Wetterzeube

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Wetterzeube führt kein Wappen
Wetterzeube
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Wetterzeube hervorgehoben
5112.016666666667264Koordinaten: 51° 0′ N, 12° 1′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Burgenlandkreis
Verbandsgemeinde: Droyßiger-Zeitzer Forst
Höhe: 264 m ü. NHN
Fläche: 41,44 km²
Einwohner: 1816 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 44 Einwohner je km²
Postleitzahl: 06722
Vorwahlen: 036693, 034425
Kfz-Kennzeichen: BLK, HHM, NEB, NMB, WSF, ZZ
Gemeindeschlüssel: 15 0 84 565
Adresse der Verbandsverwaltung: Zeitzer Straße 15
06722 Droyßig
Webpräsenz: www.vgem-dzf.de
Bürgermeister: Frank Jacob (Die Linke)
Lage der Gemeinde Wetterzeube im Burgenlandkreis
Sachsen Thüringen Saalekreis An der Poststraße Meineweh Bad Bibra Balgstädt Droyßig Eckartsberga Elsteraue Elsteraue Freyburg (Unstrut) Finne (Gemeinde) Finne (Gemeinde) Finneland Gleina Goseck Gutenborn Hohenmölsen Kaiserpfalz (Gemeinde) Kaiserpfalz (Gemeinde) Karsdorf Kretzschau Lanitz-Hassel-Tal Laucha an der Unstrut Lützen Mertendorf (Sachsen-Anhalt) Molauer Land Naumburg (Saale) Nebra (Unstrut) Osterfeld (Sachsen-Anhalt) Schnaudertal Schönburg (Saale) Stößen Teuchern Weißenfels Wethau Wetterzeube ZeitzKarte
Über dieses Bild

Wetterzeube ist eine Gemeinde im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt. Sie gehört der Verbandsgemeinde Droyßiger-Zeitzer Forst mit Sitz in Droyßig an.

Geografie[Bearbeiten]

Haynsburg
Verfallene Neumühle bei Sautzschen
Kirche Pötewitz

Die Ortschaft liegt etwa elf Kilometer südwestlich von Zeitz und 16 km nördlich von Gera.

Angrenzende Gemeinden sind Droyßig und Kretzschau im Burgenlandkreis sowie Crossen an der Elster und Heideland im thüringischen Saale-Holzland-Kreis.

Zu Wetterzeube gehören die Ortsteile

  • Pötewitz
  • Raba
  • Rossendorf
  • Sautzschen
  • Schkauditz
  • Schleckweda
  • Schlottweh
  • Trebnitz

Die Gemeinden Breitenbach, Wetterzeube und Haynsburg schlossen sich am 1. Januar 2010 zur neuen Gemeinde Wetterzeube zusammen.

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung von Wetterzeube erfolgte 1209. Nach der Vereinigung mit Podebuls lautete der amtliche Ortsname bis zum 30. Juni 1950 Podebuls-Wetterzeube.[2]

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 2010 wurden Breitenbach und Haynsburg eingemeindet.[3]

Entwicklung der Einwohnerzahl[Bearbeiten]

(ab 1995 31. Dezember):

  • 1990 - 1.258
  • 1995 - 1.231
  • 2000 - 1.191
  • 2003 - 1.166
  • 2007 - 1.115
Datenquelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Romanische Kirche in Schkauditz
Cafe am Elsterradweg
Infotafel zur Weinroute

Die Hallenkirche im Ortsteil Pötewitz wurde 1114 erbaut, ist eingefasst in einen von einer Bruchsteinmauer begrenzten Kirchhof und verfügt über einen Dreiflügelaltar. Ein weiterer Sakralbau ist die regional bekannte romanische Saalkirche im Ortsteil Schkauditz.

Die Burg Haynsburg besitzt als ältesten Teil einen Bergfried aus dem 11. Jahrhundert.

Der Elster-Radweg führt durch die Gemeinde.

Außerdem ist Wetterzeube der Anfangspunkt der ca. 20 km langen Weinroute an der Weißen Elster, die bis zum Kloster Posa nach Zeitz führt.

Nahe Rossendorf liegt der Sachsenberg, ein von Wanderern häufig begangenes Gelände. Der Droyßiger Wald im Nordwesten und der Zeitzer Forst im Osten umrahmen die Ortschaften auf dem Gemeindegebiet und weisen eine gute Aussicht in das Tal der Elster auf.[4]

Vereine[Bearbeiten]

Sport- und Freizeithalle Wetterzeube
  • Schalmeienkapelle Wetterzeube e. V.
  • Sportverein Wetterzeube e. V.

Verkehr und Infrastruktur[Bearbeiten]

Bahnhof

Verkehr[Bearbeiten]

Wetterzeube besitzt einen Haltepunkt an der Eisenbahnstrecke Saalfeld-GeraLeipzig.

Infrastruktur[Bearbeiten]

Grundschule in Wetterzeube

In Wetterzeube gab es eine Grundschule. Sie wurde zum Schuljahresende 2014 geschlossen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Wetterzeube – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Bevölkerung der Gemeinden – Stand: 31.12.2013 (PDF) (Fortschreibung auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern. Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7.
  3. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2010
  4. Landesamt für Denkmalpflege Sachsen-Anhalt: Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt. Burgenlandkreis (II). Michael Imhof Verlag, Petersberg 2003, ISBN 3-935590-57-1, S. 213–224.