Westindische Inseln

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Westindische Inseln
Gewässer Karibisches Meer, Atlantik
Geographische Lage 21° 59′ N, 79° 2′ W21.983333333333-79.033333333333Koordinaten: 21° 59′ N, 79° 2′ W
Westindische Inseln (Atlantischer Ozean)
Westindische Inseln
Anzahl der Inseln
Hauptinsel Kuba
Gesamtfläche

Die Westindischen Inseln (Westindien), auch Karibische Inseln genannt, bestehen aus mehreren Inselgruppen in der Karibik.

Der große Inselbogen der Antillen bildet die nördliche und östliche Grenze des Karibischen Meers. Weiter nördlich im Atlantischen Ozean liegen die Bahamas und die Turks- und Caicosinseln.

Gliederung[Bearbeiten]

Die Westindischen Inseln werden unterteilt in:

Caribbean - Greater Antilles.PNG Große Antillen Kuba, Jamaika, Hispaniola und Puerto Rico
Caribbean - Lesser Antilles-2010-24-05.PNG Kleine Antillen Inseln über dem Winde (Jungferninseln bis Grenada) und 
Inseln unter dem Winde (Isla Margarita bis Aruba)
Bahamas in its region.svg Bahamas Nordöstlich von Kuba gelegen
Turks and Caicos Islands in its region.svg Turks- und Caicosinseln Nördlich von Hispaniola gelegen

Name[Bearbeiten]

Herman Moll: A Map of the West-Indies, 1736

Bei der historischen Bezeichnung Westindien leitet sich der Namensteil ...indien davon ab, dass Christoph Kolumbus eigentlich den westlichen Seeweg nach „Indien“ (das heißt Ostasien) finden wollte und nicht damit rechnete, einen neuen Kontinent zu finden.

Die Bezeichnung ist allerdings irreführend. Westindisch bedeutet normalerweise „im Westen von Indien“, was in diesem Fall nicht zutrifft. Die Namensgebung geht vielmehr davon aus, dass die Westindischen Inseln auf dem westlichen Weg nach Indien entdeckt wurden – im Gegensatz zum bisher bekannten Indien, das immer mit der Vorstellung des Weges nach Osten verbunden war („Ostindien“).

Der anglophone Teil der Westindischen Inseln ist als British West Indies bekannt.

Siehe auch[Bearbeiten]