Wetterfühligkeit

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Wetterfühligkeit oder Meteoropathie oder Meteorotropismus bedeutet eine Überempfindlichkeit gegenüber Witterungserscheinungen wie z. B. Luftdruckschwankungen, Föhn, Hitzewellen, wechselnde Luftfeuchtigkeit, drückende Luft oder Gewitter. Sie wirkt sich auf Allgemeinbefinden, Stimmung und Leistungsfähigkeit aus. Die Wetterfühligkeit ist ein noch weitgehend unerforschtes medizinisches Phänomen der Meteorotropie. Als Ursachen werden Schwankungen des Luftdrucks und so genannte Atmospherics (kurz Sferics) diskutiert. Bislang gibt es keine medizinischen Studien, welche eine kausalen Zusammenhang zwischen Wetter und Wohlbefinden nachweisen, bewiesen ist lediglich ein statistischer Zusammenhang (bestimmte Veränderungen im Wohlbefinden treten bei Wetterveränderungen häufiger auf).[1] Zugleich „deutet vieles darauf hin, dass beim Auftreten von unspezifischen Symptomen oftmals gerne zunächst das Wetter als Auslöser gesehen wird“[2], weshalb zur abschließenden Beurteilung noch weitere Studien nötig sind.

Wetterfühligkeit gilt nicht als Krankheit, sondern bedeutet eine verminderte Fähigkeit, mit den natürlichen Wetterveränderungen fertig zu werden. Es besteht eine erhöhte Ansprechbarkeit bzw. erniedrigte Reizschwelle des vegetativen Nervensystems.

Von der Wetterfühligkeit zu unterscheiden ist die Wetterempfindlichkeit, die sich durch Verschlimmerung bestehender Krankheiten, örtlicher Beschwerden und Schmerzen äußert.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • P Höppe, S von Mackensen, D Nowak, E Piel: Prävalenz von Wetterfühligkeit in Deutschland. Dtsch Med Wochenschr 20472012- 002; 127: 15–20 (PDF)
  • Dietmar Assman: Die Wetterfühligkeit des Menschen. Ursachen und Pathogenese der biologischen Wetterwirkung. 2. Auflage. Jena 1963

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. P Höppe, S von Mackensen, D Nowak, E Piel: Prävalenz von Wetterfühligkeit in Deutschland. Dtsch Med Wochenschr 20472012- 002; 127: 15–20
  2. Höppe et al.
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