Bremer Tageszeitungen AG

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Bremer Tageszeitungen AG
mit Weser-Kurier und Bremer Nachrichten
und Verdener Nachrichten
Beschreibung Bremer Tageszeitungen
Verlag Bremer Tageszeitungen AG
Erstausgabe 14. Januar 1743 (Bremer Nachrichten)
19. September 1945 (Weser-Kurier)
Erscheinungsweise täglich / sonnabends / sonntags
Verkaufte Auflage
(IVW 3/2014, Mo–Sa)
152.631 Exemplare
Verbreitete Auflage (IVW Q1/2010) 176.407 Exemplare
Reichweite (MA 2012 II) (gesamter Anzeigenblock) 0,50 Mio. Leser
Chefredakteur Silke Hellwig, Peter Bauer (v.i.S.d.P.)
Weblink weser-kurier.de
Bremer-Nachrichten.de
Das Pressehaus in der Martinistraße in Bremen.

Die Bremer Tageszeitungen AG (BTAG) ist ein Verlag, der verschiedene Regionalzeitungen für die Stadt Bremen bzw. das Land Bremen und das niedersächsische Umland verlegt. Hierzu gehören vor allem die Tageszeitung Weser-Kurier mit den Kopfausgaben Bremer Nachrichten und Verdener Nachrichten sowie die Sonntagszeitung Kurier am Sonntag, die in Bremen und im niedersächsischen Umland erscheinen. Hinzu kommen einige Regional- bzw. Lokalbeilagen.

Der Verlag hat seinen Sitz in Bremen und verfügt über ein eigenes Druckhaus in Bremen-Woltmershausen. Eigentümer des 1945 gegründeten und rechtlich als Aktiengesellschaft fungierenden Verlags sind die Bremer Familien Meyer und Hackmack.

Geschichte[Bearbeiten]

Bremer Nachrichten (BN)[Bearbeiten]

Logo der Bremer Nachrichten
Die erste Ausgabe der Bremer Nachrichten vom 14. Januar 1743
Hauptartikel: Bremer Nachrichten

Die Bremer Nachrichten ist dem Titel nach die drittälteste noch erscheinende Tageszeitung in Deutschland. Durch die Fusion der Verlage F. Pörtner (Die Norddeutsche) aus Bremen-Nord und C. Schünemann (Bremer Nachrichten) im Oktober 1971, die dann beide Tageszeitungen gemeinsam herausbrachten, konnte sich die wirtschaftliche Situation nicht stabilisieren. Am 6. September 1974 wurden beide Titel vom Weser-Kurier übernommen. Die Norddeutsche wurde ab dem 31. März 1979 die Regionalausgabe von Weser-Kurier und Bremer Nachrichten. Die Bremer Nachrichten verloren seit den 1980er Jahren nach und nach ihre Eigenständigkeit als Tageszeitung in Bremen. Der gemeinsame Anzeigenteil unter dem Titel „Bremer Anzeigenblock“ für den Weser-Kurier und die Bremer Nachrichten existierte bereits zu der Zeit, als die Bremer Nachrichten noch im Schünemann-Verlag erschienen. Eine eigene Lokalredaktion blieb bis Ende der 1980er Jahre erhalten. Heute sind beide Zeitungen inhaltlich völlig identisch − sie unterscheiden sich nur noch im Namen.[1]

Weser-Kurier (WK)[Bearbeiten]

Das Logo des Weser-Kurier
Markenlogo des Weser-Kurier
Bremer Stadtsiegel - Das Siegel zeigt auf einer Bank sitzend links den Kaiser Karl mit Zepter und Reichsapfel und rechts den Heiligen Petrus mit Schwert und Schlüssel. Das Siegel wurde von 1366 bis 1834 verwendet und findet sich seit dem 19. September 1945 (Erste Ausgabe des Weser-Kuriers) im Kopf der Titelseite des Weser-Kurier

Hans Hackmack erhielt 1945 von der Militärregierung der amerikanischen Besatzungszone die Lizenz zur Herausgabe einer Zeitung, die den Namen Weser-Kurier erhielt. Sie war nach dem Zweiten Weltkrieg die erste Lizenzzeitung in der Hansestadt und erschien vierseitig zum ersten Mal am 19. September 1945. Sie kostete 20 Pfennig und war mit einer Auflage von 150.000 Exemplaren mittwochs und sonnabends erhältlich. Die Bremer Nachrichten durften erst 1949 erscheinen; den Vorsprung des WK konnten sie nicht mehr wettmachen. Der redaktionelle Inhalt wurde 1945/46 von der US-Militärregierung kontrolliert, bald aber arbeitete die Redaktion unabhängig. 1946 wurde die Weser-Kurier GmbH gegründet. Der Weser-Kurier trat als überparteiliche Zeitung auf, mit einer zunächst sozial-liberalen Ausprägung.

Als Lizenzträger und Herausgeber der Zeitung kamen 1947 der Kommunist und Kaufmann Eberhard Peters (der 1948 ausschied) und der parteilose, aber der CDU nahestehende Felix von Eckardt hinzu. Hackmack blieb jedoch die treibende Kraft des Verlages. Der Schriftsteller Manfred Hausmann war von 1945 bis 1952 Feuilleton-Chef des Weser-Kurier. Mitte 1947 konnte durch eine bessere Papierversorgung der WK wöchentlich dreimal erscheinen. 1949 wurde die Zeitung im Lohndruck vom Schünemann-Verlag gedruckt. Ab September 1949 erschien die Zeitung werktäglich. Eckardt war bis Februar 1952 beim Weser-Kurier auch als Chefredakteur tätig, bis er 1952 die Leitung des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung in Bonn übernahm.

1952 wurde der bereits für die Weser-Kurier GmbH tätige Kaufmann Hermann Rudolf Meyer Mitgesellschafter und erwarb 1956 weitere Anteile von Hans Hackmack, so dass beide den Verlag paritätisch besaßen. Meyers Einfluss erweiterte sich danach deutlich. Hackmack schied, nachdem er zunehmend schwerhöriger wurde, 1960 aus der Geschäftsführung aus.

1956 wurde das neue Verlags- und Pressehaus errichtet und 1957 bezogen. Der WK wurde zum ersten Mal auf einer eigenen Hochdruckmaschine gedruckt. 1970 entstand das Druckhaus in Woltmershausen. Zusätzliche niedersächsische Regionalausgaben wurden herausgegeben.

Der Verlag Weser-Kurier GmbH übernahm im September 1974 die Bremer Nachrichten, die eine eigene Redaktion behielt. Die Zeitung Die Norddeutsche vom Verlag Schünemann & Pörtner wurde mit dem Nord-Kurier vom Weser-Kurier fusioniert. Die Wümme-Zeitung wurde mit dem Lilienthaler Kurier verschmolzen.

1981 wurde die Bremer Tageszeitungen AG gegründet; die Weser-Kurier GmbH war Hauptaktionär. Im Jahre 1982 begann die Umstellung auf ein rechnergestütztes Textsystem (RTS). 1983 erschien erstmals der Kurier am Sonntag und das Bleisatzverfahren wurde abgeschafft. Mit dem Fortschritt in der technischen Entwicklung erhielten auch Redakteure Zugang zur elektronischen Textverarbeitung, und die Zahl der Schriftsetzer wurde verringert. Durch weitere Rationalisierung nahmen die Arbeitsplätze im technischen Bereich (Schriftsetzer, Drucker usw.) bis 2008 von 254 auf rund 70 ab.

Geschichte der Regionalausgaben[Bearbeiten]

Anfang der 1970er Jahre verstärkte der Weser-Kurier die Berichterstattung über das Bremer Umland. Durch spezielle Seiten und Beilagen im Weser-Kurier bekamen die Leser Informationen aus ihrer Heimat-Region. Es begann zuerst mit der Bezirksausgabe Weser-Kurier Tageszeitung für Bremen-Nord. Diese Zeitung hatte im lokalen Bereich einen Schwerpunkt für die nördlichen Stadtteile von Bremen – Burglesum, Vegesack und Blumenthal. Erweiterungen ins Bremer Umland folgten. Des Weiteren wurden der Südkreis-Kurier und der Delmenhorster Kurier als beiliegende Regionalausgaben veröffentlicht.

Der Nord-Kurier erschien unter diesem Namen von 1971 bis 1979. Ab 1979 wurde der Nord-Kurier eingestellt und die Die Norddeutsche die Regionalausgabe des Weser-Kurier.

Der Südkreis-Kurier deckte als Regionalausgabe die Berichterstattung für die süd- und südwestlichen Gebiete um Bremen ab.

Vom Verlag zum Medienunternehmen[Bearbeiten]

In den 1980er Jahren wurde das Medium Bildschirmtext für das Anzeigengeschäft eingesetzt, mangels Nachfrage jedoch nach einigen Jahren wieder eingestellt.

1997 richtete der Weser-Kurier eine Homepage im Internet ein. Die BTAG und die Nordwest-Zeitung aus Oldenburg wurden gleichberechtigte Gesellschafter beim regionalen Internetportal NORDWEST.NET. Aus dem NORDWEST.NET entwickelte sich eMedienservice Nord GmbH. Das Unternehmen arbeitet mit ca. 30 Mitarbeitern als redaktionell unabhängige und überparteiliche Nachrichtenagentur für Nordwest-Deutschland. Neben aktueller Berichterstattung in Wort und Bild erstellt emsn vollständige Seiten oder ganze Journale sowohl für die Print- als auch für die Online-Nutzung.

2000 gründeten die Bremer Tageszeitungen AG und die Oldenburger Nordwest-Zeitung aus den jeweiligen IT-Abteilungen die MSP Medien Systempartner GmbH &Co. KG. Sie bietet an ihren Standorten Bremen und Oldenburg mit über 50 Mitarbeitern IT-Dienstleistungen für den Medienbereich an.

2001 wurde ein neues Kundenzentrum im Pressehaus eröffnet und die wöchentliche Jugendseite zoom eingeführt.

Im April 2013 wurde bekannt, dass ein Drittel der Belegschaft (110 Mitarbeiter) ihren Arbeitsplatz verlieren sollten. Betroffen davon sollten neben Kundenservice und der Druckvorstufe auch 20 Redakteure sein. Zudem sollte bis zum 30. April 2013 die Berichterstattung der Regionalausgaben Achimer Kurier und Verdener Nachrichten an den Dienstleister Pressedienst Nord GmbH (PDN) vergeben werden.[2]

Ausgaben[Bearbeiten]

Das Verbreitungsgebiet des Weser-Kuriers und seiner Partnerzeitungen

Der Weser-Kurier ist die auflagenstärkste Zeitung des Verlages. Die Bremer Nachrichten unterscheiden sich von der inhaltlich identischen Schwesterzeitung Weser-Kurier nur noch durch ihren Namen auf der Titelseite.[1]

Jeden Sonntag und Donnerstag ist die Ausgabe um einen stadtteilspezifischen Sonderteil als Beilage erweitert, den Stadtteil-Kurier. Darin finden Themen Platz, die besonders für den einzelnen Stadtteil und die dort wohnhaften Leser interessant sind. Vor allem sollen die lokalen Stadtausgaben aber ein redaktionelles Anzeigenumfeld für den nur stadtteilgebundenen Handel und Gewerbe darstellen.

Seit 1983 erscheint unter dem Titel Kurier am Sonntag die siebte Ausgabe von Weser-Kurier, Bremer Nachrichten und Verdener Nachrichten. Mit einer verbreiteten Auflage von 172.604 Exemplaren ist der Kurier am Sonntag die sechstgrößte deutsche Sonntagszeitung.

Regionalausgaben[Bearbeiten]

Werktags einschließlich samstags erscheinen außerdem folgende Regional- bzw. Lokalbeilagen:

Weser-Kurier Plus[Bearbeiten]

Seit dem 1. August 2011 hat die Bremer Tageszeitungen AG ihre digitalen Produkte unter Weser-Kurier Plus zusammengefasst. Dazu gehören ePaper, Apps für verschiedene Endgeräte, m.weser-kurier.de und das digitale Zeitungsarchiv (sämtliche Ausgaben ab 1945).

Delmenhorster Kreisblatt[Bearbeiten]

Schon 2005 wurde das Delmenhorster Kreisblatt Teil des Bremer Anzeigenblocks. Die Zusammenarbeit erstreckt sich auch auf den redaktionellen Bereich, indem die Bremer Tageszeitungen den Mantelteil für das Kreisblatt lieferten. Seit Juli 2011 fertigt die Redaktion des Delmenhorster Kreisblatts den Mantel wieder selber, die Zusammenarbeit mit dem Weser-Kurier wurde eingestellt.[3]Damit unterscheiden sich die Zeitungen in Delmenhorst wieder; der Weser-Kurier als Autorenzeitung und das Kreisblatt als Agenturzeitung mit Heimatschwerpunkt.

Delmenhorst gilt auch in einem anderen Bereich als „Testlabor“ des Bremer Verlages. Die Lokalredaktion der Regionalausgabe Delmenhorster Kurier wurde 2006 aufgelöst. Stattdessen wurden Redakteure eines externen Unternehmens im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung eingesetzt. Von Gewerkschaftsseite wurde diese Konstruktion als Tarifflucht betrachtet. Auch weitere redaktionelle Dienstleistungen hatte der Verlag ausgegliedert. Zu Kündigungen von Redakteuren kam es durch die Umstrukturierungen nicht. Die betroffenen Lokalredakteure wurden in anderen Abteilungen des Hauses eingesetzt.[4]

Auflage und Reichweite[Bearbeiten]

Auflage[Bearbeiten]

Die verkaufte Auflage der beiden gemeinsam ausgewiesenen Tageszeitungen Weser-Kurier und Bremer Nachrichten beträgt 152.631 Exemplare.[5] Die beiden Blätter haben ebenso wie die meisten deutschen Tageszeitungen in den vergangenen Jahren an Auflage verloren. Die verkaufte Auflage ist seit 1998 um 24,3 Prozent gesunken.[6] Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 90 Prozent.

Werbung für den Weser-Kurier

Entwicklung der verkauften Auflage[7]


In jüngerer Zeit bemüht sich der Verlag, etwa durch die Ausgabe einer „AboCard“, Verluste im Tageszeitungsgeschäft durch andere Einnahmenquellen auszugleichen. Stärkeres Marketing soll mehr Leser gewinnen. Durch Kooperationen mit Umland-Blättern will der Verlag seine Zeitungen für die Werbewirtschaft attraktiv halten. Seit dem 1. Januar 2007 ist daher die über die Kreiszeitung Syke zur Ippen-Gruppe gehörige Rotenburger Kreiszeitung Teil des „Bremer Anzeigenblocks“. Diese Anzeigenkombination hat nun eine verkaufte Auflage von 162.037 Exemplaren.[8] Im Einzelverkauf unternimmt der Verlag seit Mitte 2007 verstärkt werbliche und vertriebliche Anstrengungen, indem z.B. Zeitungsverkaufsstellen mit Außenwerbung des Weser-Kurier versehen werden. Auch sind im Straßenbild immer öfter Aufsteller mit sogenannten Händlerschürzen zu sehen, die auf die aktuelle Ausgabe des Weser-Kurier hinweisen.

Reichweite[Bearbeiten]

Nach der aktuellen Media-Analyse MA Pressemedien II 2009 der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse haben Weser-Kurier und Bremer Nachrichten in Bremen eine Reichweite von 63,1 %. Damit werden Weser-Kurier und Bremer Nachrichten von täglich 263.000 Bremerinnen und Bremer gelesen. Dies ist mit großem Abstand der Spitzenplatz unter den deutschen Großstadtzeitungen (Hannoversche Allgemeine Zeitung/Neue Presse in Hannover: 56 %, WAZ in Essen: 53,2 %, Stuttgarter Nachrichten/Stuttgarter Zeitung in Stuttgart: 51,8 %, Rheinische Post in Düsseldorf: 40,3 %, Hamburger Abendblatt in Hamburg: 31,8 %, Frankfurter Neue Presse/FAZ in Frankfurt: 22,3 %, Berliner Zeitung/Berliner Morgenpost/Der Tagesspiegel zusammen in Berlin: 35,3 %). Insgesamt hatte der Bremer Anzeigenblock lt. MA Pressemedien II 2009 510.000 Leserinnen und Leser und damit eine Reichweite von 54,9 % im Verbreitungsgebiet. Im Vergleich dazu erreichte im Jahre 2008 die Neue Osnabrücker Zeitung 442.000 Leser (MA 2008).

Verlagsleitung und Chefredakteure[Bearbeiten]

Verlagsleitung und Aufsichtsrat[Bearbeiten]

Der Verlag Bremer Tageszeitungen AG wird von einem einen zweiköpfigen Vorstand (Eric Dauphin und Jan Leßmann) geführt. Vorstandsmitglied Florian Kranefuß musste im Dezember 2009 nach zweijähriger Tätigkeit sein Vorstandsamt aufgeben. Der Vorstandsvorsitzende Ulrich Hackmack aus einer der beiden Eigentümerfamilien (Hackmack und Meyer) wurde nach rund 14 Jahren am 25. April 2013 vom Aufsichtsrat abberufen. Das Unternehmen kam damit einem Gerichtsurteil zuvor, das am 26. April 2013 feststellte, dass Hackmack zu unrecht im Amt war.[9] Hierüber hatte die Familie Meyer vier Jahre lang vor verschiedenen Gerichten geklagt.

Aufsichtsratsvorsitzender war bis Dezember 2009 der Rechtsanwalt Uwe Woywod. Mit ihm traten im Dezember 2009 zwei weitere Aufsichtsratsmitglieder, darunter auch der Ex-Sparkassenchef Jürgen Oltmann, wegen erheblicher Spannungen zurück.[10] Seit dem 29. August 2014 gehören Frau Fabiola Hochkirchen, Herr Bodo Almert, Herr Jochen Becker, Herr Bernhard Gätjen, Herr Christian Güssow und Herr Ulrich Hackmack dem Aufsichtsrat an.[11]

Chefredakteure[Bearbeiten]

Bis 2008 gab es für den Weser-Kurier und die Bremer Nachrichten selbständige Chefredakteure oder ein Chefredaktionskollegium. Seit März 2008 werden die Redaktionen des Weser-Kuriers, der Bremer Nachrichten und der Verdener Nachrichten in Personalunion von einem Chefredakteur geleitet.

Chefredakteure der Bremer Nachrichten (1838–2008)[Bearbeiten]

  • Abraham Schlichte, ab 1. Januar 1838
  • Justus Finger, ab 1. Juli 1874
  • Georg Kunoth, vom 20. Mai 1899 bis 4. April 1927
  • Fritz Reineck, vom 1. April 1927 bis 31. Mai 1937
  • Erich Beck, ab 1. Juni 1937
  • Walter Gong, vom 20. September 1949 bis 28. Oktober 1951
  • Adolf Wolfard, vom 29. Oktober 1951 bis 30. November 1951 (bis zu seiner Ermordung[12])
  • Fritz Reineck, vom 7. Dezember 1951 bis 3. Februar 1954
  • Hans-Joachim Kausch, vom 4. Februar 1954 bis 31. Dezember 1956
  • Wilhelm Schmalfeldt, vom 1. Januar 1957 bis 31. Dezember 1958
  • Heinz Winkler, vom 1. Januar 1959 bis 31. Dezember 1963
  • Walter Steinhage, vom 1. Januar 1964 bis 31. März 1971
  • Hans Wolfgang Engelmann, vom 1. April 1971 bis 16. Juli 1976
  • Hans Joachim Groß, vom 1. März 1975 bis zum 2. März 1977
  • Hilmar Börsing, vom 2. März 1977 bis 31. Dezember 1978
  • Jürgen Fränzel, vom 1. Januar 1979 bis 1. Februar 1981
  • Helge Ehler, vom 3. April 1979 bis 5. Oktober 1982
  • Volker Weise, vom 6. Oktober 1982 bis 31. Oktober 1987 und vom 1. März 2008 bis 31. Januar 2009
  • Dietrich Ide, vom 6. Oktober 1982 bis 28. Februar 2008 (als letzter eigenständiger Chefredakteur der Bremer Nachrichten)

Chefredakteure des Weser-Kuriers (1945–2008)[Bearbeiten]

  • Hans Hackmack, vom 19. September 1945 bis 31. Mai 1955
  • Felix von Eckardt, vom 19. September 1945 bis 1. Februar 1952
  • Otto Bothe, vom 1. Februar 1952 bis 25. November 1963
  • Karl Bachler, vom 26. November 1963 bis 31. Dezember 1970
  • Wolfgang Heyen, vom 1. Januar 1971 bis 31. Januar 1972
  • Unbesetzt vom 1. Februar 1972 bis 2. August 1973

Chefredaktionskollegium

  • Wolfgang Oelrich, vom 3. August 1973 bis 1. April 1974
  • Walter Tempelmann, vom 3. August 1973 bis 15. März 1978
  • Hilmar Börsing, vom 27. Februar 1975 bis 28. Februar 1977
  • Werner Schmidt, vom 16. Juni 1976 bis 15. März 1978
  • Jürgen Bettmann, vom 16. Juni 1976 bis 15. März 1978

Redaktionsdirektor:

  • Hans-Joachim Groß, vom 16. März 1978 bis 6. November 1979

Chefredaktionskollegium:

  • Walter Tempelmann, vom 7. November 1979 bis 31. Dezember 1979
  • Heinz Nolte, vom 15. August 1979 bis 18. August 1985
  • Gebhard Hillmer, vom 2. Januar 1980 bis 3. Februar 1983
  • Werner Schmidt, vom 7. November 1979 bis 31. März 1990
  • Jürgen Bettmann, vom 7. November 1979 bis 31. Dezember 1997
  • Volker Weise, vom 4. November 1987 bis 31. Dezember 1997

Chefredakteure

  • Volker Weise, vom 2. Januar 1998 bis 31. Januar 2009 (ab 1. März 2008 auch für die Bremer Nachrichten und Verdener Nachrichten)

Chefredakteure von Weser-Kurier, Bremer Nachrichten und Verdener Nachrichten (ab 2008)[Bearbeiten]

  • Volker Weise, vom 1. März 2008 bis 31. Januar 2009
  • Lars Haider, vom 1. Februar 2009 bis 30. Juni 2011
  • Helge Matthiesen, vom 1. Juli 2011 bis 13. September 2011; kommissarisch
  • Silke Hellwig, ab 14. September 2011
  • Peter Bauer, vom 1. Januar 2014 kommissarisch
  • Moritz Döbler (designiert am 3. September 2014)

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Auszeichnung Veltins Lokalsportpreis

    • 2010 für Ruth Gerbracht, Weser-Kurier
  • European Newspaper Award
    • 2010 für Christina Kuhaupt
    • 2010 für Stefan Dammann
  • German Paralympic Media Award 2010 für Arno Schupp
  • Reportagepreis des Netzwerkes Junge Journalisten 2010 für Miriam Keilbach
  • Journalistenpreis des Presseklubs Bremerhaven-Unterweser 2010 für Maren Beneke
  • Medienpreis Mittelstand – Print Regional 2012 für Krischan Förster

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Eckhard Stengel erläutert in einem Artikel der Frankfurter Rundschau vom 22. August 2010 unter dem Titel "Schleichender Tod", welche Gründe dafür sprechen, die Zeitung unter beiden Namen weiter zu produzieren.
  2. Meedia.de: „Sparhammer beim Weser Kurier“, veröffentlicht am 25. April 2013.
  3. Kleines Blatt ganz gro-, Artikel der taz am 10. Dezember 2010
  4. „Verleger in Bremen. Hurra, wir haben die Redaktion verkauft“; Bericht von B. Hellmers u. J.-P. Hein in der taz vom 15. November 2007 (abgerufen am 1. Februar 2009, nicht mehr online).
  5. laut IVW, drittes Quartal 2014, Mo–Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  6. laut IVW, (Details auf ivw.eu)
  7. laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.eu)
  8. laut IVW, drittes Quartal 2014, Mo–Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  9. Meedia.de: Gericht zwingt Weser Kurier-Chef zum Rückzug, veröffentlicht am 26. April 2013.
  10. Weser-Report vom 13. Dezember 2009, S. 1
  11. HB-Bremen, HRB 8834 HB: Protokoll - Beschluss - Niederschrift vom 29. August 2014
  12. Bericht über tödliches Attentat auf Wolfard: „Ist was passiert?“, in: Der Spiegel, 5. Dezember 1951, S. 5