West Side Boys

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Die West Side Boys waren eine bewaffnete Gruppe in Sierra Leone, die manchmal als Splittergruppe der Armed Forces Revolutionary Council bezeichnet wird. Sie nahmen im Jahre 2000 Mitglieder einer mehrheitlich westafrikanischen Friedenstruppe (darunter Mitglieder der Royal Irish Rangers) gefangen und wurden daraufhin von Einheiten der britischen Special Air Service, Special Boat Service und Parachute Regiment im September 2000 bei der Operation Barras und weiteren Operationen der Sierra Leone Armed Forces und Royal Irish Rangers vernichtet.

Die Gruppe wurde durch amerikanische Rap-Musik und Gangsta-Rap-Musik beeinflusst, speziell Tupac Shakur und die „Gangsta“-Kultur, die in dieser Sparte porträtiert wird. Die Gruppe war auch als West Side Niggaz oder West Side Junglers bekannt.[1] Diese Bezeichnungen wären jedoch für Nachrichtenprogramme unakzeptabel gewesen; somit hat man den Namen in einen harmloseren umgewandelt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Damien Lewis: Operation Certain Death. The inside Story of the SAS's greatest Battle. Century Publishing u. a., London 2004, ISBN 1-84413-678-7.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. "Caught with their guard down", The Telegraph, 19. Juni 2001