Internationale Kurzfilmtage Oberhausen
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Die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen wurden 1954 gegründet und gelten als ältestes Kurzfilmfestival der Welt. Sie finden statt in Oberhausen.
Bekannte Filmemacher wie Wim Wenders, Martin Scorsese, George Lucas oder Werner Herzog nahmen an den Kurzfilmtagen teil.
[Bearbeiten] Geschichte
- 1954 Gründung als „Westdeutsche Kulturfilmtage“
- 1958 Einführung des Mottos „Weg zum Nachbarn“
- 1959 Umbenennung in „Westdeutsche Kurzfilmtage“
- 1962 Verlesung des „Oberhausener Manifests“
- 1970 erster Film mit Computeranimation
- 1989 Einrichtung einer Videosektion
- 1991 Umbenennung des Festivals in „Internationale Kurzfilmtage Oberhausen“,Umwandlung der „Informationstage“ in den bundesweit ersten deutschen Kurzfilmwettbewerb, Ausbau der Retrospektiven zu thematischen Sonderprogrammen
- 1993 Videobeiträge werden in allen Wettbewerben gleichberechtigt zu Filmen zugelassen
- 1998 Die Kurzfilmtage beziehen im „Lichtburg Filmpalast“ nach 34 Jahren einen neuen Spielort
- 1999 Umwandlung der Kurzfilmtage, die Teil der städtischen Verwaltung waren, in eine gemeinnützige GmbH
- 1999 Einrichtung des weltweit ersten Festival-Musikvideopreises
- 2000 Einstellung der „Filmothek der Jugend“
- 2001 Etablierung von „shortfilm.de“, dem weltweit ersten Kurzfilm-Internetportal
- 2002 Mitgründung der AG Kurzfilm e.V., der Interessenvertretung des deutschen Kurzfilms
- 2003 Etablierung der internationalen Filmplattform „reelport.com“, über die Festivaleinreichungen per Internet an mehrere Festivals zugleich möglich werden
[Bearbeiten] Leiter
- 1954 bis 1970: Hilmar Hoffmann
- 1971 bis 1975: Will Wehling
- 1975 bis 1985: Wolfgang J. Ruf
- 1985 bis 1990: Karola Gramann
- 1990 bis 1997: Angela Haardt
- seit 1997: Lars Henrik Gass
Siehe auch: Kurzfilm, Filmfestival, Kurzfilmfestival

