Wesley Clark

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel behandelt den General, für den Computer-Architekten siehe Wesley A. Clark
Wesley K. Clark

Wesley „Wes“ Kanne Clark, KBE (* 23. Dezember 1944 in Chicago, Illinois) ist ein General a. D. der US Army. Als Supreme Allied Commander Europe (SACEUR) war er 1999 auch Oberbefehlshaber der NATO-Streitkräfte im Kosovokrieg. Im Jahre 2004 bemühte er sich um die US-Präsidentschaftskandidatur der Demokraten, gab aber nach seinen mäßigen Erfolgen in den Vorwahlen auf.

Frühe Jahre[Bearbeiten]

Clarks Vater, Benjamin J. Kanne, war ein demokratischer Stadtrat von Chicago, ein Veteran des Ersten Weltkriegs und Jurist. Als Clark vier Jahre alt war, starb sein Vater. Die Familie stammt von russischen Einwanderern ab. Im Alter von sieben Jahren, während des Kalten Krieges, begann Clark Russisch zu lernen, weil er die andere Seite verstehen lernen wollte. 1954 heiratete seine Mutter wieder und Clark wurde vom neuen Partner adoptiert. Er wuchs als Baptist in Little Rock auf und ging auf eine öffentliche Schule.

Militärische Laufbahn[Bearbeiten]

Im Juli 1962, im Alter von 17 Jahren, ging Clark an die US-Militärakademie in West Point. Hier lernte er auch seine zukünftige Frau, Gertrude Kingston, kennen. Er schloss die Akademie im Juni 1966 ab. Als einer der besten Absolventen seines Jahrgangs konnte er sich seine erste Verwendung aussuchen und wählte die Panzertruppe. Sein Abschlussjahrgang verzeichnete die höchsten Kriegsverluste im Vietnamkrieg. Clark erhielt ein Rhodes-Stipendium und konnte am Magdalen College der Universität Oxford Philosophie, Politik und Wirtschaft studieren. Dieses Studium schloss er mit einem Master ab. Danach absolvierte er die Grundausbildung für Panzeroffiziere an der US Army Armor School in Fort Knox und danach den Army-Rangers-Kurs an der Infanterieschule in Fort Benning.

Vietnamkrieg[Bearbeiten]

Im folgenden Jahr kommandierte Clark eine Kompanie des 4. Bataillons, 68. US-Panzerregiment der 82. US-Luftlandedivision in Fort Riley, Kansas. Im Mai, auf dem Höhepunkt des Vietnamkrieges, wurde er nach Vietnam abkommandiert. Er war dort Stabsoffizier der Stabsabteilung G3 (Operationen) des Hauptquartiers und der Stabskompanie der 1. US-Infanteriedivision. Im Januar 1970 wurde Clark zum Captain befördert und übernahm das Kommando über eine Panzergrenadierkompanie, A-Kompanie, 1. Bataillon, 16. US-Infanterieregiment der 1. US-Infanteriedivision.

Im Februar 1970 wurde Clark viermal von einem Scharfschützen des Viet Cong getroffen. Er hatte Verletzungen an der rechten Schulter, der rechten Hand, der rechten Hüfte und dem rechten Bein. Dennoch schaffte er es, Befehle an die Truppen zu geben, die daraufhin einen Gegenangriff starteten und den Gegner besiegten. Für diese Aktion wurde er mit dem Bronze- und dem Silver Star ausgezeichnet. Clark wurde auf Anraten der Ärzte ausgeflogen, um sich von seinen Verletzungen zu erholen. Bis heute humpelt er stark, kann das aber meist mit Erfolg kaschieren.

Weitere Laufbahn[Bearbeiten]

Vom Mai bis September 1970 kommandierte Clark die C-Kompanie des 6. Bataillons, 32. US-Panzerregiment der 194. US-Panzerbrigade in Fort Knox. Danach führte er bis zum Mai 1971 das 1. Bataillon, 77. US-Panzerregiment der 4. US-Infanteriedivision in Fort Carson. Nach dieser Truppenverwendung wurde er nach Washington, D.C. versetzt und war im Büro des Generalstabschefs des Heeres als Spezialist im Entwicklungsprogramm für die Umstrukturierung der US Army zur Freiwilligenarmee.

Major General Clark, 1992
Clark (links) als neuer SACEUR mit dem SFOR-Befehlshaber General William Crouch im Juli 1997 in Bosnien-Herzegowina

Danach absolvierte er das National War College, das Command and General Staff College sowie die Weiterbildung für Panzeroffiziere, den Army-Ranger-Kurs und die Luftlandeschule. Von 1975 bis 1976 war Clark ein White House Fellow und diente als Spezialassistent des Direktors der Finanzen. Später war er Ausbilder und Assistenzprofessor für Sozialwissenschaft an der US-Militärakademie.

Nun übernahm er das Kommando über das 1. Bataillon, 77. US-Panzerregiment, 4. US-Infanteriedivision in Fort Carson, Colorado und trainierte dieses dort und in Deutschland. Er wurde Direktor des Programms für die Ausbildung zum Kampfkommando (Battle Command Training Program). Während des Zweiten Golfkriegs wurde Clark Kommandeur des US Army National Training Center und gruppierte die drei Einsatzkontingente der 1. US-Kavalleriedivision um, die dann während der Operation Desert Storm in Kuwait eingesetzt wurden. Vom Juli 1992 bis zum März 1994 führte er als Generalmajor die 1. US-Kavalleriedivision.

Stabsverwendungen[Bearbeiten]

1994 wurde Clark zum Generalleutnant befördert und Direktor (J-5) für Strategie, Planung und Richtlinien im Joint Staff. Während dieser Dienstzeit sicherte er die Zusammenarbeit der Vereinten Nationen und des US-Verteidigungsministeriums bei der Invasion von Haiti. Vom Juni 1996 bis zum Juli 1997 diente er als Kommandierender General des US Southern Command. Danach übernahm er von 1997 bis 2000 das Kommando über das US European Command und damit gleichzeitig den Posten des Supreme Allied Commander Europe (SACEUR), des Oberbefehlshabers der NATO.

Während der Jugoslawienkriege vertrat Clark 1995 unter der Führung von Richard Holbrooke das US-Militär während der Friedensverhandlungen von Dayton, die den Frieden für Bosnien und Herzegowina bedeuten sollten.

Clark während einer Pressekonferenz im Jahr 2000

Während seiner Dienstzeit als SACEUR zog sich das jugoslawische Militär nach einer 78-tägigen Bombardierung aus dem besetzten Kosovo zurück – NATO-Truppen unter Clarks Kommando bildeten schließlich die KFOR und übernahmen die Verwaltung des Kosovo. Im Dezember 2003 während der Verhandlung gegen Slobodan Milošević vor dem Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien in Den Haag sagte auch Clark aus. Seine Aussage wurde jedoch von der US-Regierung vor ihrer späteren Veröffentlichung geprüft − eine Maßnahme, die bei der Aussage von Außenministerin Madeleine Albright nicht angewendet wurde. Es wurde spekuliert, dass diese Aktion der Bush-Regierung sicherstellen sollte, dass Clark nicht allzu viel Öffentlichkeit bzw. Sendezeit bekam, da er im darauffolgenden Jahr bei den Vorwahlen zur US-Präsidentschaft antreten wollte. Clarks Aussage vor dem Strafgerichtshof war erforderlich, da er in seiner Funktion als SACEUR während der Dayton-Verhandlungen mehr als 100 Stunden mit Milošević konferiert hatte.

Entlassung[Bearbeiten]

Clark wurde von Verteidigungsminister William Cohen vorzeitig aus dem Amt des SACEUR entlassen. Gründe dafür waren unter anderem sein Befehl im Juni 1999 an den britischen NATO-Kommandeur, Generalleutnant Sir Michael Jackson, die Landebahnen des Slatina-Flugfeldes bei Priština zu blockieren, um die dort − nach dem Abzug der serbischen Streitkräfte − einmarschierten 200 russischen Soldaten zu isolieren und durch die Sperrung des Flugfeldes eine Verstärkung der russischen Truppen aus der Luft zu verhindern. General Jackson verweigerte den Befehl mit den Worten I'm not going to start the Third World War for you (dt.: „Ich werde für Sie nicht den Dritten Weltkrieg beginnen”) und verhinderte damit eine mögliche militärische Eskalation mit Russland, unterminierte jedoch auch die Kommandokette.[1][2] Hätte Jackson den Befehl ohne direkte Zustimmung aus London ausgeführt und britische Soldaten wären in bewaffnete Auseinandersetzungen mit russischen Truppen verwickelt worden, hätte er − aufgrund seiner Doppelrolle als Oberbefehlshaber der britischen Truppen − wegen Insubordination entlassen werden können. Auf der anderen Seite bedeutete, sich Clark zu widersetzen, eine Befehlsverweigerung gegenüber einem direkten Vorgesetzten. Das Ziel, die Landebahn des Flughafens zu blockieren, wurde dennoch indirekt erreicht, da verhindert werden konnte, dass Russland eine Luftraumfreigabe der Nachbarländer erhielt.[2] Die Russen mussten daraufhin abziehen, da die Versorgung ihrer dort isolierten 200 Mann über Land nicht zu gewährleisten war.

Auch wird die Entlassung als Reaktion der US-Regierung auf Clarks offene Kritik an der Weigerung der Regierung Clinton gesehen, im Kosovokrieg Bodentruppen einzusetzen.[3] In seinem Buch „Waging Modern War“[4] beschreibt Clark die Geschehnisse wie folgt: Er sei 1999 von General Hugh Shelton, dem Vorsitzenden des Vereinigten Generalstabs, per Telefon davon in Kenntnis gesetzt worden, dass Verteidigungsminister Cohen entschieden habe, ihn bereits im April anstatt erst am Ende seiner dreijährigen Dienstzeit als SACEUR im Juli 2000 ablösen zu lassen. Clark führt aus, dass er nicht verstanden habe, warum es zu dieser Entscheidung gekommen sei. Denn der Posten des SACEUR sei eigentlich auf drei Jahre vergeben und dann meist um ein weiteres Jahr verlängert worden. Laut Clark erklärte Shelton ihm daraufhin, dass Joseph W. Ralston, der stellvertretende Vorsitzende des Vereinigten Generalstabs, der einzig mögliche Kandidat für die Neubesetzung des Postens sei. Und da seine vier Jahre als stellvertretender Vorsitzender im Februar endeten, müsse er dem Gesetz nach innerhalb von 60 Tagen einen neuen angemessenen Posten übernehmen oder Shelton müsse ihn vorübergehend zum Generalmajor zurückstufen. Daher müsse Clark seinen Posten früher verlassen – er habe ihn sowieso schon länger als der Durchschnitt innegehabt.[5] Clark schreibt dazu in seinem Buch, er sei sich sicher, dass es legale Möglichkeiten gegeben hätte, ihn seine drei Jahre als SACEUR ableisten zu lassen. Ebenso war er sich bewusst, dass die Bemerkung mit der durchschnittlichen SACEUR-Dienstzeit nicht den Tatsachen entsprach.

Politische und wirtschaftliche Laufbahn[Bearbeiten]

US-Präsidentschaftswahl 2004[Bearbeiten]

Nach seinem Ausscheiden aus der US Army arbeitete Clark als Analytiker für militärische Fragen und internationale Beziehungen, darunter auch als Kommentator für CNN. 2002 begann er mit den Vorbereitungen auf die Präsidentschaftswahlen 2004.

Im März 2003 begann die Internetseite „DraftWesleyClark.com” eine landesweite Kampagne, um Clark als Präsidentschaftskandidat der Demokratischen Partei zu unterstützen. Bis zum August 2003 entwickelte sich diese Kampagne beträchtlich und sammelte bis zu diesem Zeitpunkt annähernd 2 Millionen US-Dollar an Spenden für den Wahlkampf Clarks.

Am 13. August 2003 zeigte CNN einen Werbespot der Webseite und interviewte Clark. Er verneinte jegliche Verbindung zu den Unterstützungsgruppen, sagte aber, dass er erwägen würde, sich als Kandidat zur Verfügung zu stellen. Auch heizte er die Spekulationen mit der Aussage, er sei ein Demokrat, weiter an. Am 17. September kündigte Clark an, sich den Vorwahlen zur Präsidentschaft zu stellen. Sein Wahlkampf griff Themen wie Führerschaft und Patriotismus auf, die bei seinem Lebenslauf nahelagen. Aufgrund seiner steilen Militärkarriere sah ihn die Presse nach dem 11. September 2001 im Vergleich zum amtierenden Präsidenten George W. Bush als außenpolitisch fähiger an. Berater und Unterstützer portraitierten ihn als die wählbarere Alternative zum weiteren Kandidaten Howard Dean.

Die Kritik an Clark begann fast zeitgleich mit seinem Eintritt in den Wahlkampf. Ursprünglich als Antikriegs-General dargestellt, stolperte er schon in den ersten Tagen seiner Kandidatur. Es ging durch die Presse, dass er seine Antwort auf die Irakkriegs-Frage ändern würde bzw. zu keiner konkreten Antwort in der Lage wäre. Diese Unfähigkeit wurde von Unterstützern als fehlende Erfahrung im Umgang mit den Medien abgeschwächt. Erst im Jahr 2003 trat er der Demokratischen Partei bei. Er gab an, bei früheren Wahlen eher die republikanischen Kandidaten wie Nixon und Reagan, freilich auch die Demokraten Clinton und Gore gewählt zu haben. Jedoch war er immer ein starker Kritiker von Bushs Engagement im Irakkrieg, den Clark nicht als Teil des Krieges gegen den Terror einstufte, sondern motiviert durch den Ölreichtum des Landes und der Region[6]. Im September 2002 warnte er in einer Aussage vor dem Streitkräfteausschuss des Repräsentantenhauses, der Irakkrieg werde von der Bush-Regierung geführt, ohne eine Strategie für den Nachkriegs-Irak und die Stabilisierung der Region zu haben. Im April 2005 erschien Clark erneut vor diesem Ausschuss, um Vorschläge für den Umgang mit der Besetzung des Irak zu machen. Mitglieder beider Parteien lobten ihn für seine weitsichtigen Voraussagen über die zu erwartenden Kosten und die außenpolitischen Konsequenzen des Krieges.

Clark wurde vom Filmemacher Michael Moore, der Sängerin Madonna sowie dem ehemaligen US-Finanzminister Robert Rubin und vielen weiteren bekannten Personen des öffentlichen Lebens unterstützt. In seinem Wahlkampf wurde das Internet verstärkt miteinbezogen. Die Seite „SecuringAmerica.com”, ein System aus Blogs und Internettools, brachte ihm im dritten Quartal 2003 rund 10 Millionen USD ein.[7] Das waren mehr Spendengelder als jeder andere Kandidat in derselben Zeit zusammentragen konnte.

Clark konzentrierte sich auf die Vorwahlen in New Hampshire, übersah dabei aber die „Iowa caucusses”, die vorher stattfanden und in denen sich die Politiker John Kerry und John Edwards hervortaten. Damit zogen sie die mediale Aufmerksamkeit auf sich, und Clark wurde bei den Vorwahlen in New Hampshire − nach Kerry und Howard Dean − nur Dritter. Trotz dieses Fehlschlages entschied Clark, seine Kandidatur fortzusetzen, zumindest bis zum 3. Februar 2004, als acht Vorwahlen, zumeist in den Südstaaten, stattfanden. In diesen Vorwahlen gewann er in Oklahoma, was ihn zum einzigen Kandidaten neben John Kerry machte, der in einem Bundesstaat gewann, der nicht sein Heimatstaat war. Er wurde ebenso Zweiter in Arizona, North Dakota und New Mexico, was bedeutete, dass er mehr Zweitplatzierungen als John Edwards hatte, der später Vizepräsidentschaftskandidat werden sollte. Nach dem 3. Februar reiste er durch Tennessee und Virginia − Staaten, von denen er hoffte, dass sie ihm den nötigen Aufwind geben würden, um im Rennen zu bleiben. Nachdem er jedoch in beiden Staaten bei den folgenden Vorwahlen nur Drittplatzierter wurde, gab er seine Kandidatur am 11. Februar 2004 auf. Einen Tag später kündigte Clark an, er werde John Kerry bei dessen Wahlkampf unterstützen.

Nach 2004[Bearbeiten]

Nach der Unterstützung von John Kerry beschäftigte er sich mit Spendenbeschaffung und sprach sich gegen die Bush-Regierung und deren Politik im Irak aus, schrieb ausführliche Leitartikel, erschien bei verschiedenen politischen Gesprächsrunden im Fernsehen und gründete eine Lobbygruppe namens WesPAC.[8]

Im Juni 2005 gab der Fox News Channel bekannt, Clark als Analyst für Militär und außenpolitische Fragen engagiert zu haben. Clark vertritt die Position, dass Amerikas Demokratie die Gewaltenteilung wiederherstellen muss. In der Hoffnung, wenigstens eine Kammer des US-Kongresses für die Demokraten zu gewinnen, unterstützte er mit Spendensammlungen und Wahlkämpfen seit 2004 zahlreiche demokratische Kandidaten, vor allem in traditionell republikanisch dominierten Wahlbezirken.

Im September 2006 ging Clark als Senior-Mitarbeiter an das Burkle Center for International Relations an der University of California, Los Angeles. Dort will er Seminare geben und Konferenzen zur Nationalen Sicherheit moderieren.[9] Neben Englisch spricht er fließend Spanisch, etwas Deutsch und etwas Russisch.

Potentielle Präsidentschaftskandidatur 2008[Bearbeiten]

Anfangs wurde Clark als potentieller Kandidat für die Präsidentschaftswahl 2008 gehandelt. Jedoch unterstützte er in den Vorwahlen die Kandidatur von Hillary Clinton, was eine eigene Kandidatur sehr unwahrscheinlich machte.[10] In einem Radio-Interview, das er vor den Vorwahlen gab, sagte er dagegen noch: „Ich habe nie gesagt, dass ich nicht kandidieren würde.” (I never said I won't run.). Bei manchen Internetabstimmungen gehörte er zu den aussichtsreichsten Kandidaten, bei allgemeinen Umfragen wurde sein Name allerdings nur von wenigen Prozent der Befragten genannt.[11] Nach dem Rückzug Clintons aus den Vorwahlen und ihrer Nominierung durch Barack Obama als Kandidatin für das Vizepräsidentenamt rief Clark seine Unterstützer dazu auf, sich hinter die beiden zu stellen[12].

Tätigkeit in der Wirtschaft[Bearbeiten]

Clark sitzt in zahlreichen[13] Vorständen von Energie- und Sicherheitsfirmen, so etwa bei der international agierenden Erdgas-Firma BNK-Petroleum[14] oder bei Envidity Inc. Außerdem ist er Vorsitzender der Lobbyistenvereinigung Growth Energy[15], einer Organisation, die sich die verstärkte Nutzung von Ethanol, auch als Kraftstoff mit Anteilen bis zu 15%, zum Ziel gesetzt hat[16].

Berater der rumänischen Regierung[Bearbeiten]

Seit Juli 2012 arbeitet Clark als Sonderberater des rumänischen Ministerpräsidenten Victor Ponta in Wirtschafts- und Sicherheitsfragen. In der Antrittsrede betonte Clark die Bedeutung Rumäniens wegen seines strategischen ökonomischen Potentials in Energie, Rohstoffen und Landwirtschaft[17]. Er erfüllt diese Aufgabe ehrenamtlich[18].

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Auswahl der Dekorationen, sortiert in Anlehnung der Order of Precedence of Military Awards:

Verweise[Bearbeiten]

Multimedia[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Clark, Wesley K. Waging Modern War: Bosnia, Kosovo, and the Future of Combat. 2002. ISBN 1-58648-139-8.
  • Clark, Wesley K. Winning Modern Wars: Iraq, Terrorism, and the American Empire. 2003. ISBN 1-58648-218-1.
  • Felix, Antonia. Wesley K. Clark: A Biography. 2004. ISBN 1-55704-625-5.
  • Gen. Wesley K. Clark (Retd): Waging Modern War: Bosnia, Kosovo, and the Future of Combat. PublicAffairs, 2001 ISBN 1-58648-277-7.
  • Gen. Wesley K. Clark (Retd): Winning Modern Wars: Iraq, Terrorism, and the American Empire. Public Affairs, 2004 ISBN 1-58648-043-X.
  • Gen. Wesley K. Clark (Retd) (Series Editor): Great Generals series. Palgrave Macmillan, 2006.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Wesley Clark – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Interview with Wesley Clark (PBS.org, 15. Juni 2001, englisch)
  2. a b Confrontation over Pristina airport (BBC-News, 9. März 2000, englisch)
  3. Deutsche Bank Research (Seite 8, 24. November 2003, englisch; PDF; 328 kB); Americas Nato commander to leave early (BBC-News, 28. Juli 1999, englisch)
  4. Wesley Clark: Waging Modern War, 2002, ISBN 1586481398, S.408-412.
  5. Was Wes Clark relieved of his NATO command? (15. Januar 2004, englisch); siehe auch den Abschnitt „Ruhestandregelungen” im Artikel Streitkräfte der Vereinigten Staaten
  6. Vgl. Wesley Clark im Gespräch mit Amy Goodman, Democracy Now: "US-General Wesley Clark - Libyenkrieg seit 10 Jahren geplant", Youtube, mutmaßlich 2. März 2007
  7. Opensecrets.com (englisch)
  8. WesPAC (englisch)
  9. Newsroom.UCLA.edu (englisch)
  10. Video auf HillaryClinton.com
  11. ChooseOurPresident2008.com (vom 3. Oktober 2006, englisch)
  12. Unite Behind Barack Obama
  13. Darstellung Clarks bei Envidity Inc.
  14. Board of Directors
  15. General Wesley Clark Announced as Growth Energy Co-Chairman
  16. Ethanol Industry’s 15% Solution Raises Concerns
  17. Press statements by PM Victor Ponta and General Wesley K. Clark appointed as Special Adviser to Prime Minister on security and economic strategy matters, at the end of the Executive meeting
  18. Retired US General Wesley Clark becomes an adviser to Romania’s PM Victor Ponta
  19. Wesley Clark in Bearers of Estonia State Decorations
Vorgänger Amt Nachfolger
George A. Joulwan Alliierter Oberkommandierender Europa
1997–2000
Joseph W. Ralston