und 1989 schließlich eingeweiht. 1988 bereiste er zum ersten Mal die USA. Die unruhigen Wende-Jahre verarbeitete er in Bildern wie Herbst ’89 (1990) und Verwirrung (1991) und reflektierte seine eigene Vergangenheit 1993 in Der alte Narr ist tot. Während der 1990er Jahre gestaltete er nur noch zwei größere Werke: das Bühnenbild und die Kostüme zu Gian-Carlo del Monacos Inszenierung von Webers Freischütz in Bonn 1993 sowie den Flügelaltar von St. Salvatoris zu Clausthal-Zellerfeld im Oberharz, aufgrund der explizit religiösen Motivik vielfach als eines seiner intimsten Werke angesehen. 1997 erkrankte Tübke schwer. Seiner Genesung 1998 folgten einige weitere letzte Reisen, vor allem nach Italien. Nach abermaliger Erkrankung verstarb Werner Tübke am 27. Mai 2004 in Leipzig.

Tübke war seit 1976 in dritter Ehe mit der Rechtsanwältin Brigitte Tübke-Schellenberger verheiratet. Tübke hatte fünf Kinder, darunter die Malerin und Grafikerin Claudia Tübke (* 1954)[3] und den Fotografen Albrecht Tübke (* 1971).[4] Sein Lebenswerk stiftete Tübke testamentarisch dem Germanischen Nationalmuseum, ausgestellt werden diese in einer Dauerausstellung in seinem ehemaligen Domizil und Atelier, der Villa Tübke in der Leipziger Springerstraße 5.[5] Tübke wurde auf dem Leipziger Südfriedhof beigesetzt. Im Mai 2006 ist die Tübke Stiftung Leipzig ins Leben gerufen worden.

Stil[Bearbeiten]

Sein Stil entsprach nicht, wie manchmal angenommen, dem sozialistischen Realismus, sondern einem magischen Realismus mit surrealen Zügen. Als seine künstlerischen Vorbilder betrachtete er Lucas Cranach und Albrecht Dürer. Neben dem Bauernkriegspanorama ist das Gemälde „Tod in Venedig“ eines seiner bekanntesten Werke. Tübkes Malstil zeichnete sich aus durch seine manieristische Verzerrung und die oftmals altertümlich gekleideten Figuren.

Werke[Bearbeiten]

Tübke (links) erläutert 1982 im Albertinum die 1:10-Version des Bauernkriegspanoramas Mitgliedern des Politbüros

1976 wurde Werner Tübke vom Kulturministerium der DDR mit einem der größten Kunstprojekte des 20. Jahrhunderts beauftragt. Zu Ehren von Thomas Müntzer und in Erinnerung an die Schlacht bei Frankenhausen sollte unter seiner Leitung ein monumentales Panoramagemälde für eine Gedenkstätte auf dem Schlachtberg bei Bad Frankenhausen entstehen. Dort wurden Müntzers letzte Mitstreiter endgültig von einem Adels- und Landsknechtsheer niedergeschlagen, und dort sollte auch an das Vermächtnis der Aufständischen erinnert werden. Allerdings konnte er seine Vorstellungen gegen den Auftraggeber durchsetzen. Er schuf kein herkömmliches Schlachtengemälde, sondern einen historisch-philosophischen Bilderreigen für eine ganze Epoche.

Von 1976 an ließ sich Tübke von seiner Hochschultätigkeit beurlauben. Er studierte bis 1978 Renaissancegemälde, machte Skizzen sowie kleinere Bilder und fertigte 1979 eine 1:10-Modellfassung an, die ihm als Projektion für das Rundbild diente. Die Arbeiten von Tübke und seinen Helfern an dem Monumentalgemälde erstreckten sich über acht Jahre. Tübke stand täglich zehn Stunden auf den Gerüsten. 1987 war das Panoramagemälde mit mehr als 3000 Figuren fertig und der Maler erschöpft, ein Selbstporträt ist im Bild als Harlekin enthalten.

Der westdeutsche Kunsthistoriker Eduard Beaucamp interpretierte das 14 × 123 Meter große Rundbild mit dem Titel „Frühbürgerliche Revolution in Deutschland“ als „historische Parabel menschlicher Irrungen und Wirrungen“.[6] Das Werk transzendiere die historische Wirklichkeit des Bauernkrieges „in die Zeitlosigkeit der apokalyptischen Entstehung der Welt oder deren Untergang“. Über die Lebenserfahrungen des Künstlers hinaus werde das Werk so zum Spiegel einer von Utopien enttäuschten Übergangszeit.[7]

Aus Anlass seines 80. Geburtstages veranstaltete das Leipziger Museum der bildenden Künste 2009 eine Retrospektive mit etwa 90 Gemälden.[8][9] Die Ausstellung wurde anschließend im Kunstforum der Berliner Volksbank gezeigt.[10]

Werkstandorte[Bearbeiten]

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Grabstein Tübkes auf dem Leipziger Südfriedhof
  • Werner Tübke: Methodisches Handbuch. Mitteldeutscher Verlag, 1954
  • Werner Tübke: Reformation, Revolution. Panorama Frankenhausen. Monumentalbild. Verlag der Kunst, Dresden 1988, ISBN 3-364-00043-3,
  • Werner Tübke: Ich fange mit dem Himmel an. Aquarelle und Texte. Büchergilde Gutenberg, Frankfurt 1991, ISBN 3-7632-3974-X
  • Werner Tübke: Handzeichnungen und Aquarelle. Seemann Nachfolger Verlag, Leipzig 1992
  • Werner Tübke: Das malerische Werk, Verzeichnis der Gemälde 1976 bis 1999. Husum 1999, ISBN 90-5705-136-2
  • Werner Tübke: Aquarelle. Philo Verlagsgesellschaft, 2004, ISBN 3-364-00405-6
  • Werner Tübke: Meisterblätter. Prestel Verlag, München, 2004. ISBN 3-7913-3188-4
  • Werner Tübke: Skizzenbuch 1952. Plöttner Verlag, Leipzig, 2010. ISBN 978-3-938442-85-2

Werkverzeichnis[Bearbeiten]

Das Werkverzeichnis Tübkes umfasst (Stand: Juni 2007) mehrere tausend Zeichnungen, mehr als 500 Aquarelle und 353 Gemälde.

Werke in Kirchen und Museen[Bearbeiten]

Der 4,2 × 4 m große Flügelaltar von 1997 in der St.-Salvatoris-Kirche in Clausthal-Zellerfeld machte Tübke auch im Westen von Deutschland bekannter. Auf der Mitteltafel ist die Kreuzigung Christi zu sehen, links davon Maria mit dem Kind und rechts die Auferstehung Christi. Die unteren Tafeln zeigen in der Mitte die Grablegung eingerahmt von zwei Engeln, links ein kniender und aufschauender Engel im Licht und rechts der sich krümmende Todesengel des Letzten Gerichts. Die Flügeltüren des Altars werden in der Passions- und Adventszeit geschlossen, sodass der Betrachter dann auf das Paradiesgärtlein und eine Abendmahlsszene blickt.

In Würzburg werden im kirchlichen „Museum am Dom“ zwei Werke von Tübke ausgestellt: „Vorfassung mit Kogge“ von 1978 (u. a. mit einer Kreuzigungsszene) in Mischtechnik auf Holz sowie „Mahnung“ von 1966 in Tempera auf Leinwand.

Auszeichnungen und Ehrungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Eduard Beaucamp, Annika Michalski, Frank Zöllner (Hg.): Tübke Stiftung Leipzig. Bestandskatalog der Zeichnungen und Aquarelle Plöttner Verlag, Leipzig 2009, ISBN 978-3-938442-73-9
  • Annika Michalski, Frank Zöllner (Hg.): Tübke Stiftung Leipzig. Bestandskatalog der Gemälde Plöttner Verlag, Leipzig 2008, ISBN 978-3-938442-46-3
  • Eduard Beaucamp: Werner Tübke. Arbeiterklasse und Intelligenz. Eine zeitgenössische Erprobung der Geschichte. Fischer, Frankfurt am Main 1985, ISBN 978-3-596-23922-1
  • Eduard Beaucamp: Werner Tübke. In: Künstler. Kritisches Lexikon der Gegenwartskunst. München 1992
  • Harald Behrendt: Das Panoramabild in Bad Frankenhausen. „Frühbürgerliche Revolution“ von Werner Tübke. Seine Ideen-, Entstehungs-, Deutungs- und Vermittlungsgeschichte. Phil. Diss., Universität Kiel, 2002, Mikrofiche, graph. Darst.
  • Irma Emmrich: Werner Tübke. Schöpfertum und Erbe. Eine Studie zur Rezeption christlicher Bildvorstellungen im Werk des Künstlers. Union-Verlag, Berlin 1976
  • Edwin Kratschmer: Tübkes Superbildkonserve. In: Strukturen der Wirklichkeit. Zeitschrift für Kultur, Wissenschaft und Spiritualität. 2001, ISSN 1616-4660
  • Erich Loest: Tübkes fatales Modell. In: Deutschland Archiv, Jg. 43, 2010, H. 1, S. 28–30
  • Günter Meißner: Werner Tübke. Leben und Werk. Seemann, Leipzig 1989, 400 S., zahlr. Abb.
  • Günter Meißner: Werner Tübke „theatrum mundi“ »Frühbürgerliche Revolution in Deutschland«. VEB Verlag der Kunst, Dresden 1989 (beim Museumsladen bestellbar)
    18 Kunstdrucke vom Bauernkriegspanorama mit Erläuterungen von G. Meißner
  • Günter Meißner, Gerhard Murza: Bauernkrieg und Weltgericht. Seemann, Leipzig 1995 (Enthält Aufnahmen vom Originalgemälde in Bildausschnitten, verbunden mit einer detaillierten Interpretation der verschlüsselten Bildinhalte)
  • Museum Giersch (Hrsg.): Mattheuer, Tübke, Triegel – Eine Frankfurter Privatsammlung. Frankfurt am Main 2007, ISBN 3-935283-14-8
  • Kristina Radday: Der Flügelaltar von Werner Tübke in der Kirche St. Salvatoris in Clausthal-Zellerfeld. Eine ikonologische Deutung. Oberharzer Geschichts- und Museumsverlag, 1997, 17 Farbabb., ISBN 3-9805522-3-3
  • Peter Sager: „Es kommt darauf an, Utopie zu leisten.“ Interview mit DDR-Künstler Werner Tübke. In: Die Zeit, Nr. 11/1978, S. 27.
  • Eduard Beaucamp: Werner Tübke. Meisterblätter. Hrsg. von Herwig Guratzsch, München 2004. ISBN 3-7913-3188-4
  • Berthold Naumann: Rationalität und Innerlichkeit. Strategien des Umgangs mit der gesellschaftlichen Realität im Werk von Hans Haacke, K. H. Hödicke, Matt Mullican und Werner Tübke. Verlag und Datenbank für Geisteswissenschaften VDG, Weimar 2004, 340 S., 70 Abb., ISBN 3-932124-26-X
  • [o.V.]: Werner Tübke – Letzter Besuch im Atelier. Werkverzeichnis der Gemälde 1999–2004. Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-932830-47-4
  • [o.V.]: Werner Tübke. Zeichnungen 1955–1961, mit einem Beitrag von Günter Meißner. Leipzig 2007, ISBN 3-932830-57-1
  • [o.V.]: Werner Tübke. Zeichnungen 1980–1989, mit einem Beitrag von Karl-Siegbert Rehberg. Leipzig 2008, ISBN 3-932830-58-X
  • Sebastian Preuss, Gustav Seibt: Natürlich ist man immer beteiligt, wo es Menschen schlecht geht. In: Berliner Zeitung, 6. September 1997, Interview.
  • Anke Scharnhorst: Tübke, Werner. In: Wer war wer in der DDR? 5. Ausgabe. Band 2. Ch. Links, Berlin 2010, ISBN 978-3-86153-561-4.

Filmografie[Bearbeiten]

  • 1980: Leipzig/Springerstrasse. Werner Tübke. 45 Min., Buch und Regie: Klaus Peter Dencker, Produktion: Saarländischer Rundfunk.
  • 1987: Tübkes theatrum mundi. 60 Min., Produktion: DEFA. Text: Günter Meißner
    – im Museumsladen erhältlich; dokumentiert die Entstehungszeit von Museum und Bauernkriegspanorama mit einer einführenden Bildinterpretation.
  • 1988: Schlacht am Bild. 20 Min., Regie: Ted Tetzke. Produktion: DEFA
    – im Museumsladen erhältlich; Dokumentation der Entstehung des Monumentalbildes mit Interviewpassagen von Werner Tübke.
  • 1991: Werner Tübke. Vom Abenteuer der Bildfindung. 53 Min., Dokumentation, Regie: Reiner E. Moritz. Produktion: RM Arts, Arthaus Musik GmbH 2009, ISBN 978-3-939873-36-5.
  • 1999: Der Maler Werner Tübke. Bilderwelten eines grossen Meisters. 30 Min., Reportage, Regie: Bernd C. Langnickel, Produktion: Format Film, Zweitausstrahlung: 3sat, 25. Februar 2002.
  • 2002: Zeugen des Jahrhunderts. Werner Tübke im Gespräch mit Anne Linsel, Erstausstrahlung: 3. November 2002, Produktion: ZDF.
  • 2004: 1000 Meisterwerke. Werner Tübke: Lebenserinnerungen des Dr. jur. Schulze (III) (1965). 10 Min., Bildinterpretation, Erstausstrahlung: 29. Oktober 2004, Produktion: Bayerischer Rundfunk.
  • 2012: Tübkes Welttheater – 25 Jahre Bauernkriegspanorama. Dokumentarfilm, Deutschland, 29:30 Min., Buch und Regie: Daniel Baumbach, Produktion: MDR, Erstausstrahlung: 16. Oktober 2012 beim MDR, Inhaltsangabe vom MDR.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Werner Tübke – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikiversity: Werkbeispiel aus dem druckgraphischen Œvre – Kursmaterialien, Forschungsprojekte und wissenschaftlicher Austausch

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. In: Hans-Werner Schmidt (Hrsg.): Tübke – Die Retrospektive zum 80. Geburtstag. Mit Beiträgen von Eduard Beaucamp. Seemann, Leipzig 2009, ISBN 978-3-86502-228-8, S. 40 (r.)
  2. Günter Meissner: Werner Tübke: Leben und Werk. E.A. Seemann, 1989, S.19, ISBN 3363004176
  3. Offizielle Seite von Claudia Tübke
  4. Offizielle Seite von Albrecht Tübke, tuebke.info
    „Deutschland ist nicht der Nabel der Fotografie“, Bildwerk3 / Marko Radloff, 2. Dezember 2008
  5. Tübke Stiftung Leipzig, 2009
  6. Eduard Beaucamp: Werner Tübke ist tot. In: FAZ, 28. Mai 2004
  7. zitiert in: „Gegenwart, nichts als erinnerte Vergangenheit“, MDR Kultur, 14. Juni 2004, archiviert von kirchengemeinde-zellerfeld.de.
  8. „Große Werner Tübke-Schau in Leipzig“, MDR, 14. Juni 2009 (Version vom 23. September 2009 im Internet Archive)
  9. Anreas Kilb: Wie ein Span im Weltenbrand. In: FAZ, 16. Juni 2009
  10. Michael Zajonz: Werner Tübke: Der Heilige mit dem Pinsel. In: Tagesspiegel, 4. Oktober 2009
  11. Ratsversammlung vom 18. Mai 2011 (Beschluss-Nr. RBV-822/11), amtliche Bekanntmachung: Leipziger Amtsblatt Nr.11 vom 4. Juni 2011, bestandskräftig seit dem 5. Juli 2011 bzw. 5. August 2011. Vgl. Leipziger Amtsblatt Nr.16 vom 10. September 2011.