Wernsdorf (Saalburg-Ebersdorf)

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50.50444444444411.775277777778513Koordinaten: 50° 30′ 16″ N, 11° 46′ 31″ O

Wernsdorf
Höhe: 500–520 m
Fläche: 5,95 km²
Einwohner: 86 (31. Dez. 2012)
Eingemeindung: 1. Januar 1974
Eingemeindet nach: Saalburg
Postleitzahl: 07929
Vorwahl: 036647
Blick auf den Ort von Westen

Blick auf den Ort von Westen

Wernsdorf ist ein Ortsteil der Stadt Saalburg-Ebersdorf in Thüringen.

Geografie[Bearbeiten]

Der Stadtteil Wernsdorf befindet sich etwa drei Kilometer östlich der Kernstadt Saalburg an der Landstraße L 2356. Östlich der Ortslage führt die Bundesautobahn 9 am Ort vorbei. Die nächstgelegenen Anschlussstellen sind bei Bad Lobenstein und Schleiz. Wernsdorf liegt auf einer landwirtschaftlich genutzten Hochfläche und gehört topographisch zum Thüringer Schiefergebirge. Das westlich bis zum Ufer der Bleilochtalsperre abfallende Gelände gehört zur Flur des Ortes. Nördlich und südlich sind bewaldete Abhänge, die bis zu den Nebenarmen der Bleilochtalsperre reichen.

Nachbarorte sind südlich Künsdorf, westlich Saalburg, Kulm, Kloster. Danach folgt der Stausee.

Die aus Vierseithöfen aufgebaute Ortslage gruppiert sich um einen kleinen, im Zentrum gelegenen Teich. Am südlichen Ortsrand entspringt ein Quellbach, der über den Triebigsbach in die nahe Bleilochtalsperre mündet.

Der bisher landwirtschaftlich geprägte Ort hat 86 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2012) auf einer Gesamtfläche von 5,945 km².

Geschichte[Bearbeiten]

Am 14. Dezember 1401 wurde Wernsdorf urkundlich erstmals erwähnt.[1]

Eingemeindung[Bearbeiten]

Wernsdorf wurde am 1. Januar 1974 nach Saalburg eingemeindet.[2] Der Ort gehört seit dem 1. Januar 2003 zur Stadt Saalburg-Ebersdorf.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 311
  2. Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt
  3. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003

Weblinks[Bearbeiten]