Landkreis Aue-Schwarzenberg
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| Wappen | Deutschlandkarte |
|---|---|
| Basisdaten (Stand 2008) | |
| Bestandszeitraum: | 1994–2008 |
| Bundesland: | Sachsen |
| Regierungsbezirk: | Chemnitz |
| Verwaltungssitz: | Aue |
| Fläche: | 528,33 km² |
| Einwohner: | 127 229 (31. Dez. 2007) |
| Bevölkerungsdichte: | 241 Einwohner je km² |
| Kfz-Kennzeichen: | ASZ |
| Kreisschlüssel: | 14 1 91 |
| Kreisgliederung: | 17 Gemeinden |
| Adresse der Kreisverwaltung: | Wettinerstraße 64 08280 Aue |
| Landrat: | Karl Matko (CDU) |
| Lage des Landkreises Aue-Schwarzenberg in Sachsen | |
Der Landkreis Aue-Schwarzenberg war ein Landkreis im Südwesten des Freistaates Sachsen und lag im Westen des heutigen Erzgebirgskreises. Seine Nachbarkreise waren im Norden der Landkreis Zwickauer Land und der Landkreis Stollberg, im Osten der Landkreis Annaberg, im Süden der tschechische Verwaltungsbezirk Karlsbad (Karlovarský kraj) und im Westen der Vogtlandkreis.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
Der Landkreis Aue-Schwarzenberg lag im Westen des sächsischen Erzgebirges. Seine höchste Erhebung war der 1019 m hohe Auersberg zwischen Eibenstock und Johanngeorgenstadt. Größter Fluss war die Zwickauer Mulde, die den Landkreis von Süden nach Norden durchfloß und dabei die Stadt Aue passiert.
siehe dazu auch: Liste der Landschaften in Sachsen, Liste der Gewässer in Sachsen, Naturräume in Sachsen
[Bearbeiten] Wirtschaft
Der Landkreis bezeichnete sich selbst als "Wiege der Umformtechnik" und war vor allem in der metallverarbeitenden Industrie mit einer Reihe mittelständischer Unternehmen vertreten. Bereits seit der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts ist die Region im Tourismus engagiert und zieht vor allem in den Wintermonaten zahlreiche Besucher an.
[Bearbeiten] Geschichte
Ein Großteil der Gemeinden des Landkreises verdankt seine Existenz der planmäßigen Besiedlung des Erzgebirges, die in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts begann. Die Städte Schneeberg und Johanngeorgenstadt hingegen sind deutlich jünger. Die eine entstand, wie auch einige ihrer benachbarten Gemeinden, in der Folge des aufkommenden Bergbaus, die andere als Siedlung von Exulanten aus dem benachbarten Böhmen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg 1945 wurden einige Städte und Gemeinden für einige Wochen weder durch die sowjetischen noch durch die amerikanischen Besatzungstruppen besetzt (siehe „Freie Republik Schwarzenberg“).
Der Landkreis entstand infolge der Kreisreform am 1. August 1994 durch Zusammenlegung der Landkreise Aue und Schwarzenberg. Er hieß zunächst "Westerzgebirgskreis" und wurde am 1. Januar 1995 in "Landkreis Aue-Schwarzenberg" umbenannt.
Im Zuge einer erneuten Verwaltungsreform in Sachsen schlossen sich die Landkreise Annaberg, Aue-Schwarzenberg, Mittlerer Erzgebirgskreis und Stollberg am 1. August 2008 zum Erzgebirgskreis zusammen.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Landrat
Landrat des Kreises Aue-Schwarzenberg war die gesamte Zeit über Karl Matko (CDU).
[Bearbeiten] Kreistag
Die 58 Sitze im letzten Kreistag (2004-2008) verteilten sich folgendermaßen auf die einzelnen Parteien:
|
Partei
|
Sitze
|
| CDU |
30
|
| Die Linke |
11
|
| FWV |
7
|
| SPD |
5
|
| FDP |
3
|
| Bündnis 90/Die Grünen |
1
|
| DSU |
1
|
[Bearbeiten] Partnerschaften
Der Kreis Aue-Schwarzenberg unterhielt folgende Partnerschaften :
- Landkreis Ansbach, Bayern (seit 1990)
- Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim, Bayern (seit 1990)
- Gebietsgemeinde Karlovy Vary, Tschechien (seit 1991)
[Bearbeiten] Städte und Gemeinden
(Einwohnerzahlen vom 31. Dezember 2006)
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- Verwaltungsgemeinschaft Eibenstock mit den Mitgliedsgemeinden Stadt Eibenstock und Sosa
- Verwaltungsgemeinschaft Zschorlau mit den Mitgliedsgemeinden Bockau und Zschorlau


