Westfalenpost

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Westfalenpost
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Beschreibung deutsche Tageszeitung
Verlag WAZ-Mediengruppe
Erstausgabe 1946
Erscheinungsweise Montag bis Samstag
Verkaufte Auflage
(taz[1], Juli 2009)
115.239 Exemplare
Chefredakteur Stefan Hans Kläsener
Herausgeber WAZ-Mediengruppe
Weblink Online-Auftritt im Portal DerWesten.de

Die Westfalenpost (WP) ist eine regionale Tageszeitung in Südwestfalen. Die Zentralredaktion befindet sich in Hagen. Die WP erschien erstmals 1946 in Soest mit einer Lizenz der britischen Militärregierung. Herausgeberin ist die Westfalenpost GmbH & Co Verlags-KG, die zu 100 Prozent der WAZ-Gruppe gehört. Chefredakteur ist Stefan Hans Kläsener, der zum 1. Februar 2011 Bodo Zapp in diesem Amt ablöste. Das Blatt wird mit dem Motto „Stimme der Heimat, Echo der Welt“ vermarktet. Die Auflage wird innerhalb der Zeitungen, die in Nordrhein-Westfalen zur WAZ-Mediengruppe gehören, nicht gesondert ausgewiesen. Medienberichten zufolge lag die verkaufte Auflage im Juli 2009 bei 115.239 Exemplaren.[1]

Das Verbreitungsgebiet der WP umfasst die kreisfreie Stadt Hagen sowie die Kreise Olpe, Siegen-Wittgenstein, Soest und den Hochsauerlandkreis, den Ennepe-Ruhr-Kreis und den Märkischen Kreis. Es gibt 18 Lokalredaktionen. Im Vergleich zum Schwesterblatt Westfälische Rundschau, mit der die WP bis ins Jahr 2009 in den meisten Städten parallel erschien,[2] gilt sie als konservativ und CDU-nah. In großen Teilen des Sauerlandes ist die Westfalenpost die einzige lokale Tageszeitung (Einzeitungskreise).

Seit 1958 bestand ein Vertrag mit den Ruhr Nachrichten (RN) in Dortmund über eine Anzeigen und Vertriebsgemeinschaft, insbesondere aber darüber, dass die WP mit Ausnahme der Lokalteile alle redaktionellen Seiten der RN übernahm. Der Vertrag war auf 15 Jahre befristet. Ab 1973 wurde der Mantelteil mit Politik, Wirtschaft und Kultur von der Kölnischen Rundschau bezogen.[3] 1980 sorgte der Wiederaufbau einer Zentralredaktion für die WP für deutschlandweite Debatten im Journalisten- und Verlagswesen. Auch künftig will die WP als einzige WAZ-Zeitung in Nordrhein-Westfalen einen eigenständigen Mantelteil behalten. Nach Angaben des Verlags erarbeitet sie das Sondermodell einer Heimatzeitung für Südwestfalen, das ab den 21. September 2009 im gedruckten Blatt umgesetzt wird. Man wolle ein auf die speziellen Verhältnisse einer ländlichen Region zugeschnittenes Zeitungsangebot machen. Dazu gehöre auch die eigene Mantelproduktion. Lokale Inhalte sollen noch stärker in klassische Mantelbereiche aufgenommen werden, etwa auf die Titelseite oder eine teilweise lokalisierte Kinderseite.

Durch die Westfalenpost wurde Jürgen Tomicek bekannt, der seit Anfang der 1980er Jahre fast täglich politische Karikaturen für die Zeitung liefert und einer der meistgedruckten Karikaturisten Deutschlands ist.

Einmal wöchentlich liegt der Westfalenpost wie auch den übrigen WAZ-Tageszeitungen die Programmzeitschrift rtv bei.[4]

Literatur [Bearbeiten]

  • Dagmar Gaßdorf (Red.): Expedition WP. 60 Jahre Westfalenpost. Westfalenpost, Hagen 2006. 184 S.

Weblinks [Bearbeiten]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. a b Steffen Grimberg: Einheitsbrei schmeckt Lesern nicht, in: die tageszeitung, 21. August 2009
  2. http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/gevelsberg/2009/3/26/news-115506622/detail.html
  3. Heidi Dürr: Partnertausch an der Ruhr. in: Die Zeit, 14. April 1972, abgerufen am 13. März 2013.
  4. http://www.bdzv.de/bdzv_intern+M52af84ec297.html

51.3595687.477136Koordinaten: 51° 21′ 34″ N, 7° 28′ 38″ O