Wertparameter

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche

Wertparameter (engl. call by value) sind Parameter von Unterprogrammen in Programmiersprachen, die die Übergabe, jedoch nicht die Rückgabe von Werten ermöglichen. Neben Wertparametern stehen oft auch Referenzparameter zur Verfügung, die neben einer Wertübergabe auch deren Rückgabe ermöglichen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Beispiel

Die Programmiersprache C verwendet stets Wertparameter. Auch Zeiger werden als Wertparameter übergeben. De facto liegt dann aber für die Daten, auf den diese Zeiger verweisen, eine Übergabe by Reference vor.

Funktion:

int test(int s1, int s2)
{
    s1 = s1 * 3; 
    s2 = s2 * 4;
    return(s1 + s2); 
}

Aufruf:

int a = 4, b = 5, c;
c = test(a,b);
printf("%i, %i, %i", a, b, c);

Ausgabe:

4, 5, 32

In diesem Beispiel ist zu sehen, dass die beiden Variablen a und b lediglich ihre Werte an die Funktion test übergeben, aber im Gegensatz zu einem Referenzparameter dabei unverändert bleiben.

Felder werden in C stets als Zeiger übergeben.

[Bearbeiten] Implementierung

Wird eine Zuweisung innerhalb des Unterprogrammes an einen Wertparameter vorgenommen, muss ein Compiler beim Unterprogrammaufruf eine Kopie des Parameters erzeugen. Hierfür ist sowohl Speicherplatz als auch Ausführungszeit erforderlich. Bei größeren Datenstrukturen, wie z. B. großen Feldern, kann dies problematisch sein.

Optimierende Compiler können automatisch ermitteln, ob eine solche Kopie nötig ist und gegebenenfalls darauf verzichten.

[Bearbeiten] Verwendende Programmiersprachen

[Bearbeiten] Siehe auch

Persönliche Werkzeuge
Buch erstellen