Wettolsheim

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Wettolsheim
Wappen von Wettolsheim
Wettolsheim (Frankreich)
Wettolsheim
Region Elsass
Département Haut-Rhin
Arrondissement Colmar
Kanton Wintzenheim
Koordinaten 48° 3′ N, 7° 18′ O48.0569444444447.2994444444444217Koordinaten: 48° 3′ N, 7° 18′ O
Höhe 188–688 m
Fläche 8,86 km²
Einwohner 1.675 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 189 Einw./km²
Postleitzahl 68920
INSEE-Code

Mairie Wettolsheim

Wettolsheim ist eine französische Gemeinde mit 1675 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Haut-Rhin in der Region Elsass. Sie gehört zum Arrondissement Colmar, zum Kanton Wintzenheim und zum Gemeindeverband des Verdichtungsraumes Colmar (Communauté d’agglomération de Colmar).

Geografie[Bearbeiten]

Die Gemeinde Wettolsheim liegt am östlichen Rand der Vogesen, nur fünf Kilometer südwestlich des Stadtzentrums von Colmar. Das Gemeindegebiet reicht vom Ufer der Lauch im Osten über ausgedehnte Rebhänge bis zu den bewaldeten Höhen der Vogesen im Westen und ist Teil des Regionalen Naturparks Ballons des Vosges.

Nachbargemeinden von Wettolsheim sind Wintzenheim im Nordwesten und Norden, Colmar im Nordosten, Sainte-Croix-en-Plaine im Südosten sowie Eguisheim im Süden.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006
Einwohner 1296 1301 1558 1554 1616 1692 1705

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Grotte de Lourdes grandeur réelle: Erzbischof François-Xavier Schoepfer (1843–1927), Bischof von Tarbes und Lourdes von 1899 bis 1927, ließ im Jahre 1912 an der Stelle seines Geburtshauses, das am 10. August 1911 durch einen Brand zerstört wurde, eine Kopie der Grotte Massabielle in Lourdes erbauen, die in ihrer Form und ihren Dimensionen dem Original entspricht. Die Statue der Jungfrau selbst wurde aus einem Stein des Ortes hergestellt, wo im Jahre 1858 der heiligen Bernadette Soubirous die Unbefleckte Empfängnis erschien. Die Höhle befindet sich im Zentrum des Dorfes und bildet auch heute noch den Rahmen für viele religiöse Zeremonien.
  • Châtelet des Hagueneck: Die Burg Hageneck wurde Ende des elften Jahrhunderts auf einem Felsvorsprung in 420 m Höhe in einer Talmulde oberhalb des Dorfes Wettolsheim erbaut. Sie ist Eigentum der Gemeinde, die sie im Jahr 1912 für 42.000 Goldmark erworben hat. Der Donjon der Burg ist für Wanderer zugänglich.
  • Archäologische Stätte Koenigsbreite: Ab Ende der 1980er Jahre plante Ricoh Industrie France, sich in Wettolsheim auf der Koenigsbreite niederzulassen, einem Ort, der seit langem für archäologische Funde bei der Feldarbeit oder teilweisen Ausgrabungen durch den Pfarrer Sig und Abt Glory bekannt war. Die exhumierten Überreste stammen aus Zeiten, die mehr als fünf Jahrtausende zurückliegen: von der alten Jungsteinzeit (um 5300 v. Chr.) bis in die Römerzeit.
Höhlenaltar in Wettolsheim (Grotte de Lourdes grandeur réelle)
Remigiuskirche

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Wettolsheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Webseite von Wettolsheim (deutsch)