Wesenberg (Holstein)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Wesenberg
Wesenberg (Holstein)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Wesenberg hervorgehoben
53.83388888888910.54472222222214Koordinaten: 53° 50′ N, 10° 33′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Stormarn
Amt: Nordstormarn
Höhe: 14 m ü. NN
Fläche: 11,94 km²
Einwohner:

1.302 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 109 Einwohner je km²
Postleitzahl: 23858
Vorwahl: 04533
Kfz-Kennzeichen: OD
Gemeindeschlüssel: 01 0 62 094
Adresse der Amtsverwaltung: Am Schiefen Kamp 10
23858 Reinfeld
Webpräsenz: www.amt-nordstormarn.de
Bürgermeisterin: Karin Dettke (CDU)
Lage der Gemeinde Wesenberg im Kreis Stormarn
Hamburg Kreis Herzogtum Lauenburg Kreis Ostholstein Kreis Segeberg Lübeck Ahrensburg Ahrensburg Ammersbek Bad Oldesloe Badendorf Bargfeld-Stegen Bargteheide Barnitz Barsbüttel Braak Brunsbek Delingsdorf Elmenhorst (Stormarn) Elmenhorst (Stormarn) Feldhorst Glinde Grabau (Stormarn) Grande Grönwohld Großensee (Holstein) Großhansdorf Hamberge Hamfelde (Stormarn) Hammoor Heidekamp Heilshoop Hohenfelde (Stormarn) Hoisdorf Jersbek Klein Wesenberg Köthel (Stormarn) Lasbek Lütjensee Meddewade Mönkhagen Neritz Nienwohld Oststeinbek Pölitz Rausdorf (Holstein) Rehhorst Reinbek Reinfeld (Holstein) Rethwisch (Stormarn) Rümpel Siek (Holstein) Stapelfeld Steinburg (Stormarn) Tangstedt (Stormarn) Todendorf Travenbrück Tremsbüttel Trittau Trittau Trittau Wesenberg (Holstein) Westerau Witzhave ZarpenKarte
Über dieses Bild

Wesenberg (niederdeutsch Wäsenbarg) ist eine Gemeinde im Nordosten des Kreises Stormarn in Schleswig-Holstein.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Die heutige Gemeinde Wesenberg entstand zum 1. Januar 1978, als im Rahmen der kommunalen Neugliederung die bisher selbständigen Gemeinden Groß Wesenberg, Ratzbek (mit Fliegenfelde) und Stubbendorf zusammengeschlossen wurden.

[Bearbeiten] Fliegenfelde

Die kleine Ansiedlung Fliegenfelde wurde erstmals 1736 erwähnt. Die abseits gelegene Häusergruppe gehörte bereits damals zum Ort Ratzbek. Mitte des 19. Jahrhunderts bestand Fliegenfelde aus einer Halbhufe, zwei Drittelhufen und vier Katen.

Die Trave zwischen dem Wesenberger Ortsteil Groß Wesenberg (rechts) und der Gemeinde Klein Wesenberg (links)

[Bearbeiten] Groß Wesenberg

Groß Wesenberg entstand im Rahmen der deutschen Nordostkolonisation als Rodungsdorf im 12. Jahrhundert. 1251 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung, als das Kloster Reinfeld den Ort erwarb. Nachdem das Kloster in der Reformation aufgelöst wurde, gehörte Groß Wesenberg zum landesherrlichen Amt Reinfeld.

Spätestens seit 1673 gab es im Ort eine Schule, die auch für Ratzbek zuständig war. Die Leibeigenschaft wurde bereits 1739 aufgehoben. Nach der Annexion Holsteins durch Preußen gehörte Groß Wesenberg seit 1867 zum Kreis Stormarn und mit Einführung der preußischen Kommunalverfassung 1889 zum Amtsbezirk Neuhof. Von 1937 bis 1979 hatte der Ort einen nach ihm benannten Autobahnanschluss.

Mit der Schleswig-Holsteinschen Verwaltungsreform 1948 kam Groß Wesenberg zum Amt Reinfeld-Land und dann 1972 zum Amt Nordstormarn. Bei Gründung der neuen Gemeinde Wesenberg hatte Groß Wesenberg 194 Einwohner.

[Bearbeiten] Politik

Von den elf Sitzen in der Gemeindevertretung hat die CDU seit der Kommunalwahl 2008 sechs Sitze und die Wählergemeinschaft KWV fünf.

[Bearbeiten] Wappen

Blasonierung: „Von Rot und Blau durch einen breiten silbernen Balken, darin ein blauer Wellenbalken, schräglinks geteilt. Oben ein wachsender silberner Abtsstab, unten ein silberner Baumstumpf (Stubben), darüber ein leicht schräglinks gestelltes, aufrechtes silbernes Schwert.“[2]

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

In der Liste der Kulturdenkmale in Wesenberg (Holstein) stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.

[Bearbeiten] Freiwillige Feuerwehr

Die Ortsteile Ratzbek (mit Fliegenfelde), Stubbendorf und Groß Wesenberg verfügen jeweils über eine eigene Ortsfeuerwehr.

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Wesenberg (Holstein) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Statistikamt Nord: Bevölkerung in Schleswig-Holstein am 31. Dezember 2010 nach Kreisen, Ämtern, amtsfreien Gemeinden und Städten (PDF-Datei; 500 kB) (Hilfe dazu)
  2. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
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