Wes Bentley

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Wesley Cook Bentley (* 4. September 1978 in Jonesboro, Arkansas) ist ein US-amerikanischer Schauspieler.

Leben[Bearbeiten]

Der zweitjüngste Sohn von Cherie und David Bentley wuchs in Mountain Home, Arkansas, auf. Während der Highschool-Zeit an der Sylvan Hills High School war er Co-Kapitän des Fußballteams, spielte in der Theatergruppe und die Posaune in der Schulband. Seine ersten schauspielerischen Gehversuche machte er auf Kleinkunstbühnen in Little Rock, bevor er auf Bitten seiner Mutter hin an die renommierte Juliard-Schauspielschule nach New York wechselte. Dort studierte er lediglich fünf Monate und verdiente zwischenzeitlich seinen Lebensunterhalt als Kellner in einem Restaurant auf Long Island. Zufällig entdeckte ihn der Regisseur Simon Aeby dort für seinen ersten Spielfilm, den Psychothriller Three Below Zero.

Nach seinem Filmdebüt mit einer kleineren Rolle in der Toni-Morrison-Verfilmung Menschenkind fiel er 1999 einem breiten Publikum durch seine facettenreiche Rolle als vermeintlicher Musterschüler, der nebenbei mit Drogen dealt und mit Videoaufnahmen von Nachbarn seinen voyeuristischen Neigungen huldigt, in Sam MendesAmerican Beauty auf.[1] Für diese Rolle erhielt er – neben diversen Nominierungen – einen Chicago Film Critics Association Award, den NBR Award, den Online Film Critics Society Award und einen Screen Actors Guild Award.[2]

Einen weiteren Höhepunkt seiner bisherigen Karriere bildete die Rolle des jungen britischen Offiziers Jack Durrance, wo er einen konformistischen Kriegsheld während des Mahdi-Aufstands 1885, in Shekhar Kapurs Die vier Federn spielte. In Das Reich und die Herrlichkeit war er in einer weiteren historischen Rolle zu sehen – als junger, zielstrebiger Eisenbahningenieur während des Goldrauschs in Kalifornien 1849. Mit der Darstellung des Dämons Blackheart in dem Film Ghost Rider verkörperte er erstmals einen Bösewicht. In der Verfilmung der Kurzgeschichte Dolan’s Cadillac von Stephen King spielte er dann einen ursprünglich pazifistischen, zum Rächer werdenden Pädagogen und kehrte damit zu früheren Rollenformaten zurück.[3]

Sonstiges[Bearbeiten]

  • Seine Eltern sind Geistliche einer methodistischen Kirchengemeinde.
  • Nach der Lektüre von Benjamin Hoffs The Tao of pooh (Tao Te Puh: Das Buch vom Tao und von Puh dem Bären) wurde er Taoist.
  • Bentley heiratete 2001 die Schauspielerin Jennifer Quanz. 2006 ließen sie sich wieder scheiden.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Wes Bentley – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.fandango.com/wesbentley/biographies/p263919
  2. http://www.imdb.com/name/nm0004747/awards
  3. http://www.dvdmaniacs.de/Article2112.html