Broker

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Verschiedene Personengruppen werden als Broker bezeichnet:

Inhaltsverzeichnis

Wertpapierhändler in Deutschland [Bearbeiten]

Ein Broker handelt Wertpapiere für Strom, Devisen, Waren und Rohstoffe an Börsen und außerbörslichen Handelplätzen[1][2], wofür er eine Vermittlungsgebühr (Courtage oder auch Brokerage) erhält. Zu dem Aufgabenfeld des Brokers gehört auch eine Beratungstätigkeit. Der Broker erstellt Analysen und Berichte zu Märkten, Branchen und Unternehmen. Aufgrund dieser Analysen bietet er dem Kunden Wertpapier-Empfehlungen an.

Im Unterschied zu Tradern arbeiten Broker dabei stets auf fremde Rechnung. Anders als Börsenmakler dürfen Broker jedoch auch Privatkunden bedienen. Die von den Händlern berechneten Gebühren heißen Ticket Fees.

Wortherkunft [Bearbeiten]

Der Begriff stammt aus dem Englischen.

Siehe auch:
Information Broker
Effektengeschäfte

Versicherungsbroker [Bearbeiten]

In der schweizerischen Versicherungswirtschaft spricht man vom Versicherungsbroker. Als Synonym wird auch der Begriff Versicherungsmakler verwendet. Der Versicherungsbroker oder Versicherungsmakler sucht nicht nur das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für die Kunden auf dem Versicherungsmarkt, sondern kümmert sich um die versicherbaren Risiken des Kunden gesamtheitlich. Die Beratung der Kunden basiert auf dem Risikomanagement-Ansatz.

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Deutsche Börse Börsenlexikon: Broker, abgerufen am 1. Juni 2012
  2. Comdirect Börsenlexikon, abgerufen am 23. Oktober 2011